Kommunionfeier mit Lara Tedesco Erste Jahrzeit für Josef Hürlimann
Ort: Untersiggenthal
Sonntag, 18. Oktober
10:45
Gottesdienst
Familiengottesdienst zu Erntedank mit Jessica Majorino und den Schülerinnen und Schülern der 2. Klassen. Musikalisch begleitet von den Jugendchören. Im Anschluss Einladung zum Kürbissuppe-Essen. Erstse Jahrzeit für Josef Gerig
Ort: Nussbaumen
11:00
Gottesdienst
Syrisch-orthodoxer Gottesdienst
Ort: Untersiggenthal
19:30
Gottesdienst - Reformierte Kirche
Ökumenisches Friedensgebet
Ort: Nussbaumen — Reformierte Kirche
Dienstag, 20. Oktober
18:30
Gottesdienst
Rosenkranzgebet
Ort: Untersiggenthal
Mittwoch, 21. Oktober
09:00
Gottesdienst
Kommunionfeier mit Jessica Majorino
Ort: Untersiggenthal
09:15
Gottesdienst
Morgenandacht
Ort: Nussbaumen
18:30
Gottesdienst - Kapelle
Rosenkranzgebet
Ort: Kirchdorf — Kapelle
Sonntag, 25. Oktober
10:15
Gottesdienst
Gottesdienst zur Totengedenkfeier mit Lara Tedesco
Ort: Untersiggenthal
10:45
Gottesdienst
Eucharistiefeier mit Franz Feng Gedächtnis für Anita Widmer, Eduard Hitz, Carmen und Walter Leibold, Alice Suter Jahrzeit für Konrad Albiez
Ort: Nussbaumen
14:00
Gottesdienst - Friedhof Schachen
Ökumenische Totengedenkfeier mit Lara Tedesco. Musikalisch begleitet von den Bläsern
Ort: Untersiggenthal — Friedhof Schachen
Dienstag, 27. Oktober
09:30
Gottesdienst - Pfarrhaus
Eucharistiefeier mit Franz Feng
Ort: Kirchdorf — Pfarrhaus
17:00
Gottesdienst
Rosenkranzgebet
Ort: Untersiggenthal
Mittwoch, 28. Oktober
09:00
Gottesdienst
Kommunionfeier mit Lara Tedesco und der Liturgiegruppe des Frauenbundes Frauenbund-Gedächtnis für Nelly Müller
Schon bald steht die nächste Kirchgemeindeversammlung, die turnusgemäss in Untersiggenthal stattfindet. Folgende Traktanden werden behandelt: 1. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 13. November 2025, 2. Bilanz und Erfolgsrechnung 2025, 3. Rechenschaftsbericht der Kirchenpflege, 4. Bericht aus dem Pastoralraum, 5. Stellenplan und Budget 2027, 6. Verschiedenes/Umfrage. Die offizielle Einladung und den Stimmrechtsausweis erhalten Sie Ende Oktober per Post. Das Büchlein mit den Traktanden und vielen weiteren Informationen wird, wie in den letzten zwei Jahren, nicht mehr automatisch zugestellt. Es wird in den Kirchen Nussbaumen und Untersiggenthal sowie im Sekretariat ausgelegt oder kann auf unserer Homepage heruntergeladen werden. Die Kirchenpflege und das Pastoralraumteam freuen sich, wenn Sie zahlreich dabei sind.
Untersiggenthal 12. November, 19.30 Uhr
08.10.2026
Pastoralraum
Besuch bei Yosef Langga
Kollektenübergabe aus dem Pastoralraum
Durch ein starkes Erdbeben Mitte August wurden mehrere Gebäude der Pfarrei Sankt Medeline Kombandaru beschädigt. Da sich die Pfarrei vollständig durch Spenden finanziert, ist sie auch für die notwendigen Reparaturen auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Spende aus dem Pastoralraum Siggenthal leistet dabei einen wichtigen Beitrag, damit die entstandenen Schäden repariert werden können. Da auf meiner Auslandreise auch die Insel Flores auf dem Programm stand, durfte ich im Namen des Pastoralraumes den gesammelten Betrag von rund 1'860 Franken überbringen. Bei meiner Ankunft wurde ich herzlich empfangen. Ich erhielt eine Schärpe als Willkommensgeschenk und wurde anschliessend ins Pfarrhaus eingeladen. Die Spende konnte per Banküberweisung direkt an die Pfarrei übergeben werden. Pfarrer Albert, Yosef Langga und Mitglieder der Kirchenpflege nahmen sich viel Zeit für mich. Bei Früchten und gemeinsamen Gesprächen erzählten sie mir von der Situation vor Ort und brachten ihre grosse Dankbarkeit für die Unterstützung aus der Schweiz zum Ausdruck. Es war für mich eine schöne und besondere Erfahrung, die Spende persönlich überreichen zu können und dabei die Menschen und die Pfarrei vor Ort kennenzulernen. «Besten Dank für die grosszügige Spende aus der Schweiz und die Solidarität. Das bedeutet uns sehr viel.» - Pfarrer Albert. «Vielen herzlichen Dank für eure Grosszügigkeit! Möge Gott es euch reichlich vergelten.» - Yosef Langga.
