Fiire mit de Chliine Yvonne Zimmermann, Michael Dietliker, Nicole Boutellier "Heile, Heile Säge" der ökum. Kleinkindergottesdienst mit Iffy
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, St. Verena
18:30
Eucharistiefeier
Eucharistiefeier Bernhard Ollmert anschliessend Chilekafi im Schulhaus Kollekte: Caritas Schweiz
Ort: Wislikofen-Rümikon — Rümikon, Kapelle
Sonntag, 30. August
09:00
Santa Messa
Santa Messa
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, St. Verena
10:30
Eucharistiefeier
Eucharistiefeier Bernhard Ollmert Kollekte: Caritas Schweiz
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, St. Verena
16:30
Gottesdienst - Bad Zurzach Care
Gottesdienst in der Zurzach Care Rehaklinik Stefan Günter Ökumenisch offen
Ort: Zurzach — Bad Zurzach Care
Dienstag, 01. September
10:00
Gottesdienst - Bad Zurzach, St. Verena
Festgottesdienst der Heiligen Verena Cordula Napieraj, Bettina Kustner, Bernhard Ollmert, Stefan Günter, und Konzelebranten Festpredigt: Pfr. Ulrich Sickinger Der Münsterchor singt "Missa Brevis KV275" von W.A. Mozart Musikalische Leitung: Jörg Hoffarth, begleitet von Solisten anschliessend Verenabankett Kollekte: Nachsorgeklinik Tannheim
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, St. Verena
14:00
Gottesdienst - Bad Zurzach, St. Verena
Segensfeier Cordula Napieraj, Bernhard Ollmert, Ulrich Sickinger mit Pilgersegen
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, St. Verena
Mittwoch, 02. September
10:00
Eucharistiefeier
Eucharistiefeier Bernhard Ollmert
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, Altersheim Pfauen
17:00
Rosenkranzgebet
Rosenkranzgebet
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, Krypta St. Verena
Donnerstag, 03. September
19:00
Gottesdienst - Mellikon, Kapelle
Wort- und Kommunionfeier Cordula Napieraj
Ort: Zurzach — Mellikon, Kapelle
Freitag, 04. September
16:00
Gottesdienst - Bad Zurzach, St. Verena
Rosario
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, St. Verena
18:30
Eucharistiefeier
Eucharistiefeier Bernhard Ollmert
Ort: Zurzach — Bad Zurzach, Krypta St. Verena
Veranstaltungen
Donnerstag, 27. August
11:15
Veranstaltung - Thermalbad Restaurant
Mittagstisch Bad Zurzach Lassen Sie sich verwöhnen und geniessen Sie das Mittagessen in geselliger Runde und gemütlicher Atmosphäre - für alle Menschen ab 60 Jahren. Sie können einmal oder regelmässig teilnehmen. Sie bezahlen lediglich Ihr Essen und Ihre Getränke. Kosten Fr. 17.50 inkl. Suppe/Salat, Dessert und Kaffee. An- bzw. Abmeldungen bitte an Brigitte Andres (Tel. 056 249 28 54 oder 076 425 28 54) oder an Carmen Cleopazzo (Tel. 056 249 36 23).
Ort: Zurzach — Thermalbad Restaurant
News
Pastoralraum
Religionsunterricht und Katechese
Mit grosser Freude blicken die Katechetinnen auf den Start des neuen Schuljahres und freuen sich darauf, die Kinder nach den Sommerferien wieder im Religionsunterricht begrüssen zu dürfen. Der Unterricht kann planmässig und ohne Änderungen beginnen.
1.+2. Klasse Bad Zurzach und Rietheim:
mittwochs 1-3x im Monat, 13h30-15h05
in Bad Zurzach
1.+2. Klasse Rekingen:
dienstags wöchentlich, 15h30-16h15
1.+2. Klasse Siglistorf:
dienstags 1-3x im Monat, 13h30-15h05
1.+2. Klasse Schneisingen:
montags wöchentlich, 15h20-16h05
1.+2. Klasse Weiach:
freitags wöchentlich, 15h00-16h00
3. Klasse Erstkommionkinder aller Pfarreien:
mittwochs 1-2x im Monat, 14h00-15h30
4.-6. Klasse aller Pfarreien in Bad Zurzach:
4 Samstage im Jahr, 10h00-16h00
(22.08.26, 14.11.26, 03.04.27, 12.06.27)
Die Oberstufe sollte bald Informationen bekommen, da sie später beginnen, oder sie haben schon Infos vor den Sommerferien erhalten. Der Infoabend für die 7. Klasse findet am 17.08.26, 18h30-ca.19h30 im Forum in Bad Zurzach statt.
