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Informationen
Pfarrei Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Gallus und Othmar

  • Gottesdienste

    Mittwoch, 07. Oktober

    • 09:00

      Gottesdienst - KEIN GOTTESDIENST

      • Ort: Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach — KEIN GOTTESDIENST

    Freitag, 09. Oktober

    • 16:30

      Gottesdienst - Alterszentrum Rinaupark

      • Kommunionfeier

      • Ort: Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach — Alterszentrum Rinaupark

    Sonntag, 11. Oktober

    • 10:00

      Gottesdienst - Röm.-Kath. Dorfkirche

      • Eucharistiefeier
        Kollekte: Kloster Maria Zuflucht

      • Ort: Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach — Röm.-Kath. Dorfkirche

    Mittwoch, 14. Oktober

    • 09:00

      Gottesdienst - Röm.-Kath. Dorfkirche

      • Hl. Theresa von Avila (15.10)
        Kommunionfeier,
        anschl. Morgenkaffee

      • Ort: Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach — Röm.-Kath. Dorfkirche
  • Veranstaltungen

    Donnerstag, 15. Oktober

    • 15:00

      Gesellschaftsnachmittag - Kaiseraugst "Am Schärme"

      • im Pfarreizentrum "Am Schärme"

      • Ort: Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach — Kaiseraugst “Am Schärme”
  • News

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Loslassen, neu anfangen

    Der Oktober ist ein Monat des Übergangs. Die Tage werden langsam kürzer, das Licht verändert sich, am Morgen liegt manchmal schon ein Hauch von Herbst in der Luft. Noch ist vieles grün, und doch beginnt die Natur bereits, sich auf das Loslassen vorzubereiten.

    Darin liegt auch eine Einladung an uns. Denn unser Leben besteht auch aus Veränderungen. Nicht alles bleibt, wie es war. Menschen kommen und gehen, Aufgaben verändern sich, manches, was lange selbstverständlich gewesen ist, geht zu Ende. Manchmal fällt uns das leicht, manchmal schmerzt es.

    Die Natur zeigt uns dabei etwas Erstaunliches: Ein Baum verliert seine Blätter nicht, weil sein Leben zu Ende ist. Er lässt los, um Kräfte zu sammeln und Raum für Neues zu schaffen. Was nach Verlust aussieht, gehört zu einem Neuanfang.

    Auch im eigenen Leben kann es gut sein, sich hin und wieder zu fragen: Was darf ich loslassen? Eine Sorge, die mich schon lange begleitet? Eine Enttäuschung? Den Anspruch, dass alles so bleiben muss, wie es immer war? Auch eine Aufgabe kann zu Ende gehen, weil ihre Zeit erfüllt ist.

    Loslassen bedeutet nicht, dass uns das Vergangene gleichgültig wird. Im Gegenteil. Vieles dürfen wir dankbar bewahren: Begegnungen, Freundschaften, gemeinsame Wege, Erfahrungen, die uns geprägt haben. Dankbarkeit hält nicht fest, aber sie vergisst auch nicht.

    Der christliche Glaube gibt uns dabei keine Garantie, dass alles unverändert bleibt. Er schenkt uns etwas anderes: das Vertrauen, dass Gott auch durch Veränderungen hindurch mit uns geht. Dass kein Weg ins Ungewisse führt, auf dem er uns nicht schon entgegenkommt.

    So können wir in diesen Herbsttagen bewusst wahrnehmen, was uns geschenkt ist – und zugleich ein wenig gelassener werden gegenüber dem, was sich verändert.

    Denn manchmal braucht es ein Loslassen, damit Neues wachsen kann.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Teresa von Ávila

    Teresa von Ávila

    Mut zur Freundschaft mit Gott

    Am 15. Oktober feiern wir den Gedenktag der heiligen Teresa von Ávila. Sie gehört zu den grossen geistlichen Gestalten des Christentums und war zugleich eine bemerkenswert selbstbewusste und tatkräftige Frau ihrer Zeit.

    Teresa wurde 1515 im spanischen Ávila geboren. Mit zwanzig Jahren trat sie in das Karmelitinnenkloster ein. Ihr Weg zu Gott verlief jedoch keineswegs geradlinig. Sie kannte Zeiten der inneren Unruhe, der Zweifel und der geistlichen Trockenheit. Gerade darin liegt ihre besondere Nähe zu uns: Teresa war keine Heilige, die über den Schwierigkeiten des Lebens schwebte. Sie musste ihren eigenen Weg erst finden.

    Avila (Photo: Sky)

    Im Zentrum ihrer Spiritualität stand das Gebet. Für Teresa war Beten nicht in erster Linie das Aufsagen vieler Worte. Sie verstand Gebet als eine Beziehung, als ein vertrauensvolles Gespräch mit Gott. Berühmt ist ihre Beschreibung des inneren Gebetes als ein Verweilen bei einem Freund, von dem wir wissen, dass er uns liebt.