Olivia Frei
Spendenübergabe in Ende, Insel Flores 08.10.2026
Pastoralraum
Von Heimat und Fremde
Das Sozialprojekt der Firmkurse
Wie jedes Jahr, hatten die Jugendlichen der Firmkurse Ober- und Untersiggenthal die Gelegenheit, einiges über das Thema Migration zu erfahren und sich auf entsprechende Erlebnisse und Gespräche mit geflüchteten Menschen einzulassen. Am 26. August fand die Einführung ins Sozialprojekt statt, wo sich die Jugendlichen mit dem Begriff «Heimat» auseinandersetzten. Dabei fiel auf, dass Heimat für uns alle etwas anderes bedeutet. Mal war es ein Land, welches uns beheimatet fühlen liess und manchmal waren es Menschen oder Gefühle. Gleichzeitig aber machten sich die jungen Menschen Gedanken darüber, wie sich «Fremdsein» anfühlt und wann sie sich schon mal fremd gefühlt haben. Diese Selbstreflexion war ein idealer Einstieg, um sich vor Augen zu führen, wie sich Menschen fühlen müssen, die ihr Land verlassen mussten, weil sie bedroht wurden oder keine Lebensperspektive mehr hatten. Igor Simonides zeigte auf, woher die geflüchteten Menschen in Europa herkommen und auf welche Weise sie das Land verlassen mussten. Diese Auseinandersetzung war die Vorbereitung auf die Durchführung zweier Sozialprojekte, wo die Jugendlichen ein Teil des «contact Nussbaumen» sein konnten. Das «contact» ist ein Treffpunkt für Asylsuchende der Region und findet jeden Mittwochnachmittag im Begegnungszentrum Nussbaumen statt. Organisiert und getragen wird das Angebot vom Netzwerk Asyl. So führten wir Gespräche mit geflüchteten Männern, welche hauptsächlich in der Asylunterkunft in Nussbaumen wohnhaft sind. Igor ermöglichte den Austausch durch den neu gegründeten Verein «Asyltreff». Die Gespräche zwischen den Jugendlichen und den Geflüchteten waren sehr bereichernd und berührend. Egal, ob die Menschen aus Syrien, der Ukraine oder Äthiopien kamen, alle erzählten eine andere bewegende Geschichte. Doch haben sie alle etwas gemeinsam: Sie möchten im Siggenthal Fuss fassen und sich ein neues Leben, kurz- oder langfristig, aufbauen. Neben den Gesprächen halfen die Jugendlichen im «contact»-Betrieb mit. Sie halfen bei der Kinderbetreuung oder organisierten ein «Deutsch-Activity», ergänzend zu den Deutschkursen. Auch halfen sie bei einem Fotoprojekt vor Ort mit oder machten Spiele mit den Besuchenden und den Kindern. Das Sozialprojekt war für alle Beteiligten eine positive und bereichernde Erfahrung.
Matthias Villiger
Beim Spielen mit den Kindern 08.10.2026
Pastoralraum
Dankbar sein
Zum Erntedankgottesdienst in Nussbaumen
Die Kinder der zweiten Religionsklassen haben sich mit dem Thema "dankbar sein" auseinandergesetzt und sich so auf unseren Erntedankgottesdienst vorbereitet. Sie dürfen an diesem gemeinsamen Fest von den Kindern persönlich hören, für was sie dankbar sind. Im Religionsunterricht haben die Kinder auch gemerkt, dass nicht alles selbstverständlich ist, wie zum Beispiel gesund oder glücklich zu sein. Deswegen wurde fleissig gesammelt und gebastelt, damit die Kinder Ihnen ihre Werke präsentieren und verkaufen können und so, für etwas mehr Freude für andere, sammeln und weitergeben können. Lassen Sie sich überraschen! Nach dem Gottesdienst sind alle - ganz nach dem Motto «Ernte Dank» - zu einer feinen Kürbissuppe eingeladen.
