Meine Kirche

Bitte wählen Sie Ihren Pastoralraum, Ihre Pfarrei oder Wohngemeinde:

Pfarrei Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Gallus und Othmar

gehört zu Unteres Fricktal Kaiseraugst – Rheinfelden

Sekretariat Pfarrei
Heidemurweg 30
4303 Kaiseraugst

Informationen
Pfarrei Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Gallus und Othmar

  • Veranstaltungen

    Donnerstag, 15. Oktober

    • 15:00

      Gesellschaftsnachmittag - Kaiseraugst "Am Schärme"

      • im Pfarreizentrum "Am Schärme"

      • Ort: Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach — Kaiseraugst “Am Schärme”
  • News

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Loslassen, neu anfangen

    Der Oktober ist ein Monat des Übergangs. Die Tage werden langsam kürzer, das Licht verändert sich, am Morgen liegt manchmal schon ein Hauch von Herbst in der Luft. Noch ist vieles grün, und doch beginnt die Natur bereits, sich auf das Loslassen vorzubereiten.

    Darin liegt auch eine Einladung an uns. Denn unser Leben besteht auch aus Veränderungen. Nicht alles bleibt, wie es war. Menschen kommen und gehen, Aufgaben verändern sich, manches, was lange selbstverständlich gewesen ist, geht zu Ende. Manchmal fällt uns das leicht, manchmal schmerzt es.

    Die Natur zeigt uns dabei etwas Erstaunliches: Ein Baum verliert seine Blätter nicht, weil sein Leben zu Ende ist. Er lässt los, um Kräfte zu sammeln und Raum für Neues zu schaffen. Was nach Verlust aussieht, gehört zu einem Neuanfang.

    Auch im eigenen Leben kann es gut sein, sich hin und wieder zu fragen: Was darf ich loslassen? Eine Sorge, die mich schon lange begleitet? Eine Enttäuschung? Den Anspruch, dass alles so bleiben muss, wie es immer war? Auch eine Aufgabe kann zu Ende gehen, weil ihre Zeit erfüllt ist.

    Loslassen bedeutet nicht, dass uns das Vergangene gleichgültig wird. Im Gegenteil. Vieles dürfen wir dankbar bewahren: Begegnungen, Freundschaften, gemeinsame Wege, Erfahrungen, die uns geprägt haben. Dankbarkeit hält nicht fest, aber sie vergisst auch nicht.

    Der christliche Glaube gibt uns dabei keine Garantie, dass alles unverändert bleibt. Er schenkt uns etwas anderes: das Vertrauen, dass Gott auch durch Veränderungen hindurch mit uns geht. Dass kein Weg ins Ungewisse führt, auf dem er uns nicht schon entgegenkommt.

    So können wir in diesen Herbsttagen bewusst wahrnehmen, was uns geschenkt ist – und zugleich ein wenig gelassener werden gegenüber dem, was sich verändert.

    Denn manchmal braucht es ein Loslassen, damit Neues wachsen kann.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Teresa von Ávila

    Teresa von Ávila

    Mut zur Freundschaft mit Gott

    Am 15. Oktober feiern wir den Gedenktag der heiligen Teresa von Ávila. Sie gehört zu den grossen geistlichen Gestalten des Christentums und war zugleich eine bemerkenswert selbstbewusste und tatkräftige Frau ihrer Zeit.

    Teresa wurde 1515 im spanischen Ávila geboren. Mit zwanzig Jahren trat sie in das Karmelitinnenkloster ein. Ihr Weg zu Gott verlief jedoch keineswegs geradlinig. Sie kannte Zeiten der inneren Unruhe, der Zweifel und der geistlichen Trockenheit. Gerade darin liegt ihre besondere Nähe zu uns: Teresa war keine Heilige, die über den Schwierigkeiten des Lebens schwebte. Sie musste ihren eigenen Weg erst finden.

    Avila (Photo: Sky)

    Im Zentrum ihrer Spiritualität stand das Gebet. Für Teresa war Beten nicht in erster Linie das Aufsagen vieler Worte. Sie verstand Gebet als eine Beziehung, als ein vertrauensvolles Gespräch mit Gott. Berühmt ist ihre Beschreibung des inneren Gebetes als ein Verweilen bei einem Freund, von dem wir wissen, dass er uns liebt.

    Aus dieser Freundschaft mit Gott schöpfte Teresa erstaunliche Kraft. Sie reformierte den Karmelorden, gründete zahlreiche Klöster und setzte sich gegen manche Widerstände für ein einfacheres und glaubwürdigeres geistliches Leben ein. Dabei verband sie tiefe Mystik mit grosser Bodenständigkeit, Humor und praktischem Verstand.

    Ihre Botschaft ist auch heute aktuell: Der Weg zu Gott führt nicht an unserem Alltag vorbei, sondern mitten durch ihn hindurch. Wer sich Zeiten der Stille nimmt, wer ehrlich vor Gott bringt, was ihn bewegt, und wer lernt, auf seine Gegenwart zu vertrauen, kann eine innere Freiheit entdecken, die trägt.