Auch wenn die Pastoralraumleiterin sowie unser Pfarrer den Pastoralraum Ende Oktober verlassen werden, schauen wir als Katechese-Team zuversichtlich nach vorne. Wir sind ein engagiertes und starkes Team und werden diese Veränderung gemeinsam tragen und gestalten.
Unterstützt werden wir dabei von der Leitung Katechese und Antonia Hasler, sowie Bettina Kustner, die die interimistische Leitung des Pastoralraums übernimmt. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass die Kinder und ihre Familien auch in dieser Übergangszeit Kontinuität, Verlässlichkeit und eine lebendige Katechese erleben.
Wir freuen uns auf ein spannendes, bereicherndes und segensreiches Schuljahr mit vielen schönen Begegnungen.
Im Jahr 2024 hat das ökumenische Diakonieprojekt «Treff für Flüchtlinge und Migrant:innen» den 3. Rang erreicht.
In diesem Jahr bewerben sich 43 Projekte aus dem ganzen Kanton um den Aargauer Sozialpreis 2026. Gerne empfehlen wir folgendes Projekt aus unserem Pastoralraum:
Nr. 19 Verein MÄRTCHORB Bad Zurzach
Weitere Informationen sowie das Online-Voting finden Sie auf der Homepage sozialpreis-ag.ch. Abstimmen kann man bis am 7. September 2026. Vielen Dank für Ihre Stimme!
14.08.2026
Schneisingen-Siglistorf
Gottes Wort –
Licht für jeden Tag
BUCH DER BÜCHER
Zur Erstkommunion, Firmung oder im Religionsunterricht hat vermutlich jede und jeder von uns eine Bibel geschenkt bekommen. Sie ist die Grundlage für unser Leben als Christinnen und Christen, weil darin Gott zu uns spricht – allerdings in Menschenwort.
Daher ist es wichtig, den geschichtlichen Kontext zu kennen, in dem die jeweiligen Geschichten und Texte verfasst sind. Und doch gibt es Worte, die einfach zu Herzen gehen, die uns berühren, herausfordern oder Hoffnung schenken:
Bildquelle: pixabay.com
«Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.»
(Hebr 4,12)
GEBET
Gott, du suchst uns mit deinem Wort, wir wollen uns von dir finden lassen. Du hüllst uns ein in deinen Trost, wir wollen uns bei dir fallen lassen. Du sprichst uns deine Liebe zu, wir wollen uns von dir stärken lassen. Du weist uns zurecht, wir wollen uns von dir ändern lassen. Rede, Gott, wir wollen hören.
(aus „Jahr der Bibel 2003“/Reformierte Liturgie, Wuppertal 1999, S.175)
GOTTESDIENST ODER LEKTÜRE
In jedem Gottesdienst wird das Wort des lebendigen Gottes verkündet. Wir können auch selbst in der Bibel lesen oder Kalenderblätter mit Bibelversen nutzen. Auch in den digitalen Medien gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich von Gottes Wort im Alltag leiten zu lassen.
14.08.2026
Kaiserstuhl-Fisibach
Parkplätze um die Kirche St. Katharina
Am Sonntag, 26. Juli erhielten wir Besuch von der Regionalpolizei im Emporenkaffee.
Es ist nicht mehr erlaubt unterhalb der Kirche zu parkieren (Rheinseite).
Begründet wurde dies damit, dass die Zufahrt für Feuerwehr, Ambulanz und andere Notfallautos wegen den Gebäuden hinter der Kirche frei sein muss. Oberhalb der Kirche, in den Parkfeldern auf dem Kirchplatz und in der Rheingasse darf weiterhin während des Gottesdienstes geparkt werden.
