
Am Anfang steht der persönliche Kontakt
Wer zügelt, der kommt in jeder Hinsicht in eine neue Umgebung: eine neue Stadt, die es zu entdecken gilt, vielleicht ein neuer Arbeitsplatz, mit neuen Kollegen/innen, neue Sportvereine und Freunde. Und auch die Kirchgemeinde, zu der man fortan gehört, ist neu. Um den Menschen den Einstieg in die Gemeinschaft der Gläubigen zu erleichtern, hat die Römisch-Katholische Kirche Basel-Stadt (RKK BS), sich einen besonderen Anlass überlegt. Ein Interview mit Kirchenratspräsident Christian Griss.
Um was geht es bei diesem Anlass?
ChrisÂtÂian Griss: Es hanÂdelt sich um einen Apéro riche mit LiveÂmusik. Während dieser VerÂanstalÂtung stellen wir uns den neuen KirchenÂmitÂgliedern vor und präsenÂtieren ihnen unser AngeÂbot. Wir möchtÂen den MenÂschen die Möglichkeit geben, uns perÂsönÂlich kenÂnen zu lerÂnen.
Was erhofÂfen Sie sich, welchen MehrwÂert dieses TreÂfÂfen für die MenÂschen hat?
Es geht darum, den NeuzugeÂzoÂgeÂnen einen direkÂten KonÂtakt mit den MenÂschen der Kirche am neuen Wohnort anzuÂbiÂeten. Sie haben hier die Möglichkeit, eine/n Vertreter/in der neuen eigeÂnen PfarÂrei perÂsönÂlich kenÂnen zu lerÂnen und sich so «aus erster Hand» über das PfarÂreileben zu informieren. AusserÂdem lerÂnen sie das breÂite AngeÂbot kenÂnen, das die RKK BS zusätÂzlich zum PfarÂreileben noch bietet, um den eigeÂnen Glauben in der GemeinÂschaft zu leben und sich für die MitÂmenÂschen zu engagieren.
Gab es so einen Anlass schon mal?
Nein, das ist das erste Mal. BishÂer wurÂden die neuen MitÂglieder vom KirchenÂrat und der PasÂtoralÂraumÂleitung nur schriftlich begrüsst. Auf PfarÂreiebene fanÂden jedoch vereÂinzelt BegrüsÂsungsanÂlässe statt. Neu ist, es diesÂmal für alle NeuzugeÂzoÂgeÂnen zenÂtral zu organÂisieren.
Lohnt sich das Ganze denn?
Genau das möchtÂen wir herÂausÂfindÂen. Wir wollen schauen, ob es bei den vor allem durch Zuzug in die RKK BS eingeÂtreteÂnen MenÂschen ein BedürfÂnis nach einem solchen Anlass gibt.


