Zu Beginn des neuen Jahres 2026 wünschen wir Ihnen und uns allen von Herzen ein gesegnetes und erfülltes Jahr, getragen von Gottes Gnade und Barmherzigkeit – ein Jahr, in dem Frieden und Liebe unsere Herzen berühren und uns zu glücklichen Menschen machen.
Um das neue Jahr in schöner und stimmungsvoller Gemeinschaft zu begrüssen, laden wir Sie ganz herzlich am 15. Januar um 15.00 Uhr im Schärme zu unserem Gesellschaftsnachmittag ein.
Gerti Güra wird uns mit ihrer wunderbaren Stimme erneut durch den Nachmittag begleiten und ihn mit Musik und Klang bereichern. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, diesen Nachmittag in froher Gemeinschaft bei Kaffee und Kuchen zu geniessen.
Falls Sie einen Fahrdienst benötigen, melden Sie sich bitte rechtzeitig im Pfarreisekretariat (bitte beachten Sie die Öffnungszeiten) oder direkt bei Frau Incognito.
Wir freuen uns sehr auf einen fröhlichen, geselligen Nachmittag und auf viele vertraute und neue Begegnungen – und natürlich auf Ihr zahlreiches Kommen!
Antonia Incognito
05.01.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Hilarius von Poitiers (13.1.)
„Athanasius des Westens“
Hilarius von Poitiers wurde um das Jahr 315 in Poitiers geboren. Er wuchs in einer gebildeten, nichtchristlichen Familie auf und erhielt eine gründliche Ausbildung in Philosophie und Rhetorik. Auf der Suche nach Wahrheit kam er durch das Lesen der Bibel zum christlichen Glauben und ließ sich als Erwachsener taufen. Bald darauf wurde er – obwohl verheiratet – zum Bischof von Poitiers gewählt, was in dieser Zeit noch möglich war.
Sein Wirken fiel in eine Epoche schwerer kirchlicher Konflikte. Im Mittelpunkt stand der Streit um die Frage, wer Christus ist. Gegen die arianische Lehre, die die Gottheit Jesu in Frage stellte, hielt Hilarius entschieden am Glauben von Nizäa fest: Christus ist wahrer Gott, wesensgleich mit dem Vater. Diese Haltung brachte ihn in Gegensatz zu einflussreichen Bischöfen und zum Kaiser Constantius II., der ihn 356 ins Exil nach Kleinasien verbannte.
Die Jahre der Verbannung wurden für Hilarius zu einer Zeit intensiver theologischer Arbeit. Hier entstand sein bedeutendstes Werk De Trinitate, in dem er den Glauben an den dreifaltigen Gott klar und überzeugend darlegte. Nach seiner Rückkehr nach Poitiers setzte er sich weiter für die Wahrheit des Glaubens ein, zugleich aber auch für den Frieden in der Kirche, ohne die Lehre zu verwässern.
Hilarius starb um das Jahr 367. Die Kirche ehrte ihn später als Kirchenlehrer. Er gilt als einer der wichtigsten Theologen des lateinischen Westens im 4. Jahrhundert und wird wegen seines mutigen Einsatzes für den rechten Glauben oft der „Athanasius des Westens“ genannt.
03.01.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Gebetswoche für die
Einheit der Christen
„Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung“ (Eph 4,4)
Die Texte zur Gebetswoche für die Einheit der Christen 2026 wurden von Gläubigen der Armenisch-Apostolischen, Armenisch-Katholischen und Evangelischen Kirche in Etschmiadsin erarbeitet. Anlass waren die Myron-Segnung und die Wiedereinweihung der armenischen Mutterkathedrale im September 2024. Aus der reichen geistlichen Tradition Armeniens schöpfend, laden die Materialien zur Neuentdeckung des gemeinsamen christlichen Erbes ein.
Leitwort ist Eph 4,4: „Ein Leib und ein Geist“. Christliche Einheit wird als göttlicher Auftrag verstanden – nicht als Uniformität, sondern als Einheit in versöhnter Vielfalt. Sie verbindet Christen über kulturelle und konfessionelle Grenzen hinweg und richtet den Blick auf den gemeinsamen Auftrag: Zeugnis für das Evangelium und Dienst an der Welt.
Diese Einheit überwindet kulturelle, nationale und konfessionelle Grenzen und richtet den Blick weg von Spaltungen hin zum gemeinsamen Auftrag: Zeugnis für das Evangelium und Dienst an der Welt.
Nach seinem Jurastudium in Ferrara und Bologna widmete sich Gabriele Martin ganz der Musik und vertiefte seine Ausbildung in Orgel, Cembalo, Chorleitung und Gregorianik. Seit 2024 lebt er in der Schweiz und studiert an der Schola Cantorum Basiliensis im Masterstudiengang Orgel bei Tobias Linder und Jörg‑Andreas Bötticher.
Mit unserer Pfarrei verbindet ihn bereits eine herzliche Beziehung: Bereits 2024 durfte er hier erstmals musizieren und viele engagierte Gemeindemitglieder kennenlernen.
Ab Januar 2026 wird Gabriele Martin offiziell mit Roberto Squillaci als Organist bei uns tätig sein – mit dem Wunsch, seine Freude an der Musik in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und gemeinsam mit der Pfarrei die Schönheit der Kirchenmusik zu pflegen.
Wir wünschen Gabriele viel Freude in seiner Tätigkeit und Gottes Segen.
Für die Kirchenpflege
Eva Zahno
03.01.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Kollekte 18.01.
Förderung von Betreuungsangeboten für benachteiligte Kinder imRahmen von Little-Prince-Zentren in Shirak und Lori, Armenien
Das Little Prince Programm wird in den armenischen Regionen Shirak und Lori umgesetzt, wo Armut, Arbeitslosigkeit und geringe soziale Absicherung durch Krieg und Flucht seit 2023 weiter verschärft wurden. Seit März 2024 knüpft eine neue Phase an die neun Jahre erfolgreiche Arbeit von Caritas Armenien an. Im Mittelpunkt stehen der Schutz von Kindern, seine Verankerung in Politik und Gesetz sowie psychosoziale Unterstützung durch Fachpersonal. Kinder und Jugendliche erhalten Förderung durch Bildung, Freizeitaktivitäten und tägliche warme Mahlzeiten, mit dem Ziel, ihnen ein selbstständiges und würdiges Leben zu ermöglichen.
Wir nutzen die Gelegenheit und treffen uns zum Gottesdienst. Chancen brauchen wir, und wir erhalten diese auch immer wieder. Anschliessend findet der Morgenkaffee statt.
Herzliche Einladung Barbara und die Liturgiegruppe