Wir danken der Polizei für das freundliche Gespräch und dafür, dass wir darauf aufmerksam gemacht wurden.
13.08.2026
Kaiserstuhl-Fisibach
Wenn Engel reisen
Am Samstag, 29. August, gehen unsere Ministranten und Ministrantinnen auf ihre jährliche Reise. Wir werden mit den Ministranten und Ministrantinnen von Wislikofen unterwegs sein und den Tag verbringen.
Wir freuen uns auf die Reise mit den Minis und hoffen auf schönes Wetter und eine schöne gemeinsame Zeit.
Elfriede Bräm & Stefan Günter
13.08.2026
Wislikofen-Rümikon
Ministranten unterwegs
Am Samstag, 29. August, gehen unsere Minis auf ihre jährliche Reise.
Wir werden mit den Ministranten und Ministrantinnen von Kaiserstuhl unterwegs sein und den Tag verbringen.
Ich freue mich auf die Reise mit den Minis und hoffe auf schönes Wetter und eine schöne gemeinsame Zeit.
Schneisingen-Siglistorf
Wir wünschen einen
gelungenen Start nach
den Sommerferien!
Wir hoffen, dass die Sommerferien Gelegenheit boten, zur Ruhe zu kommen, neue Energie zu tanken und viele schöne Momente zu erleben. Mit viel Motivation und frischer Kraft beginnt nun der Alltag wieder – mit neuen Aufgaben, Begegnungen und Chancen.
Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start, viel Freude und Gottes Segen.
Bettina Kustner und Letizia Witton
Bildquelle: pixabay.com 12.08.2026
Schneisingen-Siglistorf
Was Menschen verbindet
Unter dem Leitgedanken der Verbundenheit begann die Bundesfeier mit einem ökumenischen Gottesdienst. Die katholische Seelsorgerin Cordula Napieraj und der reformierte Pfarrer Stephan Denzler rückten den Wert der Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Die Seelsorgerin veranschaulichte mit der Geschichte vom Bündel Stäbe, wie Zusammenhalt und gegenseitige Wertschätzung Menschen stärken. Der reformierte Pfarrer ging der Frage nach, was die Schweiz verbindet. Er erinnerte an die Entstehung des Schweizerpsalms und an gemeinsame Werte, die Menschen über sprachliche, kulturelle und konfessionelle Grenzen hinweg zusammenführen.
Den Schwerpunkt der Feier setzte Lukas Keller, Stiftungsratspräsident der Stiftung Doppeltür. Er lud dazu ein, die kulturellen Besonderheiten der vier Surbtaler Gemeinden Tegerfelden, Schneisingen, Endingen und Lengnau bewusster wahrzunehmen. Oft schweife der Blick in die Ferne, obwohl das Wertvolle direkt vor der eigenen Haustüre liege. Freiheit bedeute mehr als politische Unabhängigkeit, sagte Keller. Sie ermögliche freies Denken, Dialog und gegenseitigen Respekt. Gemeinschaft entstehe dort, wo Menschen einander zuhören und unterschiedliche Sichtweisen als Bereicherung verstehen. Am Beispiel des jüdisch-christlichen Zusammenlebens im Surbtal und der Doppeltürhäuser zeigte er, wie Respekt und Dialog schon früher Brücken zwischen Menschen bauten. Mit dem Begegnungszentrum Doppeltür, das 2028 eröffnet werden soll, möchte die Stiftung dieses kulturelle Erbe bewahren und weitergeben.
Mit einem jüdischen Witz schloss Lukas Keller seine Ansprache. Ein katholischer Pfarrer sagt zu seinem Rabbiner-Kollegen: «Lieber Kollege, ich kenne Sie nun schon so lange und würde Sie gerne einmal zu einem saftigen Schweinssteak einladen. Wann wäre das möglich?» Der Rabbiner antwortet schmunzelnd: «An Ihrer Hochzeit, Hochwürden.» Mit herzhaftem Gelächter endete eine Bundesfeier, die eindrücklich zeigte, was Gemeinschaft trägt: Respekt, Offenheit, Dialog – und die Fähigkeit, einander mit einem Augenzwinkern zu begegnen.
