Anbetung des Allerheiligsten anschliessend Gottesdienst für Herz-Jesu mit Pfr. I.Bokwa
Ort: Seelsorgeverband — Oberkirch
News
Seelsorgeverband
Predigt Pilgermadonna
Verabschiedung der Pilgermadonna
Liebe Schwestern und Brüder
Am 23. Juni haben Sie die Pilgermadonna von Fatima empfangen, und Sie haben während dieser letzten Tage die Gelegenheit gehabt, an einer Eucharistie oder einer Andacht hier bei der Pilgermadonna teilzunehmen. Sicher haben Sie eine besondere Erfahrung gemacht, genauer gesagt: Sie haben zweifellos Gnaden erhalten. Ich könnte sogar sagen, dass ihr Vertrauen auf die Jungfrau Maria – hoffentlich – grösser geworden ist. Mit anderen Worten : Ihr Vertrauen ist, ja, sicher, gewachsen. Und es ist so wichtig heutzutage, dass wir im Vertrauen immer stärker werden.
Wir verabschieden uns heute Abend von der Pilgermadonna von Fatima. Dazu möchte ich drei Aspekte erwähnen, die mir stark am Herzen liegen.
- Erstens : Wir sollen für die ständige Anwesenheit Mariens in unserem Leben sehr dankbar sein,
- Zweitens : Wir sollen ihr unbeflecktes Herz unaufhörlich betrachten,
- Drittens : Wir sollen ihr unser Leben weihen und immerdar für die Welt und für die Kirche beten.
Verweilen wir kurz bei diesen drei Punkten.
Wir sollen für die ständige Anwesenheit Mariens in unserem Leben sehr dankbar sein. Die beiden biblischen Texte, die wie gehört haben, sprechen uns an und berühren uns auch. Die Jungfrau Maria steht am Kreuz. Das heisst sehr konkret : In Ihrem Leben hat sie alles erlebt, sogar die letzten Schmerzen Ihres Sohnes und seinen Tod. Sicher hat sie in ihrem Leben viel Freude erfahren, aber auch schweres Leid, und wie ! Sie bleibt aber standhaft: « Stabat Mater ». Und unter dem Kreuz empfängt sie von Jesus selbst den Auftrag, Mutter der Kirche und unsere Mutter zu sein. Ja ! Sie ist da und sie bleibt noch da nach dem Tod und der Auferstehung Jesu. Die 1. Lesung berichtet darüber, dass sie mit den Aposteln im Gebet beharrlich ist …in der Erwartung des Heiligen Geistes. Das heisst konkret: Die Jungfrau Maria teilt das Leben der Jüngerinnen und Jünger Jesu, sie betet sogar mit ihnen.
Bei allen Namen, die wir Maria geben, geht es auch beim Namen «Madonna von Fatima» um die Jungfrau Maria, die Mutter Gottes, die Mutter der Kirche und unsere Mutter. Die Statue von Fatima wird nicht mehr da sein. Die Jungfrau Maria aber bleibt unter uns. Sicher gehen viele unter uns regelmässig in die Pfarrkirche, um vor Maria zu beten. Egal, wo wir sind, Maria ist da, mit uns auf unserem Lebensweg. Dafür müssen wir sehr dankbar sein.
Zweitens: Wir sollen ihr unbeflecktes Herz unaufhörlich betrachten. Wenn wir eine so grosse Nähe zu Maria erleben, dann vor allem, weil wir bekennen - und wir freuen uns darüber - , dass Maria voller Gnade ist. Mit einem solchen Herzen konnte sie sich in Fatima an die drei Kinder mit dieser straken Botschaft wenden: «betet, und ganz besonders den Rosenkranz, tut Busse und kehrt um ». Solche Worte konnten nur über die Lippen eines Menschen kommen, der spirituell auf einem unbeschreiblich höheren Niveau lebt als wir.
Maria ist ein Mensch wie wir alle. Sicher. Sie ist aber ohne Sünde. Wir können uns diesen fast unglaublichen Zustand kaum vorstellen : einen Zustand, der aber unentbehrlich war, um in ihrem Schoss den Sohn Gottes, also den Retter der Welt, zu empfangen.
Daran glauben wir. Das ist unser Glaube. Deshalb müssen wir dieses unbefleckte Herz betrachten. Das Herz – das sage ich immer zu den Kindern - das Herz Mariens ist schön, lichtvoll, ohne Dunkelheit. Das Herz Mariens erleuchtet unser Herz…jeden Tag.
Drittens : Wir sollen ihr unser Leben weihen und für die Welt und für die Kirche immer beten. Das Herz Mariens ist schön, so sehr schön, dass es uns zu sich zieht. Wir sind eingeladen, ihr unser Leben zu weihen. Das bedeutet, dass wir zu Ihr gehören. Sie ist unsere Mutter und wir sind ihre Söhne und Töchter. Im Weihegebet werden wir sagen: «Dein Unbeflecktes Herz sei meine Zuflucht und der Weg, der mich zu Gott führt ». Das bedeutet also klar, dass wir zu Maria gehören und nicht allein sind und dass wir uns nicht verlieren können.
