Erntezeit und Weltmission

Dankbarkeit, die zum Teilen ein­lädt
Der Herb­st ist Ern­tezeit. Auf Feldern und in Gärten wird sicht­bar, was in den ver­gan­genen Monat­en gewach­sen ist. Auch für uns ist diese Jahreszeit eine gute Gele­gen­heit, den Blick auf das zu richt­en, was uns im Leben geschenkt ist und wofür wir dankbar sein kön­nen.

Am Son­ntag, 18. Okto­ber, feiern wir den Welt­mis­sion­sson­ntag. An diesem Tag richtet die katholis­che Kirche ihren Blick beson­ders auf die weltweite Gemein­schaft der Kirche und auf Men­schen, die ihren Glauben unter ganz unter­schiedlichen Lebens­be­din­gun­gen leben.

Welt­mis­sion bedeutet dabei mehr als Unter­stützung für Pro­jek­te in anderen Län­dern. Sie macht sicht­bar, dass Kirche weltweit miteinan­der ver­bun­den ist. Pfar­reien, Ordens­ge­mein­schaften und kirch­liche Ein­rich­tun­gen engagieren sich in Bil­dung, Gesund­heitsver­sorgung, Armuts­bekämp­fung und in der Begleitung von Men­schen. Viele dieser Pro­jek­te sind auf Sol­i­dar­ität und Unter­stützung aus der weltweit­en Kirche angewiesen.

Der Gedanke der Dankbarkeit passt gut in diese Herb­stzeit. Wir kön­nen dankbar sein für vieles, was für uns selb­stver­ständlich gewor­den ist: eine gute Aus­bil­dung, medi­zinis­che Ver­sorgung, ein sicheres Zuhause oder die Möglichkeit, unseren Glauben frei zu leben. Gle­ichzeit­ig leben viele Men­schen auf dieser Welt unter Bedin­gun­gen, die uns weit weniger selb­stver­ständlich erscheinen.

Der Welt­mis­sion­sson­ntag lädt deshalb dazu ein, den eige­nen Blick zu weit­en. Dankbarkeit kann dabei eine gute Grund­lage für Sol­i­dar­ität sein. Sie führt zu der Frage, was wir mit unseren Möglichkeit­en und Ressourcen für andere Men­schen tun kön­nen.

So verbindet der Herb­st zwei Erfahrun­gen: Wir dür­fen ern­ten, was gewach­sen ist und wir kön­nen etwas von dem, was wir haben, mit anderen teilen.

Ich lade Dich her­zlich ein, den Welt­mis­sion­sson­ntag am 18. Okto­ber mit uns in unserem Seel­sorge­ver­band zu feiern und diese weltweite Ver­bun­den­heit der Kirche bewusst wahrzunehmen. Der Gottes­di­enst in Aesch wird vom Kirchen­chor musikalisch mit­gestal­tet. Ich freue mich, wenn wir gemein­sam mit offen­em Blick über die eigene Pfar­rei und die eige­nen Gren­zen hin­auss­chauen.

Nico­las Cishu­gi, Pfar­rad­min­is­tra­tor

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