Irène Brunner
Fotos: Irène Brunner 12.08.2026
Baldingen-Böbikon
Patrozinium St. Laurentius in Böbikon
Am Sonntag, 9. August, feierte die Pfarrei bei sommerlich warmen Temperaturen das Patrozinium St. Laurentius.
Der heilige Laurentius ist Patron der geschichtsträchtigen Böbiker Kapelle. Sie ist den Verstorbenen innerhalb und den Lebenden ausserhalb des Kirchhofs nahe.
Ein grosses Zelt bot den Besuchern dabei angenehmen Schutz vor der Sonne.
Ein besonderer Höhepunkt war die musikalische Begleitung durch den Jodlerklub vom Studenland Wislikofen.
Die Jodlerinnen und Jodler verstanden es, mit Liedern, Naturjodel und der «Studenland-Hymne» die liturgische Feier nicht bloss zu untermalen, sondern zu einem besonderen Gotteslob zu machen. Die harmonischen Klänge verliehen dem Gottesdienst eine tiefgründige, festliche Atmosphäre.
Mit der Kräutersegnung endete der Gottesdienst.
Im Anschluss an die Feier blieben viele Gäste beim gemütlichen Apéro für anregende Gespräche beisammen.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem grossen Einsatz zu diesem wunderschönen Gemeinschaftserlebnis beigetragen haben.
11.08.2026
Baldingen-Böbikon
Kollekten Juli
26. St.-Petrus-Claver-Sodalität 23.00
Kerzenkasse 24.00 Antoniuskasse 21.00
Vielen Dank für Ihre Gaben!
11.08.2026
Pastoralraum
Herzliche Einladung
für alle Kinder der 4. bis 6. Klasse
zum ersten Schülertag
am Samstag, 22. August von 10 bis 16 Uhr
Wer im letzten Schuljahr schon dabei war, weiss es: Es wird nicht „nur“ gelernt. Wir spielen und basteln, wir essen gemeinsam, es wird gequizzt und es gibt sogar Preise zu gewinnen. Wir haben neben (und bei) der Wissensvermittlung auch jede Menge Spass!
Eindrücke aus den letzten Schülertagen
Aber dennoch, und das ist der Appell an die Eltern, es ist Glaubensunterweisung, Religionsunterricht – wenn auch sicher auf modernere Art. Doch es ist wichtig, dass Sie Ihren Kindern die Teilnahme nicht nur ermöglichen, sondern diese vier Tage fest in Ihrer Familien- Agenda einplanen. Man kann nur etwas glauben, von dem man weiss, was man glauben soll! Unterstützen Sie Ihre Kinder dabei! Unser Glaube soll Ihr Kind durch sein Leben begleiten und tragen, in guten Zeiten, aber auch dann, wenn es mal schwer wird. Diese Schülertage in froher christlicher Gemeinschaft können dabei hilfreich sein.
Bei diesem ersten Schülertag des neuen Schuljahres erhalten unsere 6. Klässler auch feierlich eine Bibel überreicht, die vorher gesegnet wird.
Der erste ökumenische Kleinkindergottesdienst nach den Sommerferien findet am Samstag, 29. August, im Verenamünster statt und beginnt um 10 Uhr.
Alle Kinder vom Geburtsalter bis zum ersten Kindergarten sind mit ihren Müttern und Vätern, Grossmüttern und Grossvätern und anderen Erwachsenen herzlich dazu eingeladen! Auch ältere Geschwister sind wie immer herzlich willkommen!
Zwei Tage vor dem Verenatag hören wir die Geschichte von Verena, die vor langer Zeit in Zurzach lebte und wirkte. Als vorbildliche Christin war sie ganz besonders für die Armen und Kranken da. Wer weiss: Vielleicht kommt sogar Verena selber und erzählt uns ihre Geschichte …
Zum Abschluss wollen wir einen besonderen Ort im Münster besuchen, der sehr viel mit Verena zu tun hat.
Bist Du, sind Sie auch dabei?
Wir freuen uns auf Euch!
