Krieg, Terror und Gewalt zwingen immer wieder unzählige Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen – oft von einem Tag auf den anderen, oft ohne zu wissen, wohin der Weg sie führen wird. Seit Februar 2022 ist diese Erfahrung auch in Europa wieder schmerzlich nahegerückt.
Angesichts solcher Not fühlen wir uns oft machtlos. Wir können Kriege nicht einfach beenden, doch wir können dem Leid konkrete Zeichen der Menschlichkeit entgegensetzen. Gegen die Strapazen der Flucht, gegen Hunger und Durst, gegen Angst und das Dunkel einer ungewissen Zukunft setzen wir Hilfe, die ankommt: Unterstützung, Schutz, Begleitung und offene Herzen.
So wird christliche Nächstenliebe sichtbar und wirksam. Sie bleibt nicht bei guten Worten stehen, sondern wird zur Tat. Genau das ist Caritas: gelebte Solidarität mit Menschen in Not und ein konkreter Beitrag, um Flüchtlingselend zu lindern.
16.06.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
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Bibeldinner mit der 8. Klasse
Die Jugendlichen der 8. Reli-Klasse trafen sich am Dienstag, 19. Mai zum perfekten Bibeldinner. Zum Einstieg des Abends ging es zunächst um das Thema «Gastfreundschaft» in der Bibel. Hierbei kamen wir über verschiedene Gleichnisse aus der Bibel ins Gespräch, wie beispielsweise über das Gleichnis vom grossen Festmahl im Lukasevangelium. Im Anschluss bereiteten die Jugendlichen Speisen aus Zutaten zu, die auch früher zu Zeiten Jesu verwendet wurden. So wurde Fladenbrot gebacken und ein Eintopf aus Gemüse sowie ein Desser zubereitet. Die Stimmung in der Küche war dabei gut. Das gemeinsame Essen rundete den Abend ab.
Yannik Müller und Simon Hohler
16.06.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
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16.06.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Erstkommunion 2026
«Meinen Frieden gebe ich euch»
Am Sonntag, 14. Juni 2026, 10 Uhr, feiern Cataleya Batista, Luana De Socio, Elena Kuhn, Aurelia Maggio, Flavia Marra, Thiago Weng aus Arisdorf ihre Erstkommunion. Eine Woche später, am Sonntag, 21. Juni 2026, 10 Uhr, sind dann Stanislaw Banach, Mateo Bubalovic, Liam Häfliger, Ava Hofmann, Silvan Käslin, Lenny Kressig, Elia Mulas, Valentina Müller, Verona Nikolla, Sophia Vogel aus Kaiseraugst und Giebenach an der Reihe. Für die Kinder sind diese Tage ein grosser Schritt. Sie empfangen zum ersten Mal die heilige Kommunion.
Die Vorbereitung auf die Erstkommunion hatte dieses Mal das Symbol «Taube». Dazu begleitete uns ein Wort aus Joh 14,26f: «Der Heilige Geist, den Gott in meinem Namen senden wird, wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.» Die Taube ist ein einfaches und zugleich starkes Symbol. Sie erinnert an Frieden, an den Hl. Geist und die Nähe Gottes. Es passt gut zu dem, was die Kinder auf ihrem Weg zur Erstkommunion entdecken durften: Gott schenkt seinen Frieden nicht irgendwo weit weg, sondern mitten in unser Leben hinein.
Begonnen hat der gemeinsame Weg bereits im September 2025 mit dem Elternabend. Danach trafen sich alle regelmässig zu vorbereitenden Nachmittagen mit gemeinsamem Essen und Schülergottesdienst. Diese Treffen waren ein wichtiger Teil des Weges, denn Erstkommunion bedeutet auch Gemeinschaft erleben. Kommunion heisstt Gemeinschaft: Gemeinschaft mit Jesus Christus, aber auch Gemeinschaft untereinander.
Ein besonderer Höhepunkt war der Aktionstag zum Thema «Taube». Wir besuchten den Taubenschlag von Herrn Berger in Sissach. Dort bekamen die Kinder einen konkreten Einblick in die faszinierende Welt der Tauben. Die Kinder durften die Tauben sogar halten und später auch fliegen lassen. Zum Abschluss wurde noch ein ganzer Schwarm freigelassen. Das war ein starkes Bild: Die Tauben stiegen auf, zogen ihre Kreise und machten sichtbar, was unser Thema meint – Frieden, Freiheit, Vertrauen und die Nähe Gottes.
Auch das Palmbinden und der Palmsonntag gehörte zur Vorbereitung. Kinder und Eltern wurden auf praktische und anschauliche Weise in das Leben der Pfarrei hineingenommen. Glaube geschieht nicht nur im Unterricht. Er wird sichtbar in Zeichen, in Bräuchen, in gemeinsamen Feiern und in dem, was wir miteinander vorbereiten und tragen.
