Where the Wind ­Comes From
Alyssa (Eya Bellagha) und Mehdi (Slim Baccar) schreien gegen den Wind an.
Bild: © trigon-film.org

Where the Wind ­Comes From

Alyssa und Meh­di haben genug. Ihr Leben in Tunis ist voller Hin­dernisse und ohne Zukun­ft­saus­sicht­en. Meh­di hat einen Mas­ter in Infor­matik und bekommt keine Arbeit. Alyssa geht noch zur Schule, kann sich aber nach dem Tod ihres Vaters und in Sorge um ihre depres­sive Mut­ter auf nichts konzen­tri­eren. Als Alyssa ihren begabten Fre­und Meh­di an einen Zeich­nungswet­tbe­werb in Djer­ba anmeldet, kommt Bewe­gung in ihr fest­ge­fahrenes Leben. Der Film ist ein Road­trip durch das Tune­sien nach dem Ara­bis­chen Früh­ling. Es zeigt eine Zweik­las­sen­ge­sellschaft, den Clash west­lich­er Ein­flüsse mit altherge­bracht­en Tra­di­tio­nen, und mit­ten­drin ste­hen Jugendliche wie Alyssa und Meh­di, die keine Lust haben, ihre Träume zu begraben. Wieviel Rebel­lion verträgt es, wann macht Anpas­sung krank und wie lassen sich Träume im Kleinen umset­zen? Alyssa und Meh­di machen es vor mit Kraft, Witz und viel Fan­tasie.

«Where the Wind Comes From»; Tune­sien, 2025; Regie: Amel Guel­laty; Beset­zung: Eya Bel­lagha, Slim Bac­car, Maya Blouza;

Kinos­tart: 4. Sep­tem­ber

Eva Meienberg
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