Das ökumenische Vorbereitungsteam
... und IFFY
11.08.2026
Pastoralraum
Zukunft der Kirchgemeinden im Pastoralraum
Zurzach-Studenland
EINLADUNG
zu den öffentlichen Informations-
veranstaltungen
am 7. September um 19.30 Uhr
im Pfarrsaal der Kirche SCHNEISINGEN
und
am 9. September um 19.30 Uhr
im Forum BAD ZURZACH.
Die Projektgruppe «Prüfung vertiefte Zusammenarbeit der Kirchgemeinden» befasst sich seit über einem Jahr mit der Frage, wie wir die Zukunft unserer fünf Kirchgemeinden im Pastoralraum gestalten wollen. Viele Informationen wurden zusammengetragen und verschiedene Varianten einer möglichen Zusammenarbeit erarbeitet, geprüft und analysiert. An der gemeinsamen Sitzung mit allen Kirchenpflegern sowie den Finanzkommissionen wurde entschieden, dass die Projektgruppe weitere Abklärungen (Finanzen, Verträge usw.) in Richtung eines Zusammenschlusses der fünf Kirchgemeinden zu einer Kirchgemeinde tätigt.
Die Projektgruppe wird an der Veranstaltung über erste Zahlen sowie das weitere Vorgehen informieren und über das Vorhaben mit allen interessierten Anwesenden aus allen Kirchgemeinden diskutieren. Es wird genügend Zeit zur Verfügung stehen, um Anregungen, Bedenken und weitere Inputs zum «Projekt Zusammenschluss» zu besprechen und um Fragen zu stellen. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert.
Die Projektgruppe freut sich auf eine rege Beteiligung.
10.08.2026
Pastoralraum
Artikel
Die meisten der geschätzten Leserinnen und Leser waren natürlich schon in Sachseln und Flüeli. Und wenn ich Sie jetzt in Gedanken noch einmal mit diesem Text dahin mitnehme, fällt Ihnen sicher auch das eine oder andere wieder ein:
Gehen wir gedanklich zunächst zur Kirche in Sachseln. Die heutige Pfarrkirche verdankt ihre Entstehung der Freude des Obwaldner Volkes über die Seligsprechung von Bruder Klaus im Jahre 1649. In dieser Kirche befindet sich heute auch das Grab des Heiligen.
Neben dem barocken Eingangsportal befinden sich zwei grosse Mosaiken. Das eine zeigt Bruder Klaus bei der Tagsatzung in Stans (wo er tatsächlich wahrscheinlich gar nicht körperlich anwesend war, aber mit seinem Rat). Das zweite Mosaik zeigt seine Vision von der Erscheinung der Gottesmutter.
Bevor wir in die Kirche hineingingen, umrundeten wir sie aber erst einmal, denn da gibt es auch viel zu entdecken. Hier steht die Skulptur von Dorothee und den Kindern. Dorothee stand jahrhundertelang im Schatten ihres Mannes. Doch war nicht gerade ihr Ja zur Lebensweise ihres Klaus eine Grundlage für den Segen, der von seinem Leben ausging und ausgeht?
Wir kennen das grosse und gewiss schmerzlich errungene JA-Wort des Jahres 1467, mit dem sie ihren Mann wegziehen lässt und ihm damit die Brücke baut für einen neuen Lebensweg.
Sie hat aber nicht nur das eine grosse JA gesprochen. Im Laufe ihres Lebens hat sie viele Ja’s gesprochen:
Ja zu seinen Ämtern,
Ja zu seinem Beten und Fasten,
Ja zu seinem sonderbaren Gebaren, geprägt von den Visionen,
Ja zum Gerede der Leute,
Ja zu seinem Ringen um den Willen Gottes,
Ja zu seinem Leben im Ranft und
Ja zu einem neuen Miteinander: Nach dem Weggang hat sie gelernt, ihrem Manne neu zu begegnen.
Eine grosse Frau, die ebenso heilig genannt werden kann wie ihr Mann, auch wenn sie noch immer nicht heiliggesprochen ist. Bei Gott ist sie es mit Gewissheit und in den Herzen vieler Menschen auch.
