Eucharistiefeier - Jahrzeit für Leonie und Alfred Knecht-Obrist, Josefa Häselin, Josefine und Alois Zemp-Steffen, Elisabeth Waldmeier, Wohltäter Josefskirche
Ort: Rheinfelden-Magden-Olsberg — Rheinfelden
Sonntag, 18. Oktober
11:00
Gottesdienst - Magden
Eucharistiefeier mit Taufe und Firmung - Kollekte: Ausgleichsfond der Weltkirche (MISSIO)
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Loslassen, neu anfangen
Der Oktober ist ein Monat des Übergangs. Die Tage werden langsam kürzer, das Licht verändert sich, am Morgen liegt manchmal schon ein Hauch von Herbst in der Luft. Noch ist vieles grün, und doch beginnt die Natur bereits, sich auf das Loslassen vorzubereiten.
Darin liegt auch eine Einladung an uns. Denn unser Leben besteht auch aus Veränderungen. Nicht alles bleibt, wie es war. Menschen kommen und gehen, Aufgaben verändern sich, manches, was lange selbstverständlich gewesen ist, geht zu Ende. Manchmal fällt uns das leicht, manchmal schmerzt es.
Die Natur zeigt uns dabei etwas Erstaunliches: Ein Baum verliert seine Blätter nicht, weil sein Leben zu Ende ist. Er lässt los, um Kräfte zu sammeln und Raum für Neues zu schaffen. Was nach Verlust aussieht, gehört zu einem Neuanfang.
Auch im eigenen Leben kann es gut sein, sich hin und wieder zu fragen: Was darf ich loslassen? Eine Sorge, die mich schon lange begleitet? Eine Enttäuschung? Den Anspruch, dass alles so bleiben muss, wie es immer war? Auch eine Aufgabe kann zu Ende gehen, weil ihre Zeit erfüllt ist.
Loslassen bedeutet nicht, dass uns das Vergangene gleichgültig wird. Im Gegenteil. Vieles dürfen wir dankbar bewahren: Begegnungen, Freundschaften, gemeinsame Wege, Erfahrungen, die uns geprägt haben. Dankbarkeit hält nicht fest, aber sie vergisst auch nicht.
Der christliche Glaube gibt uns dabei keine Garantie, dass alles unverändert bleibt. Er schenkt uns etwas anderes: das Vertrauen, dass Gott auch durch Veränderungen hindurch mit uns geht. Dass kein Weg ins Ungewisse führt, auf dem er uns nicht schon entgegenkommt.
So können wir in diesen Herbsttagen bewusst wahrnehmen, was uns geschenkt ist – und zugleich ein wenig gelassener werden gegenüber dem, was sich verändert.
Denn manchmal braucht es ein Loslassen, damit Neues wachsen kann.
03.10.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Teresa von Ávila
Mut zur Freundschaft mit Gott
Am 15. Oktober feiern wir den Gedenktag der heiligen Teresa von Ávila. Sie gehört zu den grossen geistlichen Gestalten des Christentums und war zugleich eine bemerkenswert selbstbewusste und tatkräftige Frau ihrer Zeit.
Teresa wurde 1515 im spanischen Ávila geboren. Mit zwanzig Jahren trat sie in das Karmelitinnenkloster ein. Ihr Weg zu Gott verlief jedoch keineswegs geradlinig. Sie kannte Zeiten der inneren Unruhe, der Zweifel und der geistlichen Trockenheit. Gerade darin liegt ihre besondere Nähe zu uns: Teresa war keine Heilige, die über den Schwierigkeiten des Lebens schwebte. Sie musste ihren eigenen Weg erst finden.
Avila (Photo: Sky)
Im Zentrum ihrer Spiritualität stand das Gebet. Für Teresa war Beten nicht in erster Linie das Aufsagen vieler Worte. Sie verstand Gebet als eine Beziehung, als ein vertrauensvolles Gespräch mit Gott. Berühmt ist ihre Beschreibung des inneren Gebetes als ein Verweilen bei einem Freund, von dem wir wissen, dass er uns liebt.
Aus dieser Freundschaft mit Gott schöpfte Teresa erstaunliche Kraft. Sie reformierte den Karmelorden, gründete zahlreiche Klöster und setzte sich gegen manche Widerstände für ein einfacheres und glaubwürdigeres geistliches Leben ein. Dabei verband sie tiefe Mystik mit grosser Bodenständigkeit, Humor und praktischem Verstand.
