
© Oliver Hochstrasser
Was wisst ihr über … die Firmung ?
Für alle, deren Wissen über die Firmung etwas eingerostet ist, hier die wichtigsten Infos.
Worum gehts?
Das Wort «Firmung» hat seine Wurzel im lateinischen «confirmatio». Das bedeutet auf Deutsch Bestätigung oder Bekräftigung. Bei der Firmung bestätigen und bekräftigen die Gefirmten das Taufversprechen, das ihre Eltern und Paten bei der Taufe für sie abgegeben haben. Die Firmung wird als Übergang von Kindsein zum Erwachsenwerden gesehen. Die Firmung ist ein Sakrament. Zusammen mit der Taufe und der Erstkommunion bildet sie die sogenannten «Initiationssakramente». Das bedeutet, dass man durch sie in die Glaubensgemeinschaft hineingeführt wird.Absatz mit Beispiel-Link zur Website (bitte IMMER, wenn es extern geht, anhaken: in neuem Fesnter öffnen!)
Was ist ein Sakrament?
Sakramente sind besondere Zeichen des Glaubens. Sie machen sichtbar, dass Jesus Christus den Menschen das Heil gebracht hat und dass Gott die Menschen ein Leben lang begleitet. Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente: Taufe, Eucharistie (Kommunion), Firmung, Ehe, das Sakrament der Versöhnung (Beichte), Priesterweihe und Krankensalbung.
Wer kann gefirmt werden?
Jede und jeder Getaufte kann gefirmt werden. Wer sich erst als Erwachsene/r dazu entscheidet, sich firmen zu lassen, kann Taufe, Eucharistie und Firmung gemeinsam empfangen.
Wer bereits getauft ist und die Erstkommunion empfangen hat, wird meistens im Alter zwischen vierzehn und achtzehn Jahren gefirmt. Warum genau in diesem Alter? Es ist ein Lebensabschnitt, in dem Jugendliche langsam immer mehr Entscheidungen für sich selbst treffen. Dazu soll auch die Entscheidung im Glauben gehören.
Wie bereitet man sich auf die Firmung vor?
Die Jugendlichen treffen sich regelmässig in Firmgruppen mit Leiterinnen und Leitern. Dort besprechen sie verschiedene Themen, die sie inhaltlich auf das Firmsakrament vorbereiten, aber sie reden auch über ihren Glauben, ihre Hoffnungen, ihre Fragen und Ängste.
Wie läuft die Firmung ab?
Das Sakrament wird meistens durch den Bischof oder den Weihbischof gespendet, in seltenen Fällen von einem durch den Bischof beauftragten Priester. Dabei legt der Bischof den Firmanden die Hand auf und zeichnet ihnen mit Chrisam, einem geweihten duftenden Öl aus Balsamharz und Olivenöl, ein Kreuz auf die Stirn und spricht dabei die Worte: «Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.» Während der Firmung legen die Firmpatinnen oder ‑paten den Firmanden ihre Hand auf die Schulter. Damit zeigen sie: «Ich bin für dich da auf deinem Glaubensweg.»