Das Lee gratuliert

Das Lee gratuliert

Lieber Bischof Felix Gmür

Ich bin kein Men­sch aus Fleisch und Blut. Ich bin aus Stein gebaut, aus Holz errichtet und mit Leben gefüllt. Ich ste­he in Riniken – das öku­menisch genutzte, kirch­liche Zen­trum Lee.

Seit 48 Jahren bin ich ein Ort, an dem Men­schen zusam­menkom­men: katholisch und reformiert, jung und alt, suchend und glaubend. Ich höre ihre Gebete, ihre Gespräche, ihr Lachen und manch­mal auch ihre Sor­gen.

Zu Ihrem 60. Geburt­stag grat­uliere ich Ihnen – stel­lvertre­tend für die Gemein­schaft, die in mir feiert, betet und lebt – von Herzen.

Ich ste­he dafür, was Kirche heute sein kann: ein offen­er Raum, in dem Ver­schiedenes zusam­men­klingt, ein Ort der Begeg­nung, an dem Gren­zen nicht tren­nen, son­dern bere­ich­ern, ein Haus, in dem Gott vie­len auf unter­schiedliche Weise nahekommt. Was hier wächst, ist Gemein­schaft. Und diese Gemein­schaft lebt aus der Hoff­nung, dass Gott uns verbindet – über Kon­fes­sio­nen hin­weg.

Dafür, dass Sie als unser Bischof diese Kirche leit­en, begleit­en und mit­tra­gen, möcht­en wir Ihnen danken. Für Ihren Dienst, Ihr Hin­hören und Ihr Ver­trauen in die Men­schen und Ihr Engage­ment für die öku­menis­che Frage.

So sende ich Ihnen aus Brugg-Nord einen stillen, aber her­zlichen Segens­gruss: für Ihren weit­eren Lebensweg, für Ihre Auf­gabe und für alles, was noch vor Ihnen liegt.

Mögen Sie immer wieder Orte find­en – und stärken –, an denen Men­schen sich getra­gen wis­sen.

In her­zlich­er Ver­bun­den­heit

Ihr kirch­lich­es Zen­trum Lee Riniken

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