Ihre Botschaft ist auch heute aktuell: Der Weg zu Gott führt nicht an unserem Alltag vorbei, sondern mitten durch ihn hindurch. Wer sich Zeiten der Stille nimmt, wer ehrlich vor Gott bringt, was ihn bewegt, und wer lernt, auf seine Gegenwart zu vertrauen, kann eine innere Freiheit entdecken, die trägt.
Teresa von Ávila starb 1582. Später wurde sie als erste Frau gemeinsam mit Katharina von Siena zur Kirchenlehrerin erhoben. Ihr Leben erinnert daran, dass Glaube nicht Enge bedeutet, sondern Weite: den Mut, sich Gott anzuvertrauen und aus dieser Freundschaft heraus das eigene Leben zu gestalten.
Ein Wort, das Teresa zugeschrieben wird, fasst diese Haltung eindrücklich zusammen:
«Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht. Gott bleibt derselbe. Geduld erreicht alles. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.»
03.10.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Artikel
03.10.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
800 Jahre Hl. Franziskus
Einer, der anders lebte.
Am 4. Oktober feiert die Kirche den heiligen Franz von Assisi. In diesem Jahr mit besonderem Grund: Vor 800 Jahren, am 3. Oktober 1226, starb Franziskus in seiner Heimatstadt Assisi.
Acht Jahrhunderte – und doch wirkt dieser Mann erstaunlich gegenwärtig. Vielleicht gerade deshalb, weil Franziskus vieles anders machte. Während andere nach Besitz strebten, entschied er sich für Einfachheit. Während Menschen ausgegrenzt wurden, suchte er ihre Nähe. Während Macht und Gewalt selbstverständlich schienen, setzte er auf Frieden und Geschwisterlichkeit.
Cimabue: Hl. Franziskus (AdobeStock)
Und er blickte anders auf die Welt. Sonne und Mond, Wasser und Feuer, selbst die Erde waren für ihn nicht einfach Dinge, die dem Menschen zur Verfügung stehen.
Er nannte sie Bruder und Schwester. Sein berühmter Sonnengesang klingt deshalb heute fast wie ein ökologisches Manifest – und ist doch vor allem ein grosses Staunen über Gottes Schöpfung.
Franziskus war dabei keineswegs ein romantischer Naturfreund. Er kannte Krieg, Krankheit, Konflikte und Enttäuschungen. Sein Glaube musste sich mitten darin bewähren. Gerade deshalb bleibt seine Botschaft glaubwürdig.
Vielleicht braucht unsere Zeit weniger Menschen, die immer mehr haben wollen – und mehr Menschen, die wie Franziskus fragen: Was brauche ich wirklich? Wem kann ich zum Bruder, zur Schwester werden? Und wie gehe ich mit dieser Erde um, die uns nicht gehört, sondern anvertraut ist?
800 Jahre nach seinem Tod hat Franziskus noch immer etwas zu sagen.
03.10.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Erntedank
Gottesdienst am Sonntag, den 25. Oktober um 10.00 Uhr mit dem Gospelchor
Jedes Jahr danken wir für die Ernte des laufenden Jahres. Der Erntedankgottesdienst ist deshalb Ausdruck lebendigen Glaubens, getragen von Dankbarkeit und einem tiefen Bewusstsein für die Schätze der Natur.
Die von Susanne Meyer und ihren Floristinnen liebevoll dekorierte Kirche bildet den passenden Rahmen, um die Fülle und Schönheit der Schöpfung in den Mittelpunkt zu stellen. Schon jetzt herzlichen Dank dafür.
In diesem Jahr war die Trockenheit besonders spürbar: Böden, Pflanzen und Ernten litten sehr unter dem Mangel an Regen und Wasser. Wir denken auch an die landwirtschaftlichen Betriebe und alle, die von Trockenheit betroffen waren, und bitten um Gottes Segen für eine fürsorgliche Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in userem Land.
Im Anschluss laden wir alle Anwesenden herzlich zu einem Apéro im „Schärme“ ein.