    Aus dieser Freundschaft mit Gott schöpfte Teresa erstaunliche Kraft. Sie reformierte den Karmelorden, gründete zahlreiche Klöster und setzte sich gegen manche Widerstände für ein einfacheres und glaubwürdigeres geistliches Leben ein. Dabei verband sie tiefe Mystik mit grosser Bodenständigkeit, Humor und praktischem Verstand.

    Ihre Botschaft ist auch heute aktuell: Der Weg zu Gott führt nicht an unserem Alltag vorbei, sondern mitten durch ihn hindurch. Wer sich Zeiten der Stille nimmt, wer ehrlich vor Gott bringt, was ihn bewegt, und wer lernt, auf seine Gegenwart zu vertrauen, kann eine innere Freiheit entdecken, die trägt.

    Teresa von Ávila starb 1582. Später wurde sie als erste Frau gemeinsam mit Katharina von Siena zur Kirchenlehrerin erhoben. Ihr Leben erinnert daran, dass Glaube nicht Enge bedeutet, sondern Weite: den Mut, sich Gott anzuvertrauen und aus dieser Freundschaft heraus das eigene Leben zu gestalten.

    Ein Wort, das Teresa zugeschrieben wird, fasst diese Haltung eindrücklich zusammen:


    «Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht. Gott bleibt derselbe. Geduld erreicht alles. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.»

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Patrozinium 2026

    Patrozinium 2026

    125 Jahre Kirchweihe

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach 800 Jahre Hl. Franziskus

    800 Jahre Hl. Franziskus

    Einer, der anders lebte.

    Am 4. Oktober feiert die Kirche den heiligen Franz von Assisi. In diesem Jahr mit besonderem Grund: Vor 800 Jahren, am 3. Oktober 1226, starb Franziskus in seiner Heimatstadt Assisi.

    Acht Jahrhunderte – und doch wirkt dieser Mann erstaunlich gegenwärtig. Vielleicht gerade deshalb, weil Franziskus vieles anders machte. Während andere nach Besitz strebten, entschied er sich für Einfachheit. Während Menschen ausgegrenzt wurden, suchte er ihre Nähe. Während Macht und Gewalt selbstverständlich schienen, setzte er auf Frieden und Geschwisterlichkeit.

    Cimabue: Hl. Franziskus (AdobeStock)

    Und er blickte anders auf die Welt. Sonne und Mond, Wasser und Feuer, selbst die Erde waren für ihn nicht einfach Dinge, die dem Menschen zur Verfügung stehen.

    Er nannte sie Bruder und Schwester. Sein berühmter Sonnengesang klingt deshalb heute fast wie ein ökologisches Manifest – und ist doch vor allem ein grosses Staunen über Gottes Schöpfung.

    Franziskus war dabei keineswegs ein romantischer Naturfreund. Er kannte Krieg, Krankheit, Konflikte und Enttäuschungen. Sein Glaube musste sich mitten darin bewähren. Gerade deshalb bleibt seine Botschaft glaubwürdig.

    Vielleicht braucht unsere Zeit weniger Menschen, die immer mehr haben wollen – und mehr Menschen, die wie Franziskus fragen: Was brauche ich wirklich? Wem kann ich zum Bruder, zur Schwester werden? Und wie gehe ich mit dieser Erde um, die uns nicht gehört, sondern anvertraut ist?

    800 Jahre nach seinem Tod hat Franziskus noch immer etwas zu sagen.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Erntedank

    Sonntag, 25. Oktober, 10.00 Uhr

    In dieser Feier danken wir gemeinsam für die Ernte des laufenden Jahres. Die festlich geschmückte Kirche bildet den passenden Rahmen, um die Fülle und Schönheit der Schöpfung in den Mittelpunkt zu stellen. In diesem Jahr war die Trockenheit spürbar: Böden, Pflanzen und Ernten litten unter dem Mangel an Niederschlägen. Wir gedenken der landwirtschaftlichen Betriebe und aller, die von Trockenheit betroffen waren, und bitten um Gottes Segen für eine fürsorgliche Bewirtschaftung unserer natürlichen Ressourcen.

    Im Anschluss laden wir alle Anwesenden herzlich zu einem Apéro im „Am Schärme“ ein, damit persönliche Begegnungen in angenehmer Atmosphäre möglich sind.

    Der Erntedank-Gottesdienst ist erneut Ausdruck lebendiger Gemeinde, getragen von Dankbarkeit, Glauben und einem tiefen Bewusstsein für die Schätze der Natur.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Totengedenkfeier

    Totengedenkfeier

    auf dem Friedhof Kaiseraugst

    Gedenkfeier am Sonntag, dem 1. November, 17:00 Uhr auf dem Friedhof Kaiseraugst. Die christkatholische, die römisch-katholische und die reformierte Pfarrei laden herzlich ein zum gemeinsamen Totengedenken. Die Feier wird von den Seelsorgenden der Kirchen gestaltet und durch den Vox Raurica musikalisch bereichert.