Mit dieser Weihe geht ein Auftrag an uns, für die Welt vor diesem unbeflecktem Herzen zu beten. Die Madonna von Fatima – das ist bei ihr etwas Spezifisches – begib sich gleichsam auf eine Reise rund um die Welt, denn ihre Botschaft betrifft alle Menschen der Schöpfung. Die Botschaft, die sie auf ihrer Reise verkündet, lässt sich so zusammenfassen: Die Welt gehört Gott, die Menschen sind verpflichtet, an dieser Welt weiterzubauen….in der Liebe und in der Verzeihung untereinander. Die Welt ist so schön. Dennoch ist sie immer in Gefahr. Die Geschichte durch die Jahrhunderte hindurch ist voller Beispiele dafür. Deshalb müssen wir für die Welt beten. Gleichzeitig müssen wir aber auch für unsere Kirche beten, die seit vorgestern mit eine neuen Prüfung konfrontiert ist. Ja ! Die Weihe der 4 Bischöfe in der Bruderschaft Sankt Pius des Zehnten, in Ecône im Wallis, bringt eine grosse Traurigkeit in unserer Kirche. Wir sind zum Gebet aufgerufen, damit wir miteinander nach Wegen suchen, die uns zur Einheit und zum Frieden führen.
Liebe Brüder und Schwestern
- Dankbar sein,
- Das unbefleckte Herz Mariens betrachten,
- Ihr uns zu weihen und für die Welt und für die Kirche zu beten:
Mit diesen drei Stichworten leite ich über zu einem kurzen persönlichen Zeugnis. Sie wissen es: Seit 9 Monaten bin ich, als emeritierter Weihbischof, definitiv in meinen Jura heimgekehrt. Ich bin in einem marianischen Heiligtum, der sogenannten Notre-Dame de Lorette in Porrentruy. Sicher kennen sie diese Stadt, sie ist ja nicht weit weg von hier. Es ist mir unentbehrlich geworden, jeden Tag eine längere Zeit vor ihr zu beten und mit ihr ins Gespräch zu kommen. Sie ist da mit Ihrem Herzen und mit Ihren offenen Händen, und sie sagt zu mir, was sie zu uns allen sagt: Komm und kommt zu mir. Ich werde dir und ich werde euch allen immer den richtigen Weg zeigen….den Weg, der uns zu meinem Sohn führt.
Unsere Liebe Frau von Fatima, bitte für uns.
Unsere Liebe Frau von Loreto, bitte für uns.
Amen.
16.07.2026
Seelsorgeverband
Kollekten
Am Wochenende vom 25./26. Juli sammeln wir für die Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern in Luzern.
Die Opfer vom 1./2. August gehen an die Schweizer Berghilfe.
Ein herzliches Vergelt's Gott für Ihre Spende.
11.07.2026
Seelsorgeverband
St. Anna
Am Sonntag, 26. Juli, um 10.00 Uhr feiern wir unser alljährliches Fest zu Ehren der Heiligen Anna bei der St. Anna-Kapelle auf der Roderisweid.
Bei sehr schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Oberkirch statt. In diesem Fall läuten die Glocken um 9.00 Uhr.
Nach der Messe offeriert die Kirchgemeinde einen Apéro. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
11.07.2026
Seelsorgeverband
Predigt zur Verabschiedung der Pilgermadonna
In der nächsten Ausgabe veröffentlichen wir die eindrucksvollen Worte, die der emeritierte Weihbischof Denis Theurillat an uns gerichtet hat an der Verabschiedungsfeier der Pilgermadonna von Fatima. Seine Predigt lädt dazu ein, sich eingehend mit der Thematik auseinanderzusetzen und bietet wertvolle Anregungen zur Vertiefung.
06.07.2026
Seelsorgeverband
Artikel
Statue der Pilgermadonna von Fatima 03.07.2026
Seelsorgeverband
Auf Wiedersehen
In den vergangenen Jahren durfte ich im Pfarramt des Seelsorgeverbands Himmelried–Meltingen–Oberkirch tätig sein. Nun beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt, ich trete in den Ruhestand.
Von Herzen danke ich Ihnen für die vielen bereichernden Begegnungen und das Vertrauen, welches Sie mir in all den Jahren entgegengebracht haben. Gemeinsam durften wir viele schöne und freudige Momente erleben. Viele Fester feiern und Kinder heranwachsen sehen. Von der Taufe über die Erstkommunion zur Firmung und manchmal bis zum Traualtar. Aber auch mit Schicksalsschlägen wurde ich konfrontiert. So manches bekannte Gesicht aus unseren Dörfern, wurden in dieser Zeit in die ewige Heimat gerufen.
Diese Kontakte mit Ihnen machen die Tätigkeit im Pfarramt so besonders, herzlichen Dank!
Mein spezieller Dank gilt auch Pfarrer Ignacy Bokwa, sowie dem gesamten Team der Seelsorge unserer drei Kirchen. Die vertrauensvolle, wertschätzende und angenehme Zusammenarbeit habe ich sehr geschätzt. Ebenso danke ich den zahlreichen Kontaktpersonen der verschiedenen Gruppen, in den Vereinen und Gremien, mit denen ich viele Anlässe und Sitzungen planen, gestalten und begleiten durfte.
