«Ohne Gebet keine Kirchenreform»

«Ohne Gebet keine Kirchenreform»

In sein­er heuti­gen Gen­er­alau­dienz betonte Papst Franziskus die unab­d­ing­bare Notwendigkeit des Gebets für den Fortbe­stand und für die Erneuerung der Kirche. In sein­er Kat­e­ch­ese, die er dem The­ma «Die Kirche, Lehrmeis­terin des Gebets» gewid­met hat, ermah­nte der Papst: «Alles in der Kirche entste­ht und wächst im Gebet. Wenn das Gebet aufhört, wird die Kirche zu ein­er leeren Hülle, die nicht mehr die Quelle der Wärme und Liebe besitzt.» Wenn der Teufel die Kirche bekämpfen wolle, dann tue er das, indem er ver­suche, ihre Quelle ver­siegen zu lassen, sie am Beten zu hin­dern, schreibt Sil­via Kritzen­berg­er, Kor­re­spon­dentin von Vat­i­can News, in ihrem Beitrag zur Gen­er­alau­dienz. Franziskus erläuterte seine Gedanken am konkreten Beispiel: «Wir sehen das bei gewis­sen Grup­pen, die sich darauf eini­gen, kirch­liche Refor­men voranzubrin­gen, Änderun­gen im Leben der Kirche und aller Organ­i­sa­tio­nen; die Medi­en informieren alle darüber. Aber das Gebet ist nicht zu sehen – da wird nicht gebetet. Wir müssen dies und jenes ändern, wir müssen diese Entschei­dung tre­f­fen, die ein biss­chen heikel ist, aber der Vorschlag ist inter­es­sant. Er ist inter­es­sant – nur mit Debat­te, nur mit den Medi­en. Aber wo ist denn da das Gebet? Das Gebet ist es doch, das die Tür zum Heili­gen Geist öffnet, er bringt uns voran.»

Christian Breitschmid
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