PFARREI ST. PAUL ROTHRIST: Hospiz Aargau 90.00 CHF Verein Notschlafstelle Aargau 39.35 CHF Jubla-Jungwacht/Blauring 97.20 CHF Procap Schweiz 194.10 CHF Caritas Schweiz 51.75 CHF Bistum: Unterstütz. Seelsorge 53.75 CHF Theol.Fakultät der Uni Luzern 105.38 CHF
Auch an dieser Stelle danken wir den Spenderinnen und Spendern herzlich.
10.09.2026
Kath. Kirche
Nachgedacht: Bettag
Der Bettag ist ein staatlicher Feiertag, der nicht von der Kirche selbst, sondern durch einen Beschluss der eidgenössischen Tagsatzung im Jahre 1832 eingeführt worden ist. Damals ging es vor allem darum, den Frieden zwischen den Konfessionen zu pflegen. An sehr vielen Orten wird er ökumenisch an jedem 3. Sonntag im September gefeiert – ein gutes Zeichen für das viel bessere Verhältnis zwischen den Konfessionen! Der Bettag ist ein hoher Feiertag entsprechend Karfreitag, Ostersonntag oder Weihnachten und ist bei uns in der Schweiz ein staatlich angeordneter überkonfessioneller Feiertag, der von allen christlichen Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde gefeiert wird.
Christliche Rituale werden heute jedoch immer weniger praktiziert oder gelten als Privatsache. Trotzdem hat sich der staatliche Bettag bis heute behaupten können und bringt die Schweiz jedes Jahr dazu, sich auf ihre christlichen Wurzeln zu besinnen. Dieser Tag soll uns Gelegenheit zur Ruhe, zum Nachdenken und zum Dank geben. Schon der Tag selbst lädt zu einem Dank ein: Es ist nicht selbstverständlich, dass der Staat zu diesem Zweck einen speziellen Feiertag eingerichtet hat. Offenbar ist es ihm wichtig, dass wir uns auf die Werte des Dankens, der Busse und des Gebets zurückbesinnen. Oder etwas anders ausgedrückt: Der Bettag fordert uns auf, füreinander und für die Schöpfung Verantwortung zu übernehmen.
Der Bettag erschöpft sich nicht in frommem Brauchtum. Er beansprucht Öffentlichkeits-charakter mit einer politischen Dimension. Angesichts des Diskurses um die Rolle von Kirchen und Religionen in der säkularen Gesellschaft erweist er sich als bleibend aktuell. Es macht auch heute noch Sinn, wenn das Land seine Bewohner und Bewohnerinnen einmal im Jahr auffordert, sich über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg auf gemeinsame Werte und Orientierungspunkte zu besinnen und zu verständigen. Letztlich sind es jedoch religiöse, soziale oder ökologisch motivierte Initiativen vor Ort, die den Bettag am Leben erhalten.
Doch was soll uns heute der Bettag bedeuten, in einer Zeit, die so völlig anders ist als die Gründungszeit vor über 190 Jahren? In einer Zeit, da so viele Menschen die Kirche „weiträumig“ umfahren und christliche Ideale als veraltet ansehen? Wie sollen wir da noch „eidgenössisch“ feiern? Ich denke, indem wir auch als kleiner gewordene Gemeinschaft die ursprünglichen Anliegen der Bibel und der Kirche hochhalten.
So wie wir das immer am Bettag tun - dieses Jahr am 20. September in den ökumenischen Gottesdiensten um 10 Uhr in der Reformierten Kirche Aarburg und um 11 Uhr bei der EMK Rothrist - herzlich willkommen!
Rita Wismann-Baratto, Pfarreiseelsorgerin
10.09.2026
Kath. Kirche
Liebe Pfarreiangehörige
Gerne stelle ich mich vor:
Bild: Focus Fotostudio
Mein Name ist Beat Keller. Seit Anfang August arbeite ich als Seelsorger in Ausbildung für den Pastoralraum Aargau West. Meine Wurzeln liegen im Kanton Thurgau. Während der letzten gut zwanzig Jahre habe ich im Kanton Luzern gearbeitet. Ich durfte in der Katechese, in der Jugendarbeit und Liturgie mitarbeiten. Nun habe ich mich entschlossen, mich ganz der Seelsorge zu widmen. Deshalb bin ich hierhergekommen.
