Meine Kirche
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Riniken Brugg-Nord — Katholisches Kirchenzentrum
gehört zu Pastoralraum Brugg-Windisch – Region
Rüfenacherstrasse 7
5223 Riniken
Informationen
Riniken Brugg-Nord — Katholisches Kirchenzentrum
Gottesdienste
Sonntag, 02. August
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11:00
Wortgottesfeier
Wortgottesfeier
(C. Mumbauer)
Kollekte: Kinderhort Tatzelwurm
Anschliessend Chilekafi- Ort: Riniken — Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Freitag, 14. August
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18:00
Wortgottesfeier
Wortgottesfeier
(E. Egethoe)- Ort: Riniken — Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
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11:00
Veranstaltungen
Dienstag, 04. August
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19:00
Veranstaltung - Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Stille im Alltag
Schweigemeditation aus der Tradition des Zen verbunden mit christlicher Mystik mit Andreas Zimmermann.- Ort: Riniken — Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Dienstag, 11. August
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19:00
Veranstaltung - Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Stille im Alltag
Schweigemeditation aus der Tradition des Zen verbunden mit christlicher Mystik mit Andreas Zimmermann.- Ort: Riniken — Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Donnerstag, 13. August
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12:00
Veranstaltung - Sempach, Vogelwarte
Ökumenische Seniorenreise Riniken / Umiken
Vogelwarte Sempach- Ort: Riniken — Sempach, Vogelwarte
Dienstag, 18. August
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19:00
Veranstaltung - Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Stille im Alltag
Schweigemeditation aus der Tradition des Zen verbunden mit christlicher Mystik mit Andreas Zimmermann.- Ort: Riniken — Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Donnerstag, 20. August
-
14:00
Veranstaltung - Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
Ökumenischer Plauschnachmittag
In geselliger Runde jassen, spielen, plaudern oder gar nichts tun.
Das Zusammensein wird mit Kaffee und Kuchen abgerundet.- Ort: Riniken — Riniken, Kirchliches Zentrum Lee
-
19:00
News
Riniken Denkanstoss
31.07.2026Riniken Sommerreihe: Erschöpfung – Schöpfung – Erschaffen

Schöpfen – aus der Quelle leben
Die Erschöpfung hat nicht das letzte Wort.
In der Bibel begegnet uns ein starkes Gegenbild: das Schöpfen. Wasser schöpfen, Kraft schöpfen, Leben schöpfen. Immer wieder ist Gott selbst die Quelle.
Der Prophet Jesaja sagt: «Ihr werdet Wasser schöpfen mit Freude aus den Quellen des Heils» (Jes 12,3).
Dieses Bild ist einfach und tief zugleich. Wer erschöpft ist, braucht keine grossen Erklärungen – sondern eine Quelle. Etwas, das trägt, nährt und erneuert.
Für manche ist es die Stille. Für andere ein Gebet, ein Psalm, ein Spaziergang, eine Kerze in einer Grotte oder Kirche. Orte und Gesten, die helfen, still zu werden und wieder in Kontakt zu kommen mit dem, der trägt.
Schöpfen bedeutet nicht: sich selbst antreiben. Schöpfen bedeutet: empfangen.
Es erinnert uns daran: Nicht alles selbst leisten müssen. Nicht nur geben, sondern auch empfangen dürfen.
Gott ist Quelle – nicht Verpflichtung, sondern Geschenk.
Anna Di Paolo, Pfarreiseelsorgerin
25.07.2026Riniken Save the Date Waldgottesdienst

Es ist wieder soweit!
Traditionell feiern wir am ersten Sonntag im September eine Waldgottesdienst mit anschliessendem Brötle und gemeinsamem gemütlichem Beisammensein.
Dieses Jahr treffen wir uns am 6. September um 11 Uhr beim Waldhaus «Ebni» in Bözberg.Weitere Informationen folgen im nächsten Lichtblick.
Sonntag, 6. September, 11 Uhr, Waldhaus Ebni Bözberg
25.07.2026Riniken Krippenspiel 2026

Kinder aufgepasst! – Wir legen los!
Bereits nach den Sommerferien wollen wir mit den Proben und Vorbereitungen für das Krippenspiel im ökumenischen Familiengottesdienst von Heiligabend, 16 Uhr im Kirchlichen Zentrum Lee in Rinken beginnen!
Wir brauchen grosse und kleine Kinder und engagierte Eltern, die mitmachen und die Geschichte von der Geburt Jesu in einem Spiel im Gottesdienst darstellen wollen.
Genau dich suchen wir!
Deine Eltern sind vorab zum Kick-Off Anlass am Freitag, 14. August 2026 um 16 Uhr im Kirchlichen Zentrum Lee eingeladen. Dort werden wir die Probedaten und alles Weitere besprechen und festlegen.
Ich freue mich, auch dieses Jahr mit euch ein Krippenspiel aufzuführen!
Anna Di Paolo, PfarreiseelsorgerinKick-Off am Freitag, 14. August, 16 Uhr im Kirchlichen Zentrum Lee, Riniken
25.07.2026Riniken Sommerwettbewerb (4)