03.10.2026
Kaiseraugst-Arisdorf-Giebenach
Totengedenkfeier
auf dem Friedhof Kaiseraugst
Die ökumenische Totengedenkfeier findet in diesem Jahr am Sonntag, dem 1. November, 17:00 Uhr auf dem Friedhof Kaiseraugst statt. Die christkatholische, die römisch-katholische und die reformierte Pfarrei laden dazu gern ein. Die Feier wird von den Seelsorgenden der 3 Landeskirchen gestaltet und durch den Chor Vox Raurica musikalisch gestaltet.
Wir erinnern besonders der Verstorbenen des vergangenen Jahres und vertrauen sie der Liebe Gottes an. Zugleich geben wir allen Raum, die um einen geliebten Menschen trauern oder ganz still an die Verstorbenen denken möchten.
Im gemeinsamen Erinnern und Beten dürfen wir erfahren, dass wir durch unsere Verstorbenen und miteinander in Gottes Liebe verbunden bleiben. Wir bitten darum, dass dieser Anlass Raum schenkt für Stille, Trost und hoffnungsvolle Zuversicht – denn in Gott finden Trauernde neue Kraft, und die Gemeinschaft schenkt Halt auf dem Weg der Trauerbewältigung.
03.10.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Us em Fadezeinli und Wullechörbli
Unter dem Titel «Us em Fadezeinli und Wullechörbli» lädt Florian Piller zu einem besonderen Abend ein. Er öffnet seine persönliche Erinnerungskiste aus 22 Jahren Pfarrei Rheinfelden–Magden–Olsberg und erzählt von schrägen Begebenheiten, überraschenden Wendungen und herrlich kuriosen Momenten.
Montag, 26. Oktober, 19:30 Uhr, Treffpunkt
03.10.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Offenes Singen
Singst du gerne? Hast du ein Lieblingslied? Möchtest du gerne neue Lieder lernen? Hast du Angst, dass du die Wörter oder die Melodie nicht kennst? Willkommen sind alle: Kinder, Jugendliche, Eltern, Grosseltern oder auch Einzelpersonen. Es braucht keine Vorkenntnisse, du musst nicht Notenlesen können. Es gibt keinen Druck, keinen Auftritt, keine Bewertung. Es ist einfach eine schöne Gelegenheit zusammen zu singen. Eine Anmeldung braucht es nicht.
Fragen oder Liederwünsche gerne per Mail an Kate Medlock unter
Wir freuen uns über zahlreiche Sänger*innen!
Sonntag, 18. Oktober um 9.30 Uhr im Treffpunkt
03.10.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Die Namen unserer
Firmanden*innen
9. Vorstellung der Kandidaten für die Kirchenpflege und die Synode
10. Entwicklungshilfe
11. Verabschiedungen
12. Verschiedenes
Beachten Sie diesen Hinweis: Es werden keine persönlichen Einladungen verschickt! Unterlagen zur Versammlung sind ab dem 10. November auf unserer Webseite als Download verfügbar und werden nur noch auf persönlichen Wunsch ausgedruckt. Bitte melden Sie sich dafür unter der Nummer 061 836 95 55 oder per Mail an
Mittwoch, 25. November 2026, 19.30 Uhr in unserem Kirchgemeindesaal Treffpunkt.
03.10.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Mitsingprojekt
Vivaldis Gloria gemeinsam singen
Gerne laden wir Dich ein, mit uns das Gloria von Vivaldi für Weihnachten einzustudieren. Die Proben für dieses Projekt starten am 12. November 2026. Wir singen jeweils donnerstags 19.45 Uhr bis 20.45 Uhr im Treffpunkt, neben der röm. kath. Kirche Rheinfelden. Ab Dezember werden wir bis 21.30 Uhr proben. Generalprobe ist am 17.12. um 19.45 Uhr in der Marienkirche in Magden. Im Weihnachtsgottesdienst 25.12.2025, 11.00 Uhr werden wir dieses festliche Werk in der Marienkirche Magden singen. Es spielt keine Rolle, ob oder welcher Konfession Du angehörst. Wir freuen uns auf interessierte singfreudige Menschen.