Nussbaumen 18. Oktober, 10.45 Uhr
08.10.2026
Pastoralraum
Verbunden im Leben und im Tod
Unsere Gedenkfeiern für die Verstorbenen
Es ist eine alte und tröstliche Tradition: Um das Fest von Allerheiligen und Allerseelen halten wir inne und gedenken unserer Verstorbenen. In diesen Tagen richtet sich unser Blick besonders auf die Hoffnung, die uns mit denen verbindet, die nicht mehr bei uns sind. Wir feiern das Leben, das Gott schenkt, und die Liebe, die stärker ist als der Tod. Die Musik, das Gebet, die Zeichen und die Stille unserer Feiern möchten uns helfen, Trost zu finden und neue Hoffnung zu schöpfen. Der christliche Glaube sagt uns: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Weil Jesus Christus auferstanden ist, dürfen wir darauf vertrauen, dass auch unsere Verstorbenen in Gottes liebenden Händen geborgen sind. In dieser Verbundenheit feiern wir unsere Totengedenkfeiern: In Untersiggenthal werden während des Gottesdienstes am 25. Oktober die Namen der Verstorbenen des letzten Jahres verlesen und für jeden Namen eine Kerze entzündet. Dieses Licht ist Zeichen dafür: Sie sind nicht vergessen. Ihre Namen sind eingeschrieben in unser Herz – und in Gottes Hand. Am Nachmittag findet dann um 14 Uhr auf dem Friedhof Schachen die ökumenische Totengedenkfeier statt, musikalisch begleitet von der Bläsergruppe.
Eine Woche später, am 1. November, gedenken wir unserer Verstorbenen, die in Kirchdorf ruhen. «Verleih uns Frieden» ist die Bitte, die dieses Jahr unsere Feier begleitet. Wir versammeln uns bei der Abdankungshalle auf dem Friedhof, wo wir unsere Gedächtnisfeier beginnen. Anschliessend folgt die Grabsegnung, die wir dieses Jahr als Prozession begehen, begleitet von den Kirchenchören Nussbaumen und Kirchdorf. Herzliche Einladung zu unseren Gedenkfeiern für unsere Verstorbenen – ein Moment der Erinnerung, des Gebets und der Gemeinschaft.
Untersiggenthal 25. Oktober, 10.15 Uhr und 14 Uhr
Kirchdorf Friedhof 1. November, 14.15 Uhr
Bild: Pixabay 08.10.2026
Pastoralraum
Tour d’Argovia
Zum Ausflug des Pfarreirats Kirchdorf
Der Pfarreirat Kirchdorf bereiste vom 26. bis 27. August unseren Aargau, beginnend mit einem feierlichen Gottesdienst in der Schutzengelkapelle in Würenlingen. Gestärkt machte die Gruppe anschliessend Halt im schönen Tierpark Bad Zurzach. Danach ging es in die Propstei Wislikofen, in den Kräutergarten. Dort erfuhren sie sehr viel über die einheimischen Kräuter und deren Wirksamkeiten - dort konnten sie selber eine Kräutersalbe mit Ringelblume und Lavendel mixen – Kräuterkurs bestanden! In der Propstei, diesem ruhigen, einladenden Ort, verbrachten die Mitglieder des Pfarreirats den Abend und anschliessend eine ruhige Nacht. Am Sonntagmorgen ging es weiter nach Kaiserstuhl, wo die Gruppe eine kompetente und eindrückliche Stadtführung mit Turmbesichtigung erlebte! Schon bald fuhr man westwärts weiter zur Röstifarm. Nach dieser Stärkung begaben sich die Reisenden zur alten Linde in Linn und spazierten als Erstes zu einem kleinen, schönen Wasserfall. Gedanken an die Sichlete und der «Oase der Ruhe» wurden wieder wach. Zurück bei der wuchtigen alten Linde zeigte sich der Gruppe die grandiose Sicht bis zum Pilatus und auch ins Siggenthal, ein schöner Ausklang des zweiten Tages. Herzlichen Dank an die Organisatorinnen für diese zwei so schönen Tage im Aargau!