Ein herzliches Dankeschön richte ich auch an die Kirchenräte, die Verwalterinnen, die Organisten, Chöre und Dirigenten/innen, sowie die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer, nicht zuletzt die Ministranten. Mit Ihrem grossen Engagement und Ihrer tatkräftigen Unterstützung haben sie unsere gemeinsame Arbeit wesentlich mitgetragen und bereichert.
Nicht vergessen möchte ich auch die vielen Aushilfspriester und Patres, die uns in den vergangenen Jahren unterstützt haben. Es war für mich eine bereichernde Erfahrung, sie während ihres Einsatzes im "Gebirge" begleiten zu dürfen. Die Gespräche mit ihnen habe ich stets sehr geschätzt. Viele kamen aus anderen Ländern und Kulturen – ihre Erfahrungen und Sichtweisen haben meine Einstellung positiv beeinflusst.
Die Arbeit im Pfarramt hat mir immer wieder vor Augen geführt, was im Leben wirklich wichtig ist, der Glaube, die Gemeinschaft und das füreinander Dasein.
Herzlichen Dank für alles. Ich wünsche Ihnen allen für die Zukunft Gottes reichen Segen, Gesundheit und viele erfüllende Begegnungen. Meiner Nachfolgerin wünsche ich die gleiche Erfüllung bei ihrer Arbeit im Pfarramt wie ich sie erleben durfte, sowie viel Glück und Zufriedenheit.
Renate Hueber-Gasser
02.07.2026
Seelsorgeverband
Die Pilgermadonna
Im Namen unseres Seelsorgeverbandes Himmelried–Meltingen–Oberkirch blicke ich mit grosser Dankbarkeit auf die zehn Tage zurück, in denen die Pilgermadonna von Fatima bei uns zu Gast war. Diese besondere Zeit war reich an Gebet, Begegnungen und tiefen Glaubensmomenten. Viele Menschen durften Maria neu oder tiefer begegnen, im Glauben wachsen und erfahren, wie unsere Pfarreigemeinschaft enger zusammenrückt. Maria führt uns immer zu ihrem Sohn Jesus Christus und lädt uns zur Umkehr und zu einem Leben aus dem Glauben ein.
Pfr. I. Bokwa bei der Lichtprozession mit Pilgermadonna von Fatima
Ein ganz besonderes und herzliches Vergelt’s Gott gilt unserem Pfarrer Ignacy Bokwa. Mit grossem Glauben, viel Herzblut und unermüdlichem Einsatz hat er diesen Anlass geplant, organisiert und zu einem unvergesslichen Glaubensereignis für uns alle werden lassen. Ebenso danken wir Josef Dietler, dessen Idee den Anstoss zu diesen segensreichen Tagen gegeben hat sowie allen helfenden Händen, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen beigetragen haben.
Stefan Zuber Präsident SSV Himmelried–Meltingen–Oberkirch
02.07.2026
Seelsorgeverband
Neu auf dem Pfarramt
Seit dem 1. Juni 2026 bin ich im Sekretariat des SSV tätig. Auf diesem Weg möchte ich mich Ihnen gerne kurz vorstellen.
Mein Name ist Stephanie Linz-Haener und ich bin Mutter von vier Kindern im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Mit meiner Familie wohne ich in Breitenbach.
In meiner Freizeit bin ich gerne draussen unterwegs. Oft trifft man mich bei einem Spaziergang mit unserem Familienhund oder bei der Gartenarbeit, wo ich einen schönen Ausgleich zum Alltag finde. Eine weitere grosse Leidenschaft von mir ist das Nähen. Ich liebe es, mit Stoffen kreativ zu sein. Ausserdem lese ich sehr gerne.
Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim SSV, auf viele interessante Begegnungen und auf eine angenehme Zusammenarbeit. Es ist schön, nun Teil des Teams zu sein, und ich freue mich darauf, Sie nach und nach persönlich kennenzulernen.
Stephanie Linz-Haener
29.06.2026
Seelsorgeverband
Kollekten
Wochenende 11./12. Juli
Unser Opfer geht an das Hospiz Elia
Wochenende 18./19. Juli
Die Kollekte ist für die Blindenhundeschule in Liestal bestimmt.
Ein herzliches Danke für Ihre Spende.
27.06.2026
Seelsorgeverband
Unsere Jahrzeite im August
Wir haben die Jahrzeite im August wie folgt geplant
Himmelried
Samstag, 22.08.2026 um 18:00 Uhr Käti und Walter Vögtli-Hildbrand
Meltingen
Sonntag, 09.08.2026 um 09:00 Uhr Maria-Theresia Borer-Jeger, Anton Jeger
Oberkirch
Sonntag, 23.08.2026 um 09:00 Uhr Adelbert Stebler-Gyr, Ilse Steiner-Hänggi
Wir bitten Sie um Kontaktaufnahme Falls Ihnen das geplante Datum unpassend sein sollte.