Heil durch den Winter
Lichtblick in der dunklen Jahreszeit: Über den Nebel steigen, Licht und Sonne tanken.
© Marie-Christine Andres

Heil durch den Winter

Von A wie Abschalten bis Z wie Zusammensein: Mit diesen Tipps bleiben Sie im Winter gesund

Gegen Kälte und Dunkel­heit helfen Tätigkeit­en, die Freude machen, geistig und kör­per­lich fordern und Stress reduzieren. Das sind unsere heil­samen Tipps.


Zusam­men­sein

Im Garten oder im Hin­ter­hof ein Feuer machen und die Nach­barn zum Tee ein­laden. Kochen für Fre­unde. Fon­due essen auf dem Balkon oder Sitz­platz, in warme Deck­en gehüllt. Fam­i­lien-Fernse­habend mit Pop­corn. Jeden Abend ein Kapi­tel eines Buch­es vor­lesen.

Bewe­gung und frische Luft

Waldspazier­gang machen. Schlittschuh-Dis­co besuchen. Laub sam­meln und im Garten einen Laub­haufen für Igel bauen.

Die Sonne suchen

Ein paar Stun­den über der Nebel­gren­ze tun gut. Zum Beispiel auf der Barmel­weid, wo man mit dem ÖV oder dem Auto hinkommt. Nicht weit von dort befind­en sich auch die Gälflue oder die Wasser­flue. Das Burghorn bei Wet­tin­gen ragt eben­falls oft aus der Nebeldecke. Im Süden des Kan­tons Aar­gau find­en Sie hier Sonne: Stieren­berg, Hor­ben und beim Lan­dessender Beromün­ster. Auf der Gren­ze zwis­chen dem Basel­bi­et und Solothurn tanken Sie auf der Belchen­flue oder auf dem Wisen­berg Sonne. Wenn der Nebel tief liegt, suchen Basel-Städ­terin­nen und ‑Städter Sonne auf der St. Chrischona.

Abschal­ten und Geniessen

Für einen Moment die Augen schliessen und tief dur­chat­men. Schaum­bad nehmen. Sauna oder Hamam besuchen. Einen feinen Tee oder eine heisse Schog­gi geniessen.

Sin­gen

Wei­h­nacht­slieder üben. Ein Konz­ert in ein­er Kirche besuchen. Beim Offe­nen Sin­gen im Basler Mün­ster mit­machen: Es find­et jew­eils am 1. Fre­itag im Monat von 12.30–13.15 Uhr statt, und wer gerne singt oder anderen beim Sin­gen zuhört, ist ohne Anmel­dung oder weit­ere For­mal­itäten her­zlich willkom­men.

Kreativ sein und Neues pro­bieren

Kerzen ziehen. Ein Fotoal­bum zusam­men­stellen mit beson­deren Momenten dieses Jahres. Grittibänze/Grättimänner back­en. Briefe schreiben. Guet­zli back­en. Weihnachts­geschenke selb­st basteln. Ein Stirn­band oder Amedis­li (Pul­swärmer) strick­en.

Lachen

Witze und lustige Sprüche sam­meln und ver­schenken. Auf der Strasse jeman­dem spon­tan ein Lächeln schenken. Lach-Yoga aus­pro­bieren.

Schlafen

Obwohl Men­schen keinen Win­ter­schlaf hal­ten, zeigen Stu­di­en, dass viele Men­schen im Win­ter durch­schnit­tlich eine Stunde länger schlafen als im Som­mer. Tipps: Ein Mit­tagss­chläfchen von 20 bis 30 Minuten hal­ten. Vor dem Schlafen ein warmes Fuss­bad nehmen. Einen eige­nen Kissen-Duft-Spray mis­chen.

Übri­gens: Auch der Glaube hil­ft

Wis­senschaftliche Pub­lika­tio­nen zum Zusam­men­hang zwis­chen per­sön­lichem Glauben und Gesund­heit zeigen, dass sich Reli­giosität pos­i­tiv auf die Gesund­heit auswirkt. Men­schen, die sich von Gott geliebt fühlen und eine pos­i­tive Gottes­beziehung pfle­gen, regelmäs­sig beten oder einen Gottes­di­enst besuchen, müssen sel­tener ins Spi­tal, leben länger und lei­den sel­tener an chro­nis­chen Schmerzen sowie an Herz-Kreis­lauf-Erkrankun­gen. Spir­i­tu­al­ität, Gebet und Med­i­ta­tion kön­nen eine beruhi­gende Wirkung haben und sich pos­i­tiv auf den Kör­p­er auswirken. Viele Men­schen leben ihren Glauben gemein­sam mit anderen, beten und feiern zusam­men und teilen Wertvorstel­lun­gen. Das men­schliche Miteinan­der in Glaubens­ge­mein­schaften kann ein wichtiger Fak­tor für das Gesund­bleiben sein.

Redaktion Lichtblick
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