Eine Hand, eine Taube, ein Kreuz aus Stein,
auf diesem Relief vereinen sie sich fein.
Wer weiss, wo dieses Kunstwerk steht,
und nennt den Ort, um den es geht?
Unsere 4. Wettbewerbsfrage lautet: Wo befindet sich das gesuchte Relief?
25.07.2026Riniken Sommerreihe: Erschöpfung — Schöpfung — Erschaffen

Eine erschöpfte Schöpfung – unsere Welt am Limit
Nicht nur wir Menschen kennen Erschöpfung – auch unsere Welt zeigt Zeichen davon.
Hitzeperioden, Trockenheit, extreme Wetterlagen, übernutzte Ressourcen: Vieles erinnert uns daran, dass die Schöpfung unter Druck steht. Was uns trägt, scheint selbst an Grenzen zu kommen.
Die Bibel spricht überraschend klar davon. Im Römerbrief heisst es: «Die ganze Schöpfung seufzt und liegt in Geburtswehen» (Röm 8,22).
Ein starkes Bild: Die Welt ist nicht einfach nur erschöpft – sie ringt, sie leidet, sie ist in einem Prozess. Und wir sind Teil davon.
Das kann verunsichern. Aber es kann auch unseren Blick verändern. Wir stehen nicht über der Schöpfung, wir leben in ihr – und mit ihr.
Vielleicht beginnt Veränderung nicht zuerst bei grossen Lösungen, sondern bei einer Haltung:
- wieder staunen lernen,
- achtsamer leben,
- mit dem umgehen, was uns anvertraut ist.
Die Schöpfung ist nicht einfach «da». Sie ist Geschenk – und Aufgabe zugleich.
Und vielleicht spüren wir: Die Erschöpfung der Welt berührt auch unsere eigene.
Anna Di Paolo, Pfarreiseelsorgerin
11.07.2026Riniken Lourdes — Ein Ort der Hoffnung

Warum uns die Geschichte von Bernadette Soubirous bis heute berührt.
Vielleicht haben Sie in den vergangenen Wochen eine Lourdesgrotte besucht oder sind bei einer Andacht stehengeblieben. Solche Grotten – oft liebevoll gestaltet und mit Kerzen geschmückt – laden ein zum Innehalten. Doch was hat es mit Lourdes eigentlich auf sich?
Die Geschichte führt uns zurück ins Jahr 1858, in das kleine Städtchen Lourdes im Süden Frankreichs. Dort lebte die 14‑jährige Bernadette Soubirous, ein einfaches Mädchen aus sehr armen Verhältnissen. Am 11. Februar 1858 ging sie mit ihrer Schwester und einer Freundin zum Holzsammeln in die Grotte von Massabielle. Dort geschah etwas, das ihr Leben – und später das Leben von Millionen Menschen – verändern sollte: Bernadette berichtet von der Erscheinung einer «schönen Dame», die sie zum Gebet einlädt.
In den folgenden Monaten erlebt sie diese Erscheinung insgesamt 18 Mal. Die Botschaft ist dabei schlicht und zugleich tief: Einladung zum Gebet, zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gott. An einer Stelle soll Bernadette im Boden graben – eine Quelle entsteht, deren Wasser bis heute mit Heilung und Trost verbunden wird. Später bezeichnet sich die Erscheinung mit den Worten: «Ich bin die Unbefleckte Empfängnis.»
Was zunächst mit Skepsis betrachtet wurde, verbreitete sich schnell. Tausende Menschen kamen zur Grotte – viele mit ihren Sorgen, Krankheiten und Hoffnungen. Nach sorgfältiger Prüfung erkannte die Kirche die Ereignisse einige Jahre später als glaubwürdig an. Lourdes wurde zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Welt.
Und Bernadette? Sie blieb bescheiden. Sie trat in ein Kloster ein und lebte zurückgezogen. Nicht das Aussergewöhnliche stand für sie im Mittelpunkt, sondern das Vertrauen auf Gott im Alltag. 1879 starb sie mit nur 35 Jahren, 1933 wurde sie heiliggesprochen.
Was aber bedeutet diese Geschichte für uns heute?
Vielleicht gerade dies: Gott begegnet uns nicht nur in grossen, spektakulären Momenten, sondern oft in der Einfachheit. Eine arme, wenig gebildete Jugendliche wird zur Botin einer Hoffnung, die bis heute viele Menschen trägt. Lourdes ist deshalb nicht nur ein Ort der Wunder, sondern vor allem ein Ort des Gebets – ein Ort, an dem Menschen erleben: Ich darf kommen mit dem, was mich bewegt.
Die Lourdesgrotten, die wir auch in unserer Umgebung finden, sind kleine Zeichen dafür. Sie holen etwas von dieser Erfahrung in unseren Alltag: einen Ort der Stille, einen Ort für Kerzen und Gebete, einen Ort, an dem wir Gott unser Leben hinhalten können – so wie Bernadette damals.
Vielleicht nehmen Sie sich in diesen Sommerwochen einmal die Zeit, eine solche Grotte bewusst zu besuchen. Verweilen Sie einen Moment, entzünden Sie eine Kerze oder sprechen Sie ein stilles Gebet. Denn die Einladung von Lourdes gilt bis heute: innehalten, vertrauen und hoffen.
Anna Di Paolo, Pfarreiseelsorgerin
11.07.2026