Marcel Baumgartner
Bei der Stadtführung in Kaiserstuhl 08.10.2026
Pastoralraum
Frauenbund Untersiggen- thal
Die Kirche in China - Vortrag von Franz Feng
Unser Priester, Franz Feng, ist in China aufgewachsen. Er wird uns von seiner Heimat berichten und von Millionen von Christinnen und Christen, die dort leben. Er wird von Kirchen erzählen, die trotz grosser Distanzen und kultureller Unterschiede lebendige Orte des Glaubens sind. Eine faszinierende Geschichte, besonders wie der katholische Glaube ins Land kam und wie auch heute noch viele Menschen ihren Glauben mit grosser Überzeugung leben. Fragen, wie Katholikinnen und Katholiken in China Gottesdienst feiern und wie das Leben der Kirche vor Ort aussieht, werden beantwortet. Der Vortrag gibt spannende Einblicke in eine Kirche, die vielen von uns kaum bekannt ist, und zeigt, wie Christinnen und Christen in einem anderen kulturellen Umfeld ihren Glauben leben. Beim anschliessenden Apéro lassen wir diesen interessanten Abend ausklingen.
Reisebericht und persönliche Eindrücke des Segeltörns 2026
Früh abends im Spätsommer trafen sich die Mitreisenden des Segeltörns 2026 auf dem Gleis in Baden. Ich war aufgeregt – noch kannte ich nicht viele von ihnen. Mit übervoll gestopftem Rucksack, die Wanderschuhe aussen angebunden, stiess ich zu der Gruppe, mit der ich die nächste Woche verbringen würde. Die leicht unangenehme Phase des Kennenlernens ging schnell vorbei, spätestens im Nachtzug nach Amsterdam blieb in den engen Kabinen dafür kein Platz mehr. Gegen Montagmittag kamen wir endlich in Enkhuizen an, für das Eingewöhnen blieb aber nicht viel Zeit – kurze Orientierung auf unserem vorübergehenden Zuhause (der «Ortolan»), Einkaufen gehen, Mittag essen und dann wurden schon die Segel gehisst. Die erste Fahrt mit der Ortolan war nass-kalt, aber weder Regen noch Wind konnten uns die gute Stimmung verderben. Auch am nächsten Tag mit mehr Wellengang hielt die lockere Atmosphäre an, das Zubereiten des Mittagessens wurde durch das starke Schwanken allerdings zu einer echten Herausforderung. So langsam aber sicher gewöhnte ich mich an den Tagesablauf, den engen Raum mit vielen Leuten und daran, den ganzen Tag lang Regenklamotten zu tragen. Die Zeit verschwamm. Während des Segelns herrschte an Deck meist eher ruhige Stimmung. Lesen, vor sich hin dösen, essen. Unterbrochen nur von gelegentlichen Sing- und Tanzeinlagen. Vor allem aber wurde geredet. Auf dem Segeltörn kommen die Menschen aus unterschiedlichen Lebensabschnitten zusammen, wobei verschiedenste Geschichten, Lebensphilosophien und Erfahrungen auf einem einzigen Schiff aufeinandertreffen. Ein Aspekt, welcher diese Woche so speziell machte, war unter anderem die Intensität dieser Reise. Eine Woche auf engem Raum, Tag und Nacht, mit viel verfügbarer Zeit. Durch diese Umstände erfuhr ich teilweise weit mehr über eine Person, als wenn ich sie jeden Tag in der Uni gesehen hätte. Ich habe die Offenheit und Ehrlichkeit bei den Gesprächen auf und unter Deck sehr geschätzt. Es wurden unablässig Witze gerissen, gelacht, gesungen, zwei Geburtstage gefeiert und auch Tränen (manchmal aus Freude, manchmal nicht) vergossen – kurz gesagt: Die Erfahrung ging unter die Haut. Gelernt wurde demnach nicht nur viel über alles, was mit Segeln zu tun hat, sondern auch über sich selbst.