Hinter der Kirche befindet sich die Grabkapelle An diesem Ort befand sich zuerst das Grab des Heiligen, um das dann die Kapelle gebaut wurde. Vom ersten Grab ist noch die Grabplatte erhalten. Und die vielen Votivtafeln als Dank zeugen von manchen Gebetserhörungen.
An der Rückwand der Kirche ist auch die Beerdigungsstätte der Familie von Flüe. Vom Wort Felsen (Fluo) leiten sowohl die Familie als auch der Ort Flüeli den Namen her.
Seitlich der Kirche befindet sich der Stein der Vier Kulturen. Zur 700-Jahr-Feier der Schweiz im Jahre 1991 wurde er in Auftrag gegeben, aber wegen Differenzen nicht ausgeliefert. Er wurde sogar gestohlen und im Fluss versenkt. Dann aber tauchte er doch plötzlich wieder vor der Kirche auf (es ist wohl nicht bekannt, wie genau) – und kann so an das friedliche Zusammenleben der vier Sprachkulturen erinnern und ermahnen.
Nun gehen wir in die Kirche hinein. Das Grab des Heiligen ist unter dem Altar und man kann ihn um seine Fürsprache und vielleicht auch um manchen Rat anrufen.
Bruder Klaus hatte durch seinen klugen von Gott erbetenen Rat der Schweiz den Frieden bewahrt. 1481 gab es vier Stadt- und vier Landkantone mit ständigen Auseinandersetzungen. Schliesslich stand ein Krieg unmittelbar bevor. Alle Verhandlungen scheiterten. Da ging der Pfarrer noch einmal zu Nikolaus. Wir wissen nicht, was er ihm gesagt hat. Als aber am nächsten Tag die Tagsatzungsherren wieder zusammengerufen wurden, kam Friede zustande.
Aber es geht nicht um einen faulen Frieden. Nikolaus sagt deutlich: Friede ist allwegen in Gott. Er ist der Urgrund des Friedens, wir aber können unseren Teil dazu beitragen.
1940 nach Beginn des 2. Weltkrieges gingen 2'500 Kinder nach Flüeli, um zu beten, dass die Schweiz vom Krieg verschont bleibt. Und Nikolaus hat geholfen. 1947 ist Bruder Klaus heiliggesprochen worden.
Hier in der Kirche Sachseln befindet sich auch eines der zwei Gewänder, die Bruder Klaus als Einsiedler trug. Dorothee hat es für ihn gewebt, auch als Zeichen ihres uneingeschränkten Ja's zu seiner Berufung (damit es über die Jahre erhalten bleibt, ist es auf ein Trägergewand aufgenäht worden).
Gehen wir nun nach Flüeli hinauf:
Als Nikolaus von Flüe 50 Jahre alt war, verliess er – nach langem Ringen mit Gott und dem erbetenen Einverständnis seiner Frau Dorothee – die Familie. Vier Lichter wiesen Nikolaus den Weg in den Ranft, wo er schon in seiner Jugend in einer Vision einen Turm hat stehen sehen. Der Ort lag noch auf seinem eigenen Grund und Boden. 1468 bauten ihm Freunde und Nachbarn eine Kapelle und eine Wohnzelle. Die Kapelle wurde 1469 geweiht, musste dann 1701 erneuert werden wegen des Hangdrucks. Sie entspricht aber nach Form und Material noch heute weitgehend dem Original.
An die Kapelle angelehnt ist die Zelle, in der Nikolaus gewohnt hat. Eine schmale Bank diente als Bett, ein Stein als Kopfkissen. Er lebte hier als Einsiedler 20 Jahre lang ohne jede Nahrung mit Ausnahme der hl. Kommunion. Das kann man sich nicht selbst ausdenken oder wünschen. Gott schenkt diese Gnade.
Bezeichnenderweise hat die Klause aber zwei Fenster. Das eine Fenster zeigt in die Kapelle. Mit Blick auf den Altar und in der Mitfeier der hl. Messe hat Nikolaus im Gebet die Weisungen Gottes empfangen. Das andere Fenster geht zu den Menschen und viele kamen, um Rat bei Bruder Klaus zu bekommen – damals und heute. Nikolaus gibt das von Gott Empfangene weiter. Beides gehört immer zusammen: Auf Gott und auf den Nächsten zu schauen!
