Der KIRK 2018 am 5. Mai in Mulhouse hat ein Programm für Gross und Klein

Der KIRK 2018 am 5. Mai in Mulhouse hat ein Programm für Gross und Klein

Ein Kirchentag mit Herz kündigt sich an

Der KIRK 2018 am 5. Mai in Mulhouse hat ein Programm für Gross und Klein

Begeg­nun­gen mit Men­schen ver­schieden­er Kon­fes­sio­nen aus Frankre­ich, Deutsch­land und der Schweiz: Das ver­spricht der 5. tri­na­tionale öku­menis­che Tag der Kirchen am Rheinknie – der KIRK 2018 – vom Sam­stag, 5. Mai, in Mul­house.«Für mich ist der KIRK ein wertvoller Brück­en­schlag über die Nach­barschafts­gren­zen im Dreilän­dereck, aber auch ein Brück­en­schlag zu den Schwest­erkirchen der anderen Kon­fes­sio­nen», sagt Bischofsvikar Christoph Sterk­man auf Anfrage. «Der KIRK ist ein vielfältiger Anlass mit ein­er Fülle von Anstössen und Anre­gun­gen. Er kann Impulse geben für das Engage­ment in Grup­pierun­gen und im Pfar­reileben zu Hause.»KIRK, das ste­ht für «Kirchen am Rheinknie». Vier­mal fand der tri­na­tionale öku­menis­che Kirchen­tag bish­er statt: 2003 in Lör­rach, 2007 in Mul­house, 2011 in Basel, 2014 in Lör­rach. Jet­zt ist wieder Mul­house an der Rei­he. «Unsere franzö­sis­chen Part­ner­in­nen und Part­ner bere­it­en einen Begeg­nungstag mit ganz viel Herz vor», sagt Andreas Baumeis­ter, Pas­toralas­sis­tent in Aesch, der als Delegiert­er der Katholis­chen Lan­deskirche Basel­land in der Steuerungs­gruppe mit­macht.In einem Video auf der Web­site kirk2018.eu nen­nt Dekan Gerd Möller vom deutschen Dekanat Wiesen­tal den KIRK «eine enorme Chance für unsere tri­na­tionale Zusam­me­nar­beit». The­ma des KIRK 2018 ist die berühmte Frage an Kain: «Wo ist meine Schwest­er, wo ist mein Brud­er?» Jacques Her­ing, protes­tantis­ch­er Pas­tor in Mul­house, ver­spricht, dass dieses The­ma am KIRK unter vie­len Aspek­ten beleuchtet wird. Und Pfar­rer Markus Wag­n­er, Vertreter der Reformierten Lan­deskirche Basel­land in der Steuerungs­gruppe, freut sich, dass es neben Work­shops und Vorträ­gen auch kul­turelle Anlässe dazu geben wird: «Ich denke, man kann das The­ma am KIRK ein Stück weit erleben.»Tat­säch­lich ist das Pro­gramm an jen­em «Kirchen­sam­stag» von 10 bis 17 Uhr uner­hört vielfältig. Neben Podi­ums­ge­sprächen und Ate­liers gibt es Ausstel­lun­gen, Musikvorträge, Tänze, Offenes Sin­gen und «Spec­ta­cle». Für Jugendliche zwis­chen 12 und 20 Jahren und für Fam­i­lien wer­den Son­der­pro­gramme ange­boten. Zum Abschluss find­et um 17 Uhr ein öku­menis­ch­er Gottes­di­enst statt.Ein spezieller Schweiz­er Beitrag ist das Kirchen­tagslied «Kain, sag mir …», das von Robert Heeb kom­poniert und von Wolf­gang Müller getex­tet wurde. Es wird am KIRK in einem Flash­mob um 15 Uhr auf der Place de la Paix in Mul­house auf Deutsch und Franzö­sisch aufge­führt. Im Vor­feld des Kirchen­tags wird der Kom­pon­ist Robert Heeb das Lied am Sam­stag, 28. April, um 16 Uhr in der Klosterkirche Dor­nach einüben. Dazu sind alle inter­essierten Sän­gerin­nen und Sänger her­zlich willkom­men.Chris­t­ian von Arx
Redaktion Lichtblick
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