Eucharistiefeier mit Arogya Salibindla Jahrzeit für Josy und Urs Ingold-Meier; Gemma Meier-Meier Kollekte: Papstopfer / Peterspfennig
Ort: Tägerig — St. Wendelin
News
Tägerig
Kollekten vom Juni
Wir danken ganz herzlich für folgende Kollekten:
04. Arche für Familien, Zürich 124.70 07. Stiftung Justinuswerk, Fribourg 81.10 14. Jungwacht Blauring Schweiz, 114.75 Luzern 21. Für die Flüchtlingshilfe der 89.25 Caritas 28. Franziskanische Gassenarbeit, 264.10 Zürich
15.07.2026
Tägerig
Hotspots des Glaubens
Foto: Pixabay
Urlaubszeit ist Kirchenzeit. Denn Kirchen – vor allem natürlich die großen, bau- und kunstgeschichtlich bedeutsamen – sind touristische Hotspots: Orte, die viele Menschen anziehen. Ich kenne das von mir selbst: Komme ich in einen mir bis dahin unbekannten Ort, „muss“ ich die Kirche des Ortes aufsuchen; wenn es dort „zu viele“ gibt, (Anmerkung 1: Ein Zuviel an Kirchen kann es eigentlich nicht geben), besuchen ich zumindest die „bedeutenden“ (Anmerkung 2: jede Kirche ist bedeutsam). Mich fasziniert zu sehen, wie Menschen früherer Zeiten und anderer Regionen ihrem Glauben Ausdruck verliehen haben und immer noch Ausdruck verleihen (Anmerkung 3: Kirchen sind keine Museen). Ich finde das legitim, aber:
Kirchen sind zuallererst keine touristischen Hotspots, sondern Hotspots des Glaubens. Ich erinnere mich an einen Cartoon des Karikaturisten Thomas Plassmann: Ein Mensch kniet in einer Kirchenbank und betet, um ihn herum eine Vielzahl von Touristen, die fotografieren und sich gegenseitig lebhaft auf die sie umgebende Schönheit aufmerksam machen. Und der Beter fragt die Touristen ganz verschämt: Störe ich Sie? Ein Cartoon, bei dem mir das Lachen im Hals steckenbleibt. Weil seine Aussage so nah an der Realität ist. Ich denke, dass diese Realität auch die Ursache dafür ist, dass in den großen, von vielen Touristen besuchten Kirchen es immer häufiger einen Bereich gibt, der ausdrücklich den Betenden vorbehalten ist. Es ist erfreulich, dass – soweit ich das beurteilen kann – von den Touristen darauf Rücksicht genommen wird. Obwohl: Sich darüber zu freuen, dass in einer Kirche Rücksicht auf Betenden genommen wird … befremdlich. Auf der anderen Seite: Wer weiß schon, ob nicht für manchen Touristen beim Besuch einer Kirche aus dem Sightseeing eine Gottesbegegnung, eine Glaubenserfahrung wird. Der Geist weht, wo er will …
Die Beobachtung, dass Kirchen Hotspots des Glaubens sind und Schaufenster in eine andere Wirklichkeit, führt noch zu einer ganz anderen Konsequenz, die auch fernab von allen Touristenströmen zentrale Bedeutung hat: Die Institution Kirche und die Gemeinden müssen alles dafür tun, dass ihre Kirchen erhalten bleiben und möglichst oft geöffnet sind. Ein Hotspot in seiner ursprünglichen technischen Bedeutung ist ja ein Zugangspunkt, der anderen Geräten Internetzugang ermöglicht. Das gilt auch für Kirchen: Zugangspunkte, die Menschen Glaubenszugang ermöglichen. Ich kenne das Argument: da es immer weniger Gläubige gibt, können die Institutionen sich nicht mehr alle Kirchen leisten, doch immer weniger Kirchen werden den Glaubensschwund sicherlich nicht stoppen. Ich befürchte eher eine unheilvolle Kettenreaktion: Immer weniger Gläubige führen zu weniger Kirchen; weniger Kirchen führen zu noch weniger Glauben und so weiter, und so weiter.
Deshalb, liebe Christinnen und Christen: Geht in eure Kirchen, feiert dort, betet, begegnet euch, ruht euch aus, seid da – Gott ist es auch.
Mit einem festlichen Gottesdienst feierte die Pfarrei Tägerig am Sonntag, 28. Juni 2026, das 180-jährige Bestehen ihrer Kirche.
Für den musikalischen Höhepunkt sorgte der Kirchenchor Tägerig unter der Leitung von Nathalie Musardo Sigrist. Gemeinsam mit Sängerinnen und Sängern des Agathachors Fislisbach begeisterte der Chor mit schwungvollen Swing- und mitreissenden Gospelliedern. Die Freude am Singen war spürbar und sprang rasch auf die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher über. Begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von Steve Zwygart am Klavier und Carlo Ribaux an der Perkussion, die den Liedern mit viel Rhythmus und Feingefühl zusätzlichen Glanz verliehen.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Dankbarkeit für 180 Jahre gelebten Glauben in Tägerig. Dabei wurde deutlich, eine Kirche ist weit mehr als ein Gebäude aus Stein. Sie lebt von den Menschen, die hier seit Generationen beten, feiern, Trost finden und ihren Glauben miteinander teilen. Seit 180 Jahren ist sie ein Ort der Hoffnung, der Gemeinschaft und der Begegnung mit Gott.
Nach dem festlichen Gottesdienst lud die Kirchenpflege alle Anwesenden zu einem Apéro auf dem Kirchenplatz ein. Bei sommerlichem Wetter wurde angestossen, gelacht und erzählt. Viele nutzten die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und die frohe Gemeinschaft noch eine Weile zu geniessen.
Alexandra Atapattu
03.07.2026
Tägerig
Save the date —
Waldgottesdienst
Foto: zVg
Am Sonntag, 16. August 2026, laden wir Sie herzlich zum traditionellen Waldgottesdienst in Tägerig ein. Der Gottesdienst beginnt um 11.00 Uhr auf dem idyllischen Festplatz oberhalb der Lourdeskapelle. Freuen Sie sich auf ein gemütliches Beisammensein inmitten der Natur mit feiner Verpflegung, guter Stimmung und fröhlichem Miteinander.
Reservieren Sie sich das Datum bereits heute – wir freuen uns auf Ihr Kommen!
03.07.2026
Tägerig
Ferienabwesenheit
Unsere Seelsorgemitarbeiterin Alexandra Atapattu macht vom 20. Juli bis zum 9. August eine wohlverdiente Ferienpause. Das Pfarreisekretariat ist am Freitag, 8. August auch nicht besetzt. In dieser Zeit sind wir bei dringenden Anliegen telefonisch unter 056 491 00 82 oder per E-Mail an erreichbar. Vielen Dank.