Katholische Kirche bedeutet für mich Heimat und ich freue mich, wenn viele Menschen in der Katholischen Kirche einen Platz finden, wo sie sich wohl und geborgen fühlen. Durch meine Arbeit will ich mithelfen, dass der Glaube an Gott erlebbar wird.
Vieles ist neu und spannend für mich hier bei Ihnen im Pastoralraum Aargau West. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam den Weg der Kirche in die Zukunft zu gehen.
Beat Keller, Pfarreiseelsorger i.A.
10.09.2026
Kath. Kirche
Vorankündigung: Kirch-
gemeindeversammlung
Sonntag, 15. November, um 11 Uhr im Pfarreizentrum Aarburg
Im Anschluss an den auf 10 Uhr angesetzten Gottesdienst in der Kirche Guthirt Aarburg findet unsere 101. Kirchgemeinde-Versammlung statt; in Rothrist ist an diesem Sonntag kein Gottesdienst.
Bitte reservieren Sie sich das Datum heute schon.
Es freut uns, wenn Sie dabei sind und aktiv mitentscheiden, wie sich unsere Kirchgemeinde entwickeln soll - herzlich willkommen!
Trudy Mangold, Kirchenpflegepräsidentin
10.09.2026
Kath. Kirche
Lektorin/Lektor gesucht
Haben Sie Freude an der Sprache und möchten Sie das Gemeindeleben aktiv mitgestalten? Unsere beiden Pfarreien Guthirt Aarburg und St. Paul Rothrist suchen Verstärkung in den sonntäglichen Gottesdiensten.
Als Lektorin oder Lektor bringen Sie das Wort Gottes zum Klingen. Sie tragen die biblischen Lesungen und die Fürbitten vor.
Wir bieten Ihnen rund 8 Einsatzmöglichkeiten an. Sie erhalten eine Einführung (z.B. im Umgang mit der Mikrofonanlage und dem Ambo). Bei Interesse vermitteln wir Kurse (für Sie kostenfrei) für Sprechtraining und Liturgie, beispielsweise über das Liturgische Institut.
Wenden Sie sich unverbindlich an unser Pfarreisekretariat unter Tel. Nr. 062 791 51 82; wir freuen uns auf Ihren Anruf.
Das Seelsorgeteam
10.09.2026
Kath. Kirche
Rückblick: Pfarreifest
Rund 230 Personen haben am diesjährigen Pfarreifest in Aarburg teilgenommen und einen abwechslungsreichen Tag in geselliger Atmosphäre erlebt. Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst in der Kirche und eine parallel dazu durchgeführte «Chinderfiir» im Pfarreizentrum. Anschliessend waren alle Besucherinnen und Besucher zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen.
Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder des Pfarreirats mit frisch zubereiteten Flammkuchen. Ergänzt wurde das Angebot durch ein reichhaltiges Salatbuffet mit Grillwürsten. Zum Dessert erwartete die Gäste ein vielfältiges Kuchenbuffet sowie Glace.
Auch das Unterhaltungsprogramm stiess auf grosse Begeisterung. Die Kinder vergnügten sich auf einem Spieleparcours, beim Schminken, mit Glitzertattoos und auf der beliebten Hüpfmatte. Für staunende Gesichter bei Jung und Alt sorgte zudem ein Zauberer, der mit seinen Ballonkreationen das Publikum begeisterte.
Das Pfarreifest bot zahlreiche Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche und wurde von den Dabeigewesenen sehr geschätzt. Ein Anlass dieser Grössenordnung ist nur dank des Einsatzes vieler Freiwilliger möglich. Zahlreiche Helferinnen und Helfer engagierten sich bei der Vorbereitung, Durchführung und beim Aufräumen des Festes.
Allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben, gilt an dieser Stelle ein herzliches und grosses Dankeschön.
Im Namen des Seelsorgeteams: Christiana Quaino
10.09.2026
Kath. Kirche
Rückblick: Die Reli-
Treffs sind gestartet!