Im Mai fand dann der Elterntag statt. Auch dieser Tag war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erstkommunion. Die Kinder übten die Lieder für den Festgottesdienst, und die Eltern wurden noch einmal in die Vorbereitung und die Gestaltung des Festes einbezogen. Erstkommunion ist ja nie nur ein Fest der Kinder allein, sondern auch ein Fest der Familien. Eltern, Geschwister, Grosseltern, Paten und viele andere begleiten die Kinder auf diesem Weg. Vieles davon geschieht still und selbstverständlich: durch Mitgehen, Erinnern, Ermutigen, Organisieren und Dasein.
Kurz vor den beiden Festtagen treffen sich die Kinder dann noch jeweils am Samstag zur Probe in der Kirche. Es soll den Kindern helfen, den Gottesdienst ruhig und mit Freude mitfeiern zu können.
Aber auch nach den beiden Erstkommunionfeiern geht der gemeinsame Weg noch weiter. Am Sonntag, 28. Juni, feiern wir um 11.00 Uhr den Abschluss der Erstkommunion mit einem Familiengottesdienst und anschliessendem Sommerfest.
Und auch die Fahrt nach Flüeli-Ranft am Samstag, 15. August, gehört noch zu diesem Erstkommunionjahr. Die Erstkommunion soll kein Endpunkt sein, sondern ein Weitergehen.
Wir danken allen, die die Erstkommunionvorbereitung mitgetragen haben: den Eltern, den Verantwortlichen in Katechese Eva Zahno und Sandro Fiorilli und Musik Roberto Squiillaci und Gabriele Martin, dem Pfarreirat, allen Helferinnen und Helfern und allen, die im Hintergrund mitgedacht, mitorganisiert und mitgeholfen haben.
Den Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten wünschen wir von Herzen einen frohen und gesegneten Festtag. Möge das Zeichen der Taube sie über diesen Tag hinaus begleiten: als Zeichen des Friedens, des Heiligen Geistes und der Nähe Gottes. Und möge das Wort Jesu für sie spürbar werden: «Meinen Frieden gebe ich euch.»
Diakon Stephan Kochinky, Gemeindeleiter
16.06.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Geburtstage
Wir gratulieren Othmar Schwarb aus Kaiseraugst herzlich zum 90. Geburtstag am 26. Juni und wünschen ihm Gottes reichen Segen, Gesundheit und viele erfüllte Stunden im neuen Lebensjahr.
Der sogenannte "Peterspfennig" ist seit jeher ein besonderes Zeichen der Verbundenheit der Gläubigen mit dem Nachfolger des Apostels Petrus. Mit dieser Gabe unterstützen Katholikinnen und Katholiken auf der ganzen Welt direkt die Aufgaben, die dem Papst für die Leitung der Weltkirche anvertraut sind. Zugleich ist der Peterspfennig Ausdruck gelebter Solidarität: Er hilft mit, die Werke der Nächstenliebe zu ermöglichen, durch die der Heilige Stuhl Menschen in Not beisteht.
Die weltweit gesammelten Spenden – jährlich gut 100 Millionen Euro – werden für unterschiedliche Dienste des Heiligen Stuhls eingesetzt. Dazu gehören unter anderem die Arbeit der Römischen Kurie, die kirchliche Kommunikation sowie weitere Projekte. Unterstützt werden Anliegen, die menschenwürdigem Leben dienen: Erziehung und Bildung, Gerechtigkeit, Hilfe für besonders verletzliche Menschen und weitere pastorale und soziale Aufgaben der Kirche.
Etwa ein Fünftel der Spenden wird unmittelbar für karitative Werke verwendet. Damit kann der Papst rasch und gezielt dort helfen, wo Menschen durch Armut, Krieg, Naturkatastrophen, Flucht oder andere Notlagen besonders betroffen sind. Der Peterspfennig ist daher mehr als eine gewöhnliche Kollekte. Er ist ein Beitrag zur Sendung der Kirche und ein sichtbares Zeichen der Mitverantwortung für die Weltkirche.
Die in den vergangenen Jahren erhöhte Transparenz im Umgang mit den Mitteln verdient Vertrauen. Sie macht deutlicher sichtbar, wofür die Spenden eingesetzt werden, und stärkt die Glaubwürdigkeit dieser weltweiten Solidaritätsgabe. Darum ist der Peterspfennig auch heute eine sinnvolle und wichtige Unterstützung, die grosszügige Gaben rechtfertigt.
Vor der Sommerpause möchten wir alle Seniorinnen und Senioren herzlich zu unserem Gesellschaftsnachmittag einladen:
Donnerstag, 18. Juni 2026, um 15.00 Uhr im Pfarreizentrum am „Schärme“
Freuen Sie sich auf unseren traditionellen Grillplausch in gemütlicher und fröhlicher Atmosphäre. Zudem dürfen wir den Nachmittag mit musikalischen Klängen von „Bel Canto“ mit Gerti Güra geniessen. Gemeinsam wollen wir singen, lachen und eine schöne Zeit miteinander verbringen.
Wenn Sie eine Fahrgelegenheit benötigen, melden Sie sich bitte rechtzeitig bei Frau Incognito – wir helfen Ihnen gerne weiter.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und danken Ihnen herzlich für die schöne Gemeinschaft und die vielen wertvollen Begegnungen.