Zur Person Rita Wepler
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Zur Person Rita Wepler

Nach dem Abitur macht Rita Wepler zunächst eine Aus­bil­dung zur Bankkauf­frau. Der Beruf bere­it­et ihr Freude, doch nach­dem sie Mut­ter wird und nach ein­er Pause über einen beru­flichen Wiedere­in­stieg nach­dachdenkt, spürt sie: In die Banken­branche möchte sie nicht zurück­kehren.

Die Fam­i­lie zieht aus dem deutschen Nor­drhein-West­fahlen nach Riehen, wo die jün­gere Tochter zum Kom­mu­nio­nun­ter­richt geht. Wepler engagiert sich, wie viele Müt­ter, in der Kom­mu­nion­vor­bere­itungs­gruppe. Hier ver­tieft sie ihr Inter­esse an Glaube, Reli­gion und Gott. «Das war eigentlich immer mein Ding», erin­nert sie sich. Eine der anderen Frauen hat eben­falls vor eini­gen Jahren mit der Kom­mu­nion­vor­bere­itung ange­fan­gen und ist inzwis­chen Reli­gion­slehrerin. Sie tritt an Wepler her­an, und fragt sie, ob sie sich das nicht auch vorstellen könne.
So macht Rita Wepler im Jahr 2004 die Aus­bil­dung zur Reli­gion­slehrper­son und unter­richtet anschliessend viele Jahre in der Schule.

Im Jahr 2013 denkt Rita Wepler sich: «Jet­zt bin ich bere­it für etwas Neues.» Genau in diesem Jahr wird in der Medi­en­ver­leih­stelle eine Stelle frei. Obwohl sie keine bib­lio­thekarische Aus­bil­dung hat und zunächst zögert, entschei­det sie sich doch, sich auf die Stelle zu bewer­ben. Sie wird genom­men und begin­nt neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin nun 40 Prozent in der Medi­en­ver­leih­stelle zu arbeit­en.

Im Jahr 2022 gehen die bei­den Lei­t­en­den der Medi­en­ver­leih­stelle in den Ruh­e­s­tand. Für alle ist schon vorher klar: Rita Wepler wird ihre Nach­folge antreten – als öku­menis­che Lei­t­ende, es gibt nun nicht mehr je eine Leitungsper­son pro Kon­fes­sion. Ihren Reli­gion­sun­ter­richt lässt sie bere­its davor langsam aus­laufen, sodass sie sich seit Anfang des Jahres 2023 voll auf ihre neue Rolle konzen­tri­eren kann. Wepler resümiert: «Mit der neuen Rolle sind natür­lich auch neue Auf­gaben­bere­iche dazugekom­men. Ich finde das immer span­nend, mir neue Arbeits­felder zu erschliessen!»

Leonie Wollensack
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