Flüeli-Ranft ist eher ein stiller Wallfahrtsort. Keine riesigen Buskolonnen, keine grossen Pilgerkathedralen, keine Strassenstände wie anderswo. Aber das macht den Ort auch so dicht: Hier kann man Ruhe finden und spürt die Kraft des Gebetes ...
In Flüeli gehört es sicher für jeden dazu, das Wohnhaus von Bruder Klaus zu besichtigen. Hier hat er mit Dorothee und den zehn Kindern gewohnt. Nikolaus war Bauer, Richter und Ratsherr. Er war nicht arm und die Familie hatte auch bei seinem Weggang ihr Auskommen. Einige der Kinder waren zu diesem Zeitpunkt auch schon erwachsen und kümmerten sich um das Anwesen.
Man kann sich bei der Besichtigung aber ein bisschen in die Zeit zurückversetzen, wie man damals gelebt und auch beispielsweise gekocht hat. Und hier steht die Wiege, wo der Jüngste, Klein-Kläusi, noch lag, als Nikolaus in den Ranft ging. Er ist übrigens später Priester geworden. In der Wohnstube betete Nikolaus nächtelang um Klarheit für seinen Weg. Zunächst dachte er, er müsse in den Elsass gehen. Aber auf dem Weg – bei Liestal – wurde ihm klar, das ist nicht sein Weg und er kehrte um. Gott zeigte ihm den Ranft.
Der Ort Flüeli besteht aus einer Hochebene mit einem Felsen in der Mitte. Darauf wurde 1618 eine Kapelle gebaut, die dem hl. Karl Borromäus gewidmet ist und weit sichtbar ist. Auch sie ist im Innern schön ausgestaltet. Auf dem Altartisch sieht man das Bild, das Nikolaus als «sein Buch» bezeichnete: Das Rad, dessen Mitte, die Nabe, die unergründliche Gottheit mit allen Heiligen im Himmel bezeichnet. Von dieser Mitte geht der dreifaltige Gott (drei Speichen, die nach aussen breiter werden) aus und umgreift Himmel und Erde, Dinge und Menschen. Und wie sie vom innersten Geheimnis ausgehen, kehren sie wieder dorthin zurück – in die unteilbare Macht.
Nach dieser Beschreibung vom Bruder Klaus entstand dann das bekannte farbige Meditationsbild: mit den Symbolen der vier Evangelisten an den Ecken, Medaillons mit Szenen aus dem Leben Jesu – aber gleichzeitig in jedem Medaillon auch ein Symbol der sieben Werke der Barmherzigkeit: Hungrige speisen, Durstige tränken, Gefangene befreien, Nackte bekleiden, Tote begraben, Kranke besuchen, Fremde beherbergen. – Wieder Gott und Mensch im Blick!
Weit hin über den Ranft sieht man den Kirchturm von St. Niklausen. Es ist wunderschöner Ort. Die Kirche ist dem hl. Nikolaus von Myra, den bekannten Heiligen vom 6. Dezember, geweiht. Die Eltern von Bruder Klaus hatten diesen Turm von ihrem Wohnort (das Elternhaus ist auch noch in Flüeli zu besichtigen) vor Augen und benannten deshalb ihren Sohn nach diesem Heiligen. Aber in der Decke sind ganz viele Heilige dargestellt. Es lohnt sich, hier auch mal nach dem eigenen Namenspatron zu suchen.
Heilige sind Wegweiser auf Gott hin. Wir dürfen sie nicht «nachäffen», denn jeder und jede hat die eigene spezifische Berufung. Aber wir können ihrer Wegweisung folgen und wir dürfen selbst auch Wegweiser für andere sein, wie es Bruder Klaus und Dorothee es uns vorgemacht haben.
Das Ziel ist Jesus Christus selbst, aber er ist auch selbst der Weg, den wir gemeinsam gehen dürfen. Wie schön! Cordula Napieraj