Abschluss «Grosse Exerzitien im Alltag»
Gott einen Ort sichern
Mit einem eindrücklichen ökumenischen Gottesdienst haben rund 500 Teilnehmer:innen am Pfingstmontag im Berner Münster den Abschluss der «Grossen Exerzitien im Alltag» gefeiert. Insgesamt waren 2700 Menschen in der Schweiz und im angrenzenden deutschsprachigen Raum in 96 Gruppen ein halbes Jahr lang mit den «Grossen Exerzitien im Alltag» unterwegs.
In Olten haben Teilnehmer:innen von vier Gruppen einmal im Monat ihre Erfahrungen ausgetauscht darüber, wie es ihnen damit geht, Gott täglich mindestens eine halbe Stunde «einen Ort zu sichern».
Durchhänger und Durststrecken gehörten genauso zum Weg wie geschenkte stärkende Einsichten und «Sternstunden». Ich habe das erste Mal eine solche Gruppe geleitet und erstaunt und dankbar erleben können, welche Inspirationskraft in einem schlichten und ehrlichen Teilen von geistlichen Erfahrungen innewohnt. Zudem bewahrheitet sich immer wieder, was der heilige Ignatius, der die Exerzitien begründet hat, allen ans Herz legt: «Nicht das Vielwissen sättigt die Seele, sondern das Verkosten der Dinge von innen her».
Ausblick
Waren es dieses Mal Texte von Madeleine Delbrêl