Ein Ort für mein Herz – unsere Versöhnungskreuze im Advent

Advent ist die Zeit, in der viele von uns spüren: Da möchte etwas in mir heller wer­den. Etwas zur Ruhe kom­men. Etwas heilen. Wir bere­it­en uns auf die Ankun­ft Jesu vor – und manch­mal merken wir zugle­ich, wie viel in unserem eige­nen Leben noch unge­ord­net, schw­er oder unver­söh­nt ist.

In allen sechs Kirchen unseres Pas­toral­raums stellen wir in diesem Advent deshalb ein Ver­söh­nungskreuz auf: unschein­bar vielle­icht, schlicht, aber voller Ein­ladung. Auf dem Boden, auf ein­er Stufe, an einem stillen Ort im Kirchen­raum. Ein Platz, der nicht erk­lärt, son­dern Raum gibt. Ein Kreuz, das nicht anschaut, son­dern mit­trägt.

Du kannst dort ein­fach ste­hen oder sitzen. Du kannst schweigen, seufzen, atmen. Du kannst deine Gedanken able­gen, deine Dankbarkeit, deine Müdigkeit, deine offe­nen Fra­gen. Du kannst dich ver­söh­nen – mit dir selb­st, mit deinem Leben, mit Men­schen, die dir fehlen oder weh getan haben. Und eine Kerze anzün­den.

Das Kreuz ist kein Ort für Leis­tung. Es ist ein Ort für dich. Und ein­er, an dem Jesus schon wartet.

Vielle­icht spürst du: Ich möchte neu begin­nen. Vielle­icht ahnst du: In mir darf Heilung wach­sen. Vielle­icht brauchst du nur ein paar Minuten Stille – mehr nicht.

Komm ein­fach vor­bei. Unsere Kirchen sind offen. Ganz beson­ders auch für Fam­i­lien und Kinder. Vielle­icht find­est du genau dort das, was Advent im Tief­sten meint: Gott, der sich in Jesus auf den Weg zu dir macht. Und du, der ihm ein kleines Stück ent­ge­genge­ht und ihm die Tür öffnet.

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