Kollekte 05./12.07.

Pap­stkollek­te

Der soge­nan­nte “Peter­spfen­nig” ist seit jeher ein beson­deres Zeichen der Ver­bun­den­heit der Gläu­bi­gen mit dem Nach­fol­ger des Apos­tels Petrus. Mit dieser Gabe unter­stützen Katho­likin­nen und Katho­liken auf der ganzen Welt direkt die Auf­gaben, die dem Papst für die Leitung der Weltkirche anver­traut sind. Zugle­ich ist der Peter­spfen­nig Aus­druck gelebter Sol­i­dar­ität: Er hil­ft mit, die Werke der Näch­sten­liebe zu ermöglichen, durch die der Heilige Stuhl Men­schen in Not beis­te­ht.

Die weltweit gesam­melten Spenden – jährlich gut 100 Mil­lio­nen Euro – wer­den für unter­schiedliche Dien­ste des Heili­gen Stuhls einge­set­zt. Dazu gehören unter anderem die Arbeit der Römis­chen Kurie, die kirch­liche Kom­mu­nika­tion sowie weit­ere Pro­jek­te. Unter­stützt wer­den Anliegen, die men­schen­würdi­gem Leben dienen: Erziehung und Bil­dung, Gerechtigkeit, Hil­fe für beson­ders ver­let­zliche Men­schen und weit­ere pas­torale und soziale Auf­gaben der Kirche.

Etwa ein Fün­f­tel der Spenden wird unmit­tel­bar für kar­i­ta­tive Werke ver­wen­det. Damit kann der Papst rasch und gezielt dort helfen, wo Men­schen durch Armut, Krieg, Naturkatas­tro­phen, Flucht oder andere Not­la­gen beson­ders betrof­fen sind. Der Peter­spfen­nig ist daher mehr als eine gewöhn­liche Kollek­te. Er ist ein Beitrag zur Sendung der Kirche und ein sicht­bares Zeichen der Mitver­ant­wor­tung für die Weltkirche.

Die in den ver­gan­genen Jahren erhöhte Trans­parenz im Umgang mit den Mit­teln ver­di­ent Ver­trauen. Sie macht deut­lich­er sicht­bar, wofür die Spenden einge­set­zt wer­den, und stärkt die Glaub­würdigkeit dieser weltweit­en Sol­i­dar­itäts­gabe. Darum ist der Peter­spfen­nig auch heute eine sin­nvolle und wichtige Unter­stützung, die grosszügige Gaben recht­fer­tigt.

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