Ich lernte ausserdem, dass es beim Segeltörn zwei Abschiede gibt. Beim ersten Mal realisierte ich es noch gar nicht richtig: Die Woche flog förmlich dahin und plötzlich standen wir wieder im Hafen von Enkhuizen. Angelegt, geputzt, fertig. Dann verabschiedeten wir uns von unserer Crew. Ein letzter Blick zurück auf die Ortolan, die Segel verpackt. Ich ging mit einem bis zum Bersten gefüllten Rucksack und Hochtourenwanderschuhen eine Woche in die flachen Niederlanden, um zu segeln. Aber zurück nach Hause kam ich mit noch viel mehr im Gepäck: gemeinsamen Erinnerungen, beantwortete und neu aufgeworfene (Lebens-)Fragen, unerwarteter Freundschaften und Lust, gleich nochmals zu gehen.
Beim zweiten (und letzten) Abschied ist man schon wieder halb zurück in seinem Leben. Das Ijsselmeer ist ausser Sicht und mit ihm verliert sich auch ein bisschen die Fähigkeit, einfach im Moment zu leben. Aber ich bin mir sicher, alle Mitreisenden des Segeltörns bringen ein bisschen davon mit zur Arbeit oder in die Vorlesungssäle. Ich für meinen Teil werde die Erfahrung bestimmt nicht so schnell vergessen. Ein Polaroidfoto vom Segeltörn hängt über meinem Schreibtisch, und manchmal fühlt es sich an wie ein Versprechen: «Bis zum nächsten Mal!»
Lena Gaberthüel
24.09.2026
Pastoralraum
Das Wort Gottes säen
Erwin Masanz und Miranda Secco Galassi
Zum Lektorendienst in Nussbaumen
Wie der Sämann im Gleichnis säen unsere Lektorinnen und Lektoren in jedem Gottesdienst den guten Samen des Wortes Gottes aus. Sie tragen Gottes Wort vor und haben Freude daran, diesen wichtigen Dienst für unsere Gemeinschaft zu übernehmen. Einer von ihnen ist Erwin Masanz. Seit mehr als zehn Jahren hast du, lieber Erwin, das Wort Gottes in unseren Gottesdiensten vorgetragen und zugleich die Koordination der Lektorinnen und Lektoren übernommen. Mit grosser Hingabe und viel Herzblut hast du diesen Dienst ausgeübt und uns Seelsorgende unterstützt. Dafür sind wir dir von Herzen dankbar. Und wir freuen uns sehr, dass du uns weiterhin als geschätzter Lektor und Kommunionspender erhalten bleibst. Die Koordination übergibst du nun an Miranda Secco Galassi.
Liebe Miranda, vielen lieben Dank, dass du bereit bist, dich auf diese Weise noch mehr für unsere Gemeinschaft zu engagieren. Ich übergebe dir gerne das Wort, damit du dich selbst kurz vorstellen kannst: Vor siebzehn Jahren habe ich mich mit meiner Familie in Nussbaumen niedergelassen und die Kirchgemeinde ist für uns so etwas wie ein Zuhause geworden. Ich singe sehr gerne, daher war es für mich ganz selbstverständlich dem Kirchenchor beizutreten. Dort habe ich auch Erwin kennengelernt. Er war es, der mich ermutigt hat, als Lektorin tätig zu werden und mich bei meinen ersten Schritten begleitet hat – denn Deutsch war für mich damals noch eine Fremdsprache! Es ist mir deshalb eine grosse Freude, heute die Koordination der Lektorinnen und Lektoren sowie der Kommunionspenderinnen und Kommunionspender zu übernehmen – eine Aufgabe, die Erwin so viele Jahre lang mit grossem Engagement wahrgenommen hat. Ich hoffe, die Freude an diesem Dienst mit anderen teilen zu können und auf diese Weise unsere Gottesdienste nach besten Kräften zu unterstützen.
Jessica Majorino
24.09.2026
Pastoralraum
Zeige dein Bild des Glaubens
Zum Gemeinschaftstag unserer Firmlinge
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am vergangenen Samstagmorgen vor der Kirche das Leitungsteam mit den Jugendlichen aus den Firmkursen Ober- und Untersiggenthal. Damit sie sich besser kennenlernen konnten, startete man mit einem Unterschriftensammel-Fragespiel. Bereits dieses brachte viele lebhafte Gespräche mit sich, die auf dem Weg zur Rotkreuz-Hütte weiter fortgesetzt wurden. Nach einem stärkenden Znüni wurde Holz gesammelt, da im Wald endlich wieder gebrätelt werden durfte. Dann aber kam die Kernaufgabe des Tages: Die Jugendlichen sollten in Gruppen mit Naturmaterialien ein Bild gestalten, das zeigt, was der Glaube für sie bedeutet oder was er ihnen gibt. Nach einer halben Stunde standen alle staunend vor den Bildern, die von den Jugendlichen dann auch noch eindrücklich präsentiert und erklärt wurden. Das Leitungsteam nahm ihre Ansichten und Anregungen gerne mit auch in sein Leben. Nach dem Zmittag sollte dann die Gemeinschaft in einer herausfordernden Übung gezeigt werden. Die Bemühungen waren gross, der Einsatz anstrengend und Aufgeben kein Thema, aber die Zeit war zu knapp und die Methode nicht ausgeklügelt genug. Aber das war nach den Erfahrungen mit den Glaubensbildern nebensächlich und vergnügt und bereichert machte sich die Gruppe auf den Heimweg.