    Wir erinnern besonders der Verstorbenen des vergangenen Jahres und vertrauen sie der Liebe Gottes an. Zugleich geben wir allen Raum, die um einen geliebten Menschen trauern oder ganz still an die Verstorbenen denken möchten.

    Im gemeinsamen Erinnern und Beten dürfen wir erfahren, dass wir durch unsere Verstorbenen und miteinander in Gottes Liebe verbunden bleiben. Wir bitten darum, dass dieser Abend Raum schenkt für Stille, Trost und hoffnungsvolle Zuversicht – denn in Gott finden Trauernde neue Kraft, und Gemeinschaft schenkt Halt auf dem Weg der Trauerbewältigung.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Gottesdienstmusik zum Patrozinium

    Um 10:00 Uhr gestaltet VOX RAURICA die Feier mit Liedern aus der Toggenburger Messe «Juchzed und singet» von Peter Roth (* 1944). Dieses Werk ist stark beeinflusst von den traditionellen Klängen der Alpsteinregion (beide Appenzell und Toggenburg), jene der Streichmusik und «Zäuerli»; die frohen Töne sind wie gemacht für die heute auch stattfindende Chilbi. – Mit Anton Bruckners Vertonung des «Locus iste a Deo factus est» (dieser Ort ist für Gott geschaffen), dem Zwischengesang zum Kirchweihfest, erweisen wir unsere Hommage jenen Kaiseraugsterinnen und Kaiseraugstern, die es ermöglichten, dass 1901, lediglich 23 Jahre nach der Kirchentrennung in unserm Dorf, wieder ein römisch-katholisches Gotteshaus geweiht werden konnte.

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach 20 Jahre Diakon – ein herzliches Dankeschön

    20 Jahre Diakon – ein herzliches Dankeschön

    Diakon heisst:
    Bei Jesus sein, an seiner Seite, an seinem Ort, auf seinem Weg. Bischof Franz Kamphaus

    Ein besonderes Jubiläum darf unsere Pfarrei feiern: Diakon Stephan Kochinky wurde am 22. Oktober 2006 durch Bischof Kurt Koch in der Kathedrale St. Urs und Viktor zu Solothurn zum Diakon geweiht.

    Stephan begleitet uns seit vielen Jahren als verlässlicher Wegbegleiter im Glauben. Er hat nicht nur Gottesdienste gestaltet, sondern auch Menschen in Freude und Trauer zur Seite gestanden, zugehört, getröstet und Brücken zwischen Jung und Alt gebaut. Sein Dienst erinnert uns daran, dass echtes Wirken oft leise geschieht – im Alltag, im persönlichen Gespräch, im konkreten Dienst am Nächsten.

    Dieses Jubiläum ist ein schöner Anlass, um von Herzen Danke zu sagen: für die vielen Begegnungen, für die geschenkte Zeit, die Aufmerksamkeit, das Zuhören und für all das, was oft im Stillen wirkt und bleibt.

    Lieber Stephan, wir danken dir ganz herzlich für deinen wertvollen Dienst und wünschen dir weiterhin viel Freude, Kraft, Gesundheit und Gottes reichen Segen.

    Herzlichen Glückwunsch zum 20-jährigen Weihejubiläum!

    Die Kirchenpflege

    03.10.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Geburtstage

    Wir gratulieren Johanna Frey aus Kaiseraugst zum 80. Geburtstag am 10. Oktober und wünschen ihr Gottes reichen Segen, Gesundheit und viele erfüllte Stunden im neuen Lebensjahr.

    19.09.2026

    Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach Gesellschaftsnachmittag

    Nach der Sommerpause ist es wieder so weit: Wir laden Sie herzlich zu unserem gemütlichen Gesellschaftsnachmittag ein.

    Am 15. Oktober um 15.00 Uhr treffen wir uns im Pfarreizentrum «Am Schärme».

    Dieses Mal dürfen wir uns besonders auf den Drehorgelspieler Peter Bürgisser freuen. Mit seinen schönen Melodien wird er uns durch den Nachmittag begleiten und bestimmt die eine oder andere schöne Erinnerung wecken.

    Bei Kaffee und Kuchen, Musik und guter Gesellschaft möchten wir gemeinsam einen gemütlichen und fröhlichen Nachmittag verbringen. Solche gemeinsamen Stunden tun gut, bringen Freude in unseren Alltag und bleiben als schöne Erinnerungen im Herzen.

    Brauchen Sie eine Fahrgelegenheit? Dann melden Sie sich bitte rechtzeitig bei der Pfarrei oder bei Antonia Incognito. Wir helfen Ihnen gerne, damit auch Sie dabei sein können.

    Wir freuen uns auf Sie und auf einen schönen gemeinsamen Nachmittag.

    Antonia Incognito

    19.09.2026
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