Ort: Aarburg Oftringen — Kath. Pfarreizentrum Aarburg
News
Kath. Kirche
Nachgedacht:
über den 1. August
Für die einen ist es ein besonderer Tag und für andere ein Tag wie jeder andere auch. Es freut mich, dass dieser Tag an die Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft im Jahr 1291 erinnert. An vielen Orten gibt es offizielle Festreden von bekannten Persönlichkeiten, Konzerte, Umzüge, Höhenfeuer, Feuerwerke, beleuchtete Lampions und die Nationalhymne wird gesungen.
Mit der Aktion „Helvetia predigt“ haben am 1. August 2023 die IG Feministische Theologinnen, die Evangelischen Frauen Schweiz, der Schweizerische Katholische Frauenbund sowie die Feministisch-theologische Zeitschrift FAMA dazu aufgerufen: «In der ganzen Schweiz sollen am 1. August 2023 dort, wo noch immer überwiegend Männer stehen, Frauen zu Wort kommen.» Das habe ich als katholische Theologin und Pfarreiseelsorgerin eine super Idee gefunden. Bei mir hat sich die Gelegenheit ganz unaufgeregt und ohne Kenntnis dieses Aufrufes in meiner Pfarrei ergeben. Ich war schon anfangs Jahr für diesen Tag zur Wortgottesdienstfeier eingetragen gewesen. Das ist ein Geschenk, weil an anderen Orten dies eben nicht so selbstverständlich gemacht werden kann. Ich hoffe und wünsche, dass wir Frauen in der Kirche sichtbar sind und bleiben, ohne öffentlichen Aufruf, sondern als Selbstverständlichkeit.
Wie kommt die Schweiz nun zu diesem Symbol Landesmutter Helvetia. Nur ganz kurz: Bis zum heutigen Tag wird die Bezeichnung «Helvetia» als Landesbezeichnung verwendet. Das liegt daran, dass damit keine der vier Landessprachen der Schweiz bevorzugt wird. Aus demselben Grund wird auch die Abkürzung «CH» benutzt, was für «Confoederatio Helvetica», Schweizerische Eidgenossenschaft, steht.
Am 1. August wird nicht nur gefeiert, sondern man singt auch die Nationalhymne wie man es auch bei grossen Sportereignissen tut.
Ich weiss, dass ich die Nationalhymne mit anderen Gedanken singen werde, nicht als «Chileliedli» wie ich es sehr abschätzend am Fernsehen gehört habe als Antwort auf die Frage, warum die Fussballnationalmannschaft kaum mitsingt bei der Nationalhymne. «Sie sind zum tschutte da und nöd zum Chileliedli singe».
Diese Antwort hat mich betroffen gemacht. Ich denke bei diesem Lied eher an den Sonnengesang des Heiligen Franziskus und sehe die Nationalhymne als eine Naturmeditation von spiritueller Tiefe. Sie besingt die Wunder der Bergwelt und preist Gott in vielfältiger Weise. Der Autor verbindet acht Namen Gottes mit der Erfahrung der Natur. Die Schöpfung wird so zur Schönschrift des Schöpfers: Hocherhabener, Herrlicher, Menschenfreundlicher, Liebender, Unergründlicher, Ewiger, allmächtig Waltender, Rettender - und die Seele ahnt Gott den Herrn.
Ich wünsche Ihnen einen schönen 1. August, wie auch immer Sie dazu stehen und ihn feiern.
Rita Wismann-Baratto, Pfarreiseelsorgerin
17.07.2026
Kath. Kirche
Verabschiedung:
Anita Meyer
Aus dem Katecheseteam müssen wir uns leider von Anita Meyer verabschieden. Sie hat während 13 Jahren, zusammen mit Silja Egger Marti, die Kinder der 3. Klasse auf die Erstkommunion vorbereitet. Mit Anita Meyer verlieren wir eine sehr kompetente und stets freundliche, aufgestellte Mitarbeiterin.
Nun hat sie die Gelegenheit wahrgenommen, um an ihrem Wohnort eine freiwerdende Katechesestelle zu übernehmen.
Wir wünsche Anita Meyer einen guten Start am neuen Arbeitsort und viel Mut und Glück für die Zukunft.
Die Kirchenpflege und das Seelsorgeteam
17.07.2026
Kath. Kirche
Wahlfachkurse:
freie Plätze
für die Oberstufenschülerinnen und -schüler
Im kommenden Schuljahr warten wieder spannende Workshops auf die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen. Einige der Kurse sind bereits ausgebucht, andere haben noch freie Plätze: - Blinde Einblicke am 24.10.26
- Angel Force-Projekt am 04.11. & 11.11.26
- Rosenverkauf am 13.03.27
- Zehn Gebote: Labyrinth am 02.06.27
Hört sich spannend an? Wer mehr dazu wissen will, oder sich gleich anmelden möchte, kann das direkt per Mail tun an: . Wir freuen uns auf dich!
Gloria Schärer-Giacomini, Jugendarbeit
17.07.2026
Kath. Kirche
Pfarreisekretariat
Öffnungszeiten während der Ferienzeit
In den Schulferien-Wochen, also vom 6. Juli bis 7. August, ist unser Sekretariat jeweils von Dienstag bis Freitag, morgens von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet und telefonisch erreichbar.
Sie können uns selbstverständlich jederzeit eine Mail schreiben - danach werden wir uns raschmöglichst bei Ihnen melden.
Ab Dienstag, 11. August, sind wir gerne wieder zu den gewohnten Oeffnungszeiten für Sie da.
Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir wünschen allen erholsame, gute Sommertage.
Die Pfarreisekretärinnen
17.07.2026
Kath. Kirche
Gott kennen lernen
Bild: pixabay
Ein kleiner Junge will Gott kennen lernen. Er vermutet, der Weg ist weit. Darum packt er Schokoriegel und ein Sechserpack Limonade in sein Köfferchen - und geht los.
Drei Häuserblocks weiter trifft er auf eine alte Frau. Sie döst auf einer Parkbank vor sich hin.
Der Junge setzt sich neben sie und öffnet sein Köfferchen. Er will einen Schluck Limonade trinken. Da fällt ihm auf, wie hungrig die alte Frau aussieht, und so bietet er ihr einen Schokoriegel an. Sie nimmt ihn dankbar entgegen und lächelt ihn an. Der Junge findet ihr Lächeln entzückend. Er will es noch einmal sehen und bietet der alten Frau auch eine Flasche Limonade an. Wieder lächelt sie ihm zu. Sie sitzen den ganzen Tag nebeneinander - und essen und lächeln. Aber keiner von ihnen spricht ein Wort.
Als es dunkel wird, steht der Junge auf und geht. Doch nach wenigen Schritten kehrt er um, rennt zu der alten Frau zurück und umarmt sie. Da schenkt sie ihm noch ein Lächeln - ihr allerschönstes.
Als der Junge zu Hause ankommt, wundert sich seine Mutter: "Du strahlst ja so! Was hast du heute gemacht?" Er antwortet: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen, im Park. Stell dir vor: Sie ist ganz alt, hat aber das schönste Lächeln der Welt."
Mittlerweile ist auch die alte Frau zu Hause angelangt - mit strahlenden Augen und überglücklich. So hat ihr Sohn seine Mutter noch nie gesehen. "Mutter'", fragt er, "was hast du heute gemacht? Du freust dich ja so!" "Denk nur", antwortet sie, "ich habe mit Gott Schokoriegel gegessen und Limonade getrunken. Und weisst du was? Er ist viel jünger, als ich dachte, und gibt gerne etwas ab!"
17.07.2026
Kath. Kirche
Unser Bücherschrank
im katholischen Pfarreizentrum Aarburg
Gerne machen wir wieder einmal auf unseren offenen Bücherschrank im Pfarreizentrum Aarburg aufmerksam.
Dieser befindet sich im Eingangsbereich auf der rechten Seite, vor dem Toilettenbereich.
Bitte machen Sie Gebrauch vom kostenlosen Beziehen oder Ausleihen von Büchern. Und selbstverständlich dürfen oder müssen auch Bücher zur Verfügung gestellt und hineingestellt werden, damit das Hol- und Bringprinzip funktioniert.
Allerdings gilt die Regel: bitte keine elektronischen Medien, keine beschädigten oder schmutzigen Bücher, keine Bücher mit pornografischem, rassistischem oder gewaltverherrlichendem Inhalt, keine Fachliteratur und keine Heftli und Zeitungen.
Der Schrank darf nicht zum Entsorgungskasten werden.
PFARREI ST. PAUL ROTHRIST: Stiftung Theodora (Erstkomm.) 1151.77 CHF Tixi Aargau 70.65 CHF Bistum: Mediensonntag 70.10 CHF Kinderkrebshilfe (Firmung) 798.85 CHF Don Bosco 126.25 CHF Aarg. Katholischer Frauenbund 50.70 CHF Spiis und Gwand, Oftringen 156.55 CHF Peterspfennig/Papstopfer 153.32 CHF Flüchtlingshilfe der Caritas 570.36 CHF
02.07.2026
Kath. Kirche
Rückblick: Tag der Völker
Am 28. Juni trafen sich in der Kirche Rothrist Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, um zusammen einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Das diesjährige Thema war: Aufbruch - unterwegs sein - ankommen.
Die Begrüssung übernahmen Menschen aus verschiedenen Ländern, die beim Einzug in die Kirche eine Kerze mit der Fahne ihres Landes mittrugen. Sie stellten sich vor und erzählten, wie sie in die Schweiz gekommen sind.
Dann führte Rita Wismann zusammen mit dem Pfarrer der EMK, Matthias Bünger, und für die Reformierte Kirche, Pfarrerin Christina König, durch den Gottesdienst. Musikalisch begleitet wurde die Feier vom Kirchenchor Aarburg-Rothrist.
Nach dem Gottesdienst wartete draussen ein reichhaltiger Apéro, gespendet von GottesdienstbesucherInnen aus diversen Ländern.
Bei angeregten Gesprächen genossen alle durstlöschende Getränke und die gespendeten Köstlichkeiten.
Vielen Dank allen Mitwirkenden.
Linda Sommer, Verantwortliche Organisation
02.07.2026
Kath. Kirche
Rückblick:
Reli-Treff-Schuljahr
Mit stimmungsvollen Feiern beendet
Mit zwei gelungenen Abschlussgottesdiensten ging das Reli-Treff-Jahr in Aarburg und Rothrist zu Ende.
In Aarburg fand die Feier am Freitagabend statt. Nach einem besinnlichen Gottesdienst bei dem alle aufgefordert waren sich einzubringen, gab es eine Teilete. Ein reichhaltiges Buffet mit vielen feinen Speisen, welche die Anwesenden mitbrachten, sorgte für einen gemütlichen Ausklang und zahlreiche Begegnungen. Im Rahmen der Feier wurde zudem die Katechetin, Anita Meyer, nach 13 Jahren engagierter Mitarbeit, herzlich verabschiedet. Künftig wird sie sich verstärkt in ihrem Pastoralraum engagieren.
In Rothrist wurde der Abschluss am Sonntagvormittag gefeiert. Auch dort kamen zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen, um auf das vergangene Reli-Treff-Jahr zurückzublicken und Gemeinschaft zu erleben.
Im Mittelpunkt beider Feiern stand die Geschichte vom «Krug mit dem Sprung». Sie macht deutlich, dass niemand vollkommen sein muss, um wertvoll zu sein. Die Erzählung zeigt auf eindrückliche Weise, dass jeder Mensch, mit seinen Stärken und Schwächen, von Gott angenommen ist und Gutes bewirken kann.
Allen, die zum Gelingen der beiden Abschlussfeiern und des Reli-Treff-Jahres beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich für ihr Mitwirken und ihre Unterstützung gedankt.
Christiana Quaino, Katechetin
02.07.2026
Kath. Kirche
Rückblick:
Versöhnungsweg
Vom 10.-13. Juni führte in der Kirche St. Paul Rothrist die Josefsgeschichte durch den Versöhnungsweg.
Die Kinder der 4. Klasse hatten, gemeinsam mit ihrer Begleitperson, die Gelegenheit über ihr eigenes Leben nachzudenken. Dabei standen Erfahrungen von Gemeinschaft, Schwierigkeiten, Streit und Versöhnung im Mittelpunkt.
Im Sonntags-Gottesdienst am 14. Juni durfte alles, was die Kinder bewegt, vor Gott gebracht werden. In einer feierlichen Atmos-phäre sprach Priester Jacob Chanikuzhy Worte der Versöhnung und des Segens.
Gestärkt und ermutigt konnten alle den Heimweg antreten.
Christiana Quaino und Michela Chillà, Katechetinnen
02.07.2026
Kath. Kirche
Artikel
02.07.2026
Kath. Kirche
Reisesegen
im Geist von Bruder Klaus
Der gute Gott begleite Dich auf Deinem Weg.
Er schenke Dir ein stilles Herz,
das auf seine Stimme hört.
Er bewahre Dich auf bekannten und neuen Pfaden,
in Begegnungen und Zeiten der Einsamkeit.
Er gebe Dir Augen für das Wesentliche,
Mut für die nächsten Schritte und Vertrauen,
wenn der Weg ungewiss wird.
Was Dich von Gott trennt,
möge von Dir weichen;
was Dich ihm näherbringt,
möge wachsen.
So segne Dich der Dreieinige Gott
und führe Dich in Frieden.
Amen.
02.07.2026
Kath. Kirche
Voranzeige: Wallfahrt
Donnerstag, 17. September 2026, ab 9 Uhr
Bald ist es wieder soweit: Die alljährliche Wallfahrt steht vor der Türe. Dieses Jahr werden wir in den Fussstapfen von Bruder Klaus gehen; Flüeli Ranft wird uns willkommen heissen.
Seid bereit und reserviert euch dieses Datum - es lohnt sich.
Ich freue mich auf euch und wünsche bis dahin wunderschöne Sommertage.
Caroline Hoerdt, Verantwortliche Seniorenarbeit
02.07.2026
Kath. Kirche
Nachgedacht: über
die Hitze und mehr
«Man kann doch auf Dauer nicht leben von Kühlschränken, Finanzen und Kreuzworträtseln. Man kann es einfach nicht. Man kann doch nicht leben ohne Dichtung, ohne Farben, ohne Liebe», schreibt Antoine de Saint-Exupéry.
Auf diese Worte bin ich zufällig gestossen und sie haben etwas in mir angeklickt.
Ja, bei dieser Hitze wäre es doch nicht schlecht von oder in Kühlschränken zu leben. Ich weiss, die Worte von Saint-Exupéry sind anders gedacht und sprechen etwas ganz anderes an. Trotzdem setzt diese Hitze uns zu. Wir sind es nicht gewohnt und sehnen uns nach Abkühlung, nach einem leichten Wind, nach einem kühlen Bad im Pool oder im See. Sonne und Ferien, die bei vielen vor der Türe stehen, passen bestens zusammen, aber so eine Hitze! Ich habe meine beiden Enkeltöchter gefragt, ob sie hitzefrei bekommen in der Schule. Die Bez-Schülerin sagte: „Ja, von 4 bis 5 Uhr.“ Immerhin! Die Fünftklässlerin sagte: „Nein, kein hitzefrei. Die Lehrerin hat gesagt, dass wir dann jeden Tag denken würden, hitzefrei zu bekommen.“ Interessantes Argument!
Vielleicht gibt uns diese Hitze Gelegenheit, uns zurückzuziehen, uns innerlich neu zu orientieren, nach innen zu schauen und das Aussen etwas links liegenzulassen.
Das führt mich zurück zu Saint-Exupéry: Wer sich Zeit nimmt, aufmerksam die Zeichen der Zeit zu beobachten, wird feststellen: Dokumentationen und Filme haben Konjunktur, vor allem jene, die das Leben als Entdeckungsreise beschreiben. Ob in fiktiven Welten, ob im Innenraum der eigenen Seele, ob in fernen Kulturen und Religionen - es gilt, den Horizont zu weiten und der eigenen Lebenswahrheit auf die Spur zu kommen. Da ist Rückzug eine willkommene Gelegenheit, mich aufs Wesentliche zu besinnen. Suchen wir doch ein schattiges Plätzchen oder bleiben in der kühleren Wohnung und nehmen uns Zeit für uns selbst. Ich weiss von mir, dass das oft Wunschdenken bleibt, doch die Gelegenheit ist günstig wie nie! Probieren wir es doch aus!
Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass uns im Aussen viele Verlockungen auf Abwege führen können. Deshalb schrieb Augustinus: „Suche, was du suchst, aber nicht dort, wo du es suchst!“
Ein gutes Wort für uns: „Suche, was du suchst, aber nicht dort, wo du es suchst!“
Rita Wismann, Pfarreiseelsorgerin
02.07.2026
Kath. Kirche
Voranzeige: Pfarreifest
Sonntag, 6. September, katholische Kirche und Pfarreizentrum Aarburg
Unser Pfarreifest beginnen wir mit einem Familien-Gottesdienst um 11 Uhr. Anschliessend bieten wir ein gluschtiges Essensangebot und bunte Spielmöglichkeiten für Kinder.