Martina Petranca
Glaubensbilder der Firmanden 24.09.2026
Pastoralraum
Schüttle!
Einladung zum Lotto-Nachmittag des Frauenbunds
Der Frauenbund Obersiggenthal lädt alle Seniorinnen und Senioren wieder zum traditionellen Lotto-Nachmittag ins Begegnungszentrum Nussbaumen ein. Der Unkostenbeitrag beträgt 15 Franken. Nach den Spielrunden wird ein kleines Zvieri serviert. Kommen Sie vorbei und erleben Sie einen vergnüglichen Nachmittag beim Lottospielen!
Nussbaumen 15. Oktober, 14 Uhr
Bild: Pixabay 24.09.2026
Pastoralraum
Gemeinsam feiern, gemeinsam hoffen
Zur Bettagsfeier in Untersiggenthal
Der Eidg. Dank-, Buss-und Bettag wurde in Untersiggenthal auf eine ganz besondere Art gefeiert. Die Sickingahalle war gerade gross genug, um alle aufzunehmen. Nach der Begrüssung eröffnete der Rise Up- Chor mit schwungvollen Liedern die Feier. Das Trio Lara Tedesco, Melanie Heinzelmann und als besonderer Gast Yasemin Duran, islamische Theologin, führten durch die Feier. Lara Tedesco sprach von Vertrauen. Man müsse nicht alles verstehen, aber einander respektieren und zuhören. Melanie Heinzelmann, die reformierte Pfarrerin, führte mit ihren Gedanken ebenso durch die Feier. Yasemin Duran erinnerte daran, dass der Koran wie die Bibel im Grunde den gleichen Inhalt vermitteln. Das Frauen-Trio zeigte eine besondere Herzlichkeit und war gut vorbereitet. Zwischendurch bewies die Bläsergruppe ihr Können. Beim anschliessenden Apéro sah man rundum nur zufriedene Gesichter. Die Ökumene im grösseren Sinn lebt in Untersiggenthal.
Günther Huber
24.09.2026
Pastoralraum
Ein wunderbarer Tag
Zum Seniorenausflug im Park zum Grünen und Mariastein
Bild: Beatrice Burger
Der Frauenbund Obersiggenthal durfte am Donnerstag, dem 10. September, 44 Seniorinnen und Senioren zum diesjährigen Ausflug begrüssen. Das Wetter war ideal für den Ausflug und den Aufenthalt im Park im Grünen. Beim Anblick der Seen und Grünflächen wurden bei vielen Erinnerungen an die «Grün 80» wach. Nach der freien Zeit wurde im Restaurant Seegarten ein leckeres Mittagessen genossen. Am Nachmittag führte die Reise weiter nach Mariastein. Der Besuch stand unter einem besonderen Stern, denn das Kloster Mariastein feiert dieses Jahr ein Doppeljubiläum: 100 Jahre Erhebung zur päpstlichen «Basilica minor» sowie 100 Jahre feierliche Krönung des Gnadenbildes. Es war eine Freude zu sehen, wie gut den Gästen der Besuch der Gnadenkapelle, der Basilika und des neu gestalteten Klosterplatzes gefallen hat. Glücklich und mit schönen Eindrücken trat die Gruppe nach dem Kaffee- und Aufenthalt die Rückfahrt an.
Wir danken den Seniorinnen und Senioren für die Teilnahme. Das Wiedersehen mit den Stammgästen und das Kennenlernen neuer Gesichter hat die Organisatorinnen sehr gefreut. Ein besonderer Dank geht an die Kirchgemeinde Kirchdorf für die finanzielle Unterstützung.