Heiligenjass zu gewinnen

Heiligenjass zu gewinnen

  • Wer ken­nt eigentlich noch die Schweiz­er Heili­gen, deren Leg­ende, Funk­tion und Attrib­ut?
  • Mit dem neuen «Heili­gen­jass» von Patrik Böh­ler und Heinz Fässler kann man ­dieses Spezial­wis­sen spielerisch auf­frischen.
  • «Hor­i­zonte» ver­lost exk­lu­siv für Newslet­ter-Leserin­nen und Leser ein Exem­plar des «Heili­gen­jass». Zum Mit­machen klick­en Sie auf diesen Artikel.

Win­terzeit ist Spielezeit, das war früher so und gilt heute noch. In der Schweiz begin­nt jet­zt die Hoch­sai­son des Jassens. Dieses Spiel, dessen Tra­di­tion bis ins 19. Jahrhun­dert zurück­re­icht, verbindet hier alle Gen­er­a­tio­nen. 2018 brachte die Schweiz­er Post sog­ar eine Son­der­brief­marke mit aus­gewählten Ried­weg-Karten her­aus.

Patrik Böh­ler, Mitar­beit­er in der Fach­stelle Reli­gion­späd­a­gogik bei der Lan­deskirche im Kan­ton Bern, hat zusam­men mit dem Illus­tra­tor Heinz Fässler den «Heili­gen­jass» her­aus­ge­bracht. Dabei bringt er zwei Lei­den­schaften zusam­men: seine Begeis­terung für das Jassen und seine Fasz­i­na­tion für das Erzählen von Geschicht­en, die uns in eine andere Zeit zurück­führen. Gegenüber der Kom­mu­nika­tion­sstelle von kathbern.ch schilderte der Erfind­er des «Heili­gen­jass» Szenen aus sein­er Kind­heit: «Mein Gross­vater erzählt mein­er Schwest­er und mir eine Geschichte. Schalk blitzt in seinen Augen auf, sein Lächeln ist ver­schmitzt. Es ist eine ver­rück­te Geschichte mit fan­tasievollen Wen­dun­gen. Wir wis­sen, dass er sie erfind­et – trotz­dem hal­ten wir sie für wahr, weil sie durch seine Begeis­terung lebendig wird. Mein Vater ist mit uns in den St. Bea­t­us-Höhlen. Im ­Halb­dunkel erzählt er uns die Leg­ende von Bea­t­us: von seinen wun­der­vollen Tat­en als Drachen­bezwinger und als liebevoller Men­sch. Meine Mut­ter spaziert mit uns durch die Verena­schlucht. Dort hören wir die Geschichte von Ver­e­na, welche Kranke pflegt.»

Patrik Böh­ler hat das Jass-Blatt auf die bekan­ntesten Heili­gen der Schweiz adap­tiert. Ent­standen sind zwei Jass-Sets – ein Deutschschweiz­er und ein franzö­sis­ches – mit je zwölf Heili­gen­bildern und Leg­en­den. Er erk­lärt: «Alle Heili­gen-Karten haben eine Abbil­dung oder eine Stat­ue als Vor­lage. Die entsprechen­den Leg­en­den wur­den für den Jass neu geschrieben. Dafür wur­den ver­schiedene Heili­gen­lexi­ka als Quellen herange­zo­gen.»

Ein Exemplar gewinnen

Um an der Ver­losung  teilzunehmen, schick­en Sie eine E‑Mail, verse­hen mit Ihrem Namen und Ihrer Postadresse, an . Teil­nahmeschluss ist am Son­ntag, 7. Jan­u­ar 2024. Die Redak­tion von «Hor­i­zonte» wün­scht Ihnen einen fro­hen Dreikönistag und viel Schwung für ein zuver­sichtlich­es 2024.

Marie-Christine Andres Schürch
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