Mit dem Ende der Sommerferien hat in den Pfarreien Guthirt und St. Paul wieder der Religionsunterricht für die Unter- und Mittelstufe begonnen.
Rund 220 Kinder haben sich angemeldet, um mehr über Gott, Jesus, die Bibel und den Glauben zu erfahren.
Die Eltern konnten wählen, ob ihre Kinder den Unterricht in Aarburg oder Rothrist besuchen. Fünf engagierte Katechetinnen freuen sich darauf, die Kinder ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten und gemeinsam mit ihnen eine spannende und fröhliche Zeit zu erleben.
Ein herzlicher Dank an alle Eltern für ihr Vertrauen und ihre wertvolle Unterstützung.
Christiana Quaino, Katechetin
10.09.2026
Kath. Kirche
Unser Bücherschrank
im katholischen Pfarreizentrum Aarburg
Gerne machen wir wieder einmal auf unseren offenen Bücherschrank im Pfarreizentrum Aarburg aufmerksam. Dieser befindet sich im Eingangsbereich auf der rechten Seite.
Bitte machen Sie Gebrauch vom kostenlosen Beziehen oder Ausleihen von Büchern. Und selbstverständlich dürfen oder müssen auch Bücher zur Verfügung gestellt und hineingestellt werden, damit das Hol- und Bringprinzip funktioniert.
Allerdings gilt die Regel: bitte keine elektronischen Medien, keine beschädigten oder schmutzigen Bücher, keine Bücher mit pornografischem, rassistischem oder gewaltverherrlichendem Inhalt, keine Fachliteratur und keine Heftli und Zeitungen.
Bitte bedienen Sie sich!
Das Seelsorgeteam
10.09.2026
Kath. Kirche
Seniorennachmittag:
Steine bemalen
Dienstag, 15. September, um 14 Uhr im katholischen Pfarreizentrum Aarburg
Wir bemalen Steine: grosse, kleine, dicke und dünne. Lassen wir der Vielfalt und der Kreativität freien Lauf und geniessen den gemeinsamen Nachmittag.
Für ein feines Zvieri ist gesorgt.
Caroline Hoerdt, verantwortliche Seniorenarbeit
27.08.2026
Kath. Kirche
Rückblick: Startanlass Firmweg 2026/27
Firmgruppe 2026/27
Am Freitag, 14. August, startete für rund 30 Jugendliche der Firmweg 26/27. In den kommenden acht Monaten setzen sie sich mit ihrem Glauben und dem Leben in unseren Pfarreien auseinander.
In Kleingruppen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, Fragen rund um den Glauben zu diskutieren, eigene Erfahrungen einzubringen und sich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Begleitet werden sie dabei von der Jugendarbeit und engagierten freiwilligen Firmbegleitpersonen.
Ein weiterer Bestandteil des Firmwegs sind verschiedene «Chile-Schnuppereinsätze». Dabei erhalten die Firmandinnen und Firmanden Einblicke in das vielfältige Pfarreileben und können selbst mitwirken, wie beispielsweise am diesjährigen Pfarreifest oder an einem Schnuppereinsatz bei unseren Sakristanen.
Das ganze Team freut sich, die Jugendlichen auf ihrem Glaubensweg ein Stück zu begleiten, ihnen Einblicke ins Pfarreileben zu ermöglichen und dabei viele spannende Begegnungen und Gespräche zu erleben.
Gloria Schärer-Giacomini, Verantwortliche Firmung
27.08.2026
Kath. Kirche
Rückblick: ökumenisches Sommerfest
Am 26. August durften wir mit den Seniorinnen und Senioren einen wunderschönen Nachmittag erleben - einen Nachmittag voller Musik, Begegnungen und schöner Momente.
Wunderschöne Klänge, die man so selten hört. Eine Panflöte, gespielt von Thea Soricelli, begleitet von Christian Brunner am Flügel, tun einfach der Seele gut. Die besonderen Klänge luden dazu ein, innezuhalten, zu geniessen und für einen Moment den Alltag hinter sich zu lassen.
