Laundry
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Laundry

Khutha­las Trompe­ten­spiel mis­cht sich mit dem Lärm der Waschmaschi­nen. Der begabte Jugendliche spielt fünf Instru­mente und träumt davon, Jazzmusik­er zu wer­den – den Waschsa­lon sein­er Eltern will er keines­falls übernehmen. Doch 1968 bes­timmt die Apartheid das Leben in Johan­nes­burg. Als die Behör­den die Wäscherei in ein­er «weis­sen Zone» räu­men lassen wollen und sein Vater Enoch in Haft kommt, muss Khutha­la Ver­ant­wor­tung übernehmen.

«Laun­dry» erzählt vom Erwach­sen­wer­den in einem ras­sis­tis­chen Sys­tem, das Träume und Tal­ente erstickt. Auch Khutha­las Schwest­er Ntombenhle darf ihren Beruf­swun­sch nicht ver­fol­gen. Im Zen­trum ste­ht die umkämpfte Wäscherei, in der sich famil­iäre Kon­flik­te, Unter­drück­ung aber auch Wider­stand und Hoff­nung verdicht­en. Khutha­la erken­nt schliesslich, dass Selb­stver­wirk­lichung dort an Gren­zen stösst, wo sie auf Kosten geliebter Men­schen geht – und find­et dabei seinen Weg.

«Laun­dry»; Schweiz/Südafrika; Regie: Zamo Mkhwanazi; ­Beset­zung: Nto­beko Sishi, Siyabon­ga Shibe, Tra­cy Sep­tem­ber; Kinos­tart: 13. August

Eva Meienberg
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