Neues Taufkonzept

Neues Taufkonzept

Bedeu­tung der Taufe


Mit dem Sakra­ment der Taufe wer­den Men­schen in die Gemein­schaft der Kirche aufgenom­men als Kinder Gottes, als Glieder des Leibes Christi und als Teil unser­er kirch­lichen Gemein­schaft vor Ort. Paulus hat diesen Gedanken sein­er Zeit etwa so for­muliert: «Durch den einen Geist wur­den wir in der Taufe alle in einen einzi­gen Leib aufgenom­men […].» (1 Kor 12,13). Zu einem einzi­gen Leib wer­den wir auch immer wieder, wenn wir an den Tisch Gottes treten und kom­mu­nizieren. Aus diesem Grund ist die Feier der Taufe ihrem Wesen nach eng mit der ver­sam­melten Gemeinde ver­bun­den, die sich beson­ders am Son­ntag, dem Tag des Her­rn, zur Feier des Gottes­di­en­stes trifft.


Neuer Ansatz und Pilot­phase


Aus per­son­ellen Grün­den kön­nen wir die bish­erige Tauf­prax­is kün­ftig nicht mehr in der bish­er gewohn­ten Form aufrechter­hal­ten. Gle­ichzeit­ig möcht­en wir die ursprüngliche Bedeu­tung der Taufe als Auf­nahme in die Gemein­schaft der Glauben­den wieder stärk­er sicht­bar und erleb­bar machen.


Bis Ende dieses Jahres bieten wir deshalb drei feste Taufter­mine an. Alle Tauf­fam­i­lien sind ein­ge­laden, einen dieser Ter­mine zu wählen; je nach Anmel­dung wer­den mehrere Kinder gemein­sam getauft. In ein­er ersten Pilot­phase bis Ende 2026 ist ein Taufter­min in einen Son­ntags- oder Vor­abend­gottes­di­enst einge­bet­tet, zwei weit­ere kön­nen ausser­halb eines Gottes­di­en­stes in der Lour­des­grotte stat­tfind­en. Langfristig sollen aus­gewählte Son­ntags­gottes­di­en­ste als «Tauf­son­ntage» deklar­i­ert wer­den, in denen allfäl­lige Taufen von der seel­sor­gen­den Per­son gefeiert wer­den, die dem Gottes­di­enst vorste­ht.


Tauf­gottes­di­en­ste:

20. Sep­tem­ber 2026, 13.30 Uhr

in der Lour­des-Grotte Leug­gern


Tauf­feier in den Gottes­di­enst inte­gri­ert:

26. Sep­tem­ber, 18.00 Uhr in Leib­stadt


Wir sind auf Ihr Mit­tra­gen angewiesen

Wir danken Ihnen her­zlich für Ihr Ver­ständ­nis und Ihre Offen­heit gegenüber diesem neuen Weg.


Wir sind überzeugt, dass darin grosse Chan­cen liegen: Fam­i­lien kön­nen die Kirche als lebendi­ge und feiernde Gemein­schaft erleben, Tauf­fam­i­lien kön­nen ein­fach­er miteinan­der in Kon­takt kom­men und sich ver­net­zen, die Feier des Son­ntags (oder des Vor­abends) gewin­nt an gemein­schaftlich­er und fes­tlich­er Ausstrahlung und wir alle dür­fen – ganz im Sinn des kirch­lichen Auf­trags – am Auf­bau ein­er lebendi­gen Gemeinde mitwirken, indem wir mit­beten, mit­seg­nen, unsere neuen Mit­glieder mit offe­nen Armen begrüssen und per­sön­lich willkom­men heis­sen.

Bild : Pixy­bay

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