Mehr Informationen bekommst Du bei unserer Präsidentin Maria Jäger 061 831 36 08 oder unserer Co-Präsidentin Jarka Blättler 061 831 29 80
03.10.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Männerpalaver 10.0
Mit Profil und Selbstbewusstsein
Ausgehend von kurzen Impulsen palavern Männer über das Leben und das Glück, über Spiritualität und Philosophie … Einfach vorbeikommen und reinschauen – ohne Anmeldung
Dienstag, 3. November, 19.30 – 21.00 Uhr im Treffpunkt Rheinfelden
03.10.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Wahlen in Kirchenpflege und Synode Amtsperiode 2027 – 2030
Am Sonntag, 29. November 2026 werden eidgenössische und kantonale Abstimmungen stattfinden. Gleichzeitig werden in unserer Kirchgemeinde die Gesamterneuerungswahlen der Kirchenpflegenden und der Synodalen für die Amtsperiode 2027 – 2030 durchgeführt.
Die Urnen werden im Foyer zum Treffpunkt an der Hermann-Keller-Strasse 10, in Rheinfelden und im Kirchgemeindesaal der Marien-Kirche, Brüelstrasse 7, in Magden aufgestellt.
Kirchenpflege
Die Wahlkommission schlägt Ihnen die folgenden Mitglieder für die Kirchenpflege zur Wahl vor:
Urs Vogel als Präsident, Esther Allenspach, Linda Gaeta, Claudia Storz, Peter Obrist und Steffen Reuss (alle bisher) und als neuen Vertreter Tobias Thurnherr. Alle bisherigen und neu zu wählenden Personen sind qualifiziert und motiviert, das Amt in der nächsten Amtsperiode weiterzuführen resp. für die nächsten 4 Jahre zu übernehmen.
Synode
Die Wahlkommission schlägt Ihnen für die kantonale Synode Aarau Ludovica Candela und Urs Vogel (beide bisher) zur Wahl vor. Dritter Sitz vakant.
Die Wahlunterlagen werden Sie bis spätesten 31. Oktober 2026 in Ihrem Briefkasten finden. Entscheiden Sie mit, gehen Sie wählen und geben Sie den sich engagierenden Frauen und Männern ihre Stimme!
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des weisen Narren Nasreddin Hoca und entdecken Sie die zeitlosen Weisheiten der osmanischen Erzähltradition. Dieser besondere Vortrag verbindet humorvolle Geschichten mit tiefgründigen Einsichten und entführt Sie in eine Welt voller überraschender Wendungen.
Mit lebendigen Bildern, ausdrucksstarken Worten und stimmungsvoller Musik erwachen die Anekdoten des Nasreddin Hoca zum Leben – mal zum Schmunzeln, mal zum Nachdenken. Seine scheinbar einfachen Geschichten spiegeln grosse Wahrheiten über das Leben, die Gesellschaft und den Menschen selbst wider.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 14:30 Uhr, Treffpunkt
Bitte reservieren Sie sich bereits heute das Datum: Mittwoch, 25. November 2026, 19.30 Uhr in unserem Kirchgemeindesaal im Treffpunkt.
19.09.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Wahlen in Kirchenpflege und Synode Amtsperiode 2027 — 2030
Vorankündigung:
Am Sonntag, 29. November 2026 werden eidgenössische und kantonale Abstimmungen stattfinden. Gleichzeitig werden in unserer Kirchgemeinde die Gesamterneuerungswahlen der Kirchenpflegenden und der Synodalen für die Amtsperiode 2027 – 2030 durchgeführt.
An der Urne zu wählen sind die Mitglieder der Kirchenpflege, der Präsident der Kirchenpflege und die Mitglieder der Synode.
An der Kirchgemeindeversammlung vom Mittwoch, 25. November sind die Mitglieder der Finanzkommission und die Stimmenzählenden zu wählen.
Die Wahlunterlagen werden Sie bis spätesten 31. Oktober 2026 in Ihrem Briefkasten finden.
Die Wahlkommission
19.09.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Impressionen von der Pfarreireise ins Piemont
19.09.2026
Rheinfelden-Magden-Olsberg
Gesucht: Bausteine mit Abenteuerlust!
Eure Kinder sind aus dem Bauklötze-Alter raus und die Kisten im Keller langweilen sich? Unser Abenteuerwagen hat freie Stellen auf der Grossbaustelle zu vergeben! Wir suchen gut erhaltenes Spielzeug, das wieder angepackt werden will: Lego & Duplo (auch ohne Bauanleitung – Fantasie reicht!), Kapla-Hölzer & Holzbausteine, Magnet-Bausteine.
Schafft Platz im Schrank und bringt Kinderaugen zum Leuchten.