    Teresa von Ávila starb 1582. Später wurde sie als erste Frau gemeinsam mit Katharina von Siena zur Kirchenlehrerin erhoben. Ihr Leben erinnert daran, dass Glaube nicht Enge bedeutet, sondern Weite: den Mut, sich Gott anzuvertrauen und aus dieser Freundschaft heraus das eigene Leben zu gestalten.

    Ein Wort, das Teresa zugeschrieben wird, fasst diese Haltung eindrücklich zusammen:


    «Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht. Gott bleibt derselbe. Geduld erreicht alles. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.»

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Artikel

    Artikel

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach 800 Jahre Hl. Franziskus

    800 Jahre Hl. Franziskus

    Einer, der anders lebte.

    Am 4. Oktober feiert die Kirche den heiligen Franz von Assisi. In diesem Jahr mit besonderem Grund: Vor 800 Jahren, am 3. Oktober 1226, starb Franziskus in seiner Heimatstadt Assisi.

    Acht Jahrhunderte – und doch wirkt dieser Mann erstaunlich gegenwärtig. Vielleicht gerade deshalb, weil Franziskus vieles anders machte. Während andere nach Besitz strebten, entschied er sich für Einfachheit. Während Menschen ausgegrenzt wurden, suchte er ihre Nähe. Während Macht und Gewalt selbstverständlich schienen, setzte er auf Frieden und Geschwisterlichkeit.

    Cimabue: Hl. Franziskus (AdobeStock)

    Und er blickte anders auf die Welt. Sonne und Mond, Wasser und Feuer, selbst die Erde waren für ihn nicht einfach Dinge, die dem Menschen zur Verfügung stehen.

    Er nannte sie Bruder und Schwester. Sein berühmter Sonnengesang klingt deshalb heute fast wie ein ökologisches Manifest – und ist doch vor allem ein grosses Staunen über Gottes Schöpfung.

    Franziskus war dabei keineswegs ein romantischer Naturfreund. Er kannte Krieg, Krankheit, Konflikte und Enttäuschungen. Sein Glaube musste sich mitten darin bewähren. Gerade deshalb bleibt seine Botschaft glaubwürdig.

    Vielleicht braucht unsere Zeit weniger Menschen, die immer mehr haben wollen – und mehr Menschen, die wie Franziskus fragen: Was brauche ich wirklich? Wem kann ich zum Bruder, zur Schwester werden? Und wie gehe ich mit dieser Erde um, die uns nicht gehört, sondern anvertraut ist?

    800 Jahre nach seinem Tod hat Franziskus noch immer etwas zu sagen.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Erntedank

    Gottesdienst am Sonntag, den 25. Oktober um 10.00 Uhr mit dem Gospelchor

    Jedes Jahr danken wir für die Ernte des laufenden Jahres. Der Erntedankgottesdienst ist deshalb Ausdruck lebendigen Glaubens, getragen von Dankbarkeit und einem tiefen Bewusstsein für die Schätze der Natur.

    Die von Susanne Meyer und ihren Floristinnen liebevoll dekorierte Kirche bildet den passenden Rahmen, um die Fülle und Schönheit der Schöpfung in den Mittelpunkt zu stellen. Schon jetzt herzlichen Dank dafür.

    In diesem Jahr war die Trockenheit besonders spürbar: Böden, Pflanzen und Ernten litten sehr unter dem Mangel an Regen und Wasser. Wir denken auch an die landwirtschaftlichen Betriebe und alle, die von Trockenheit betroffen waren, und bitten um Gottes Segen für eine fürsorgliche Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in userem Land.

    Im Anschluss laden wir alle Anwesenden herzlich zu einem Apéro im „Schärme“ ein.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Totengedenkfeier

    Totengedenkfeier

    auf dem Friedhof Kaiseraugst

    Die ökumenische Totengedenkfeier findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 1. November, 17:00 Uhr auf dem Friedhof Kaiseraugst statt. Die christkatholische, die römisch-katholische und die reformierte Pfarrei laden dazu gern ein. Die Feier wird von den Seelsorgenden der 3 Landeskirchen gestaltet und durch den Chor Vox Raurica musikalisch gestaltet.

    Wir erinnern besonders der Verstorbenen des vergangenen Jahres und vertrauen sie der Liebe Gottes an. Zugleich geben wir allen Raum, die um einen geliebten Menschen trauern oder ganz still an die Verstorbenen denken möchten.

    Im gemeinsamen Erinnern und Beten dürfen wir erfahren, dass wir durch unsere Verstorbenen und miteinander in Gottes Liebe verbunden bleiben. Wir bitten darum, dass dieser Anlass Raum schenkt für Stille, Trost und hoffnungsvolle Zuversicht – denn in Gott finden Trauernde neue Kraft, und die Gemeinschaft schenkt Halt auf dem Weg der Trauerbewältigung.

    03.10.2026
nach
soben