Auch beim anschliessenden Apéro wurde nicht gespart und auf einen Schwatz waren alle zu haben.
Nochmals ganz, ganz herzlichen Dank an alle Helferinnen, die dies möglich gemacht haben und an alle, die dabei waren und diesen schönen Nachmittag mit positiven Farbtupfern bereichert haben.
Caroline Hoerdt, Verantwortliche Seniorenarbeit
27.08.2026
Kath. Kirche
Ökumenischer
Seniorennachmittag
Symbolbild: Pixabay.com
Mittwoch, 9. September um 13.30 Uhr ab Parkplatz der EMK Rothrist
«Lass dich überraschen»
Wir besuchen eine sehenswerte Ausstellung mit anschliesendem Zvieri am gleichen Ort.
Anmeldung erforderlich bis 6. September.
EMK Rothrist
27.08.2026
Kath. Kirche
Nachgedacht:
Wir Erdlinge
Dekoration Erntedank 2025 Rothrist
Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat uns eindrücklich vor Augen geführt, was geschieht, wenn der Regen ausbleibt. Felder, die sonst sattgrün sind, wurden braun und dürr. Die Erde riss auf, die Sonne brannte vom Himmel. So trocken und von der Sonne ausgezehrt haben wir unsere Landschaft wohl selten erlebt. Und trotzdem sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Abgesehen von der ausserordentlichen Hitze haben wir im Alltag kaum Einschränkungen gespürt. Die Regale in den Supermärkten blieben voll. Aus dem Wasserhahn floss weiterhin Wasser. Für uns war die Trockenheit vor allem etwas, das wir draussen gesehen haben. Aber genau hier beginnt eine wichtige Erkenntnis: Die Umwelt ist nicht einfach eine Welt da draussen, von der wir getrennt wären. Sie ist unsere Mitwelt. Wir sind ein Teil von ihr. Unser eigener Körper besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Wir tragen die Schöpfung gewissermassen in uns.
Die Bibel erzählt davon bereits auf ihren ersten Seiten. In der Schöpfungsgeschichte ist die Welt, in die Gott den Menschen setzt, kein lebloser Ort, sondern ein Garten: fruchtbar, lebendig und voller Pflanzen. Und auch der Mensch selbst ist aus dieser Erde genommen. Im Hebräischen heisst Erde oder Erdboden ădāmāh. Und der Mensch heisst ādām. Das ist kein Zufall. Adam ist der, der aus der ădāmāh genommen ist. Der Mensch ist ein Erdling. Ein Geschöpf der Erde. Aus Erde geformt, vom Atem Gottes belebt. Wir sind nicht irgendwo über der Schöpfung angesiedelt. Wir gehören mitten hinein.
Das dürfen wir nicht vergessen. Davon singen die Psalmen, davon erzählen die Geschichten der Bibel. Und auch Jesus greift immer wieder Bilder aus der Schöpfung auf. Seine Gleichnisse wachsen geradezu aus dem Boden: das Senfkorn, das Weizenkorn, der Sämann, der Feigenbaum, der Weinberg. Jesus spricht von Wasser, Brot, Saat und Ernte, von Vögeln des Himmels und Lilien auf dem Feld. Die Schöpfung ist für ihn nicht bloss Kulisse. In ihr lässt sich etwas von Gott entdecken. Wer aufmerksam hinschaut, kann in der Welt um uns herum etwas vom Geheimnis des Lebens und von Gott selbst erkennen.
Gerade in diesen Tagen, in denen ich diese Zeilen schreibe, hängt unser Zwetschgenbaum schwer voller Früchte, auch die Mirabellen sind reif und süss geworden, und auch die Trauben sind bald bereit zur Ernte. Aus dieser Erfahrung wächst Dankbarkeit. Dankbarkeit für das, was die Erde hervorbringt, für Regen und Sonne, für das Wachsen und Reifen – und letztlich für das Leben selbst. Diese Dankbarkeit gehört auch in unsere Liturgie als Dank – oder Erntedank.
Diakon Martin Brunner-Artho, Pastoralraumleiter
27.08.2026
Kath. Kirche
Herzlich willkommen
Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher!