Warum feiern wir den Gottesdienst?

Warum feiern wir den Gottesdienst?

In sein­er aktuellen Aus­gabe geht das Mag­a­zin «Ensem­ble» der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn der Frage nach, was einen Gottes­di­enst wertvoll macht und was er unter­schiedlichen Men­schen aus unter­schiedlichen Grün­den bedeutet. Dabei schauen die reformierten Glaubens­geschwis­ter auch über den eige­nen Teller­rand hin­aus, was die Beiträge dieser Ensem­bleaus­gabe umso span­nen­der macht. Adri­an Hauser, der ver­ant­wortliche Redak­tor des Mag­a­zins, schreibt in seinem Vor­wort: «Die Pfar­rerin Line Dépraz berichtet beispiel­sweise aus der Kathe­drale Lau­sanne, dass sie den Gottes­di­enst als ‹Lunge unseres kirch­lichen Lebens› betra­chtet. Sie pro­biert immer wieder neue For­men aus, wie einen ‹stillen› Gottes­di­enst oder einen ‹dial­o­gis­chen› Gottes­di­enst. Wir wagen
auch einen Blick über den Teller­rand, wie es andere anders machen. Der reformierte The­ologe Manuel Schmid berichtet, wie sich ein Son­ntag­mor­gen mit einem ICF-Gottes­di­enst abspielt. Ehre­namtliche Prädikan­tinnen und Prädikan­ten bericht­en aus ihrer Sicht über den Gottes­di­enst. Sie sind längst keine Aushil­fen oder Lück­en­büss­er mehr, son­dern wer­den in der Kirche ernst genom­men. Auch ihr Dienst ist ein Dienst am ‹göt­tlichen Wort›. Und darum geht es wohl beim Gottes­di­enst. In welch­er Form auch immer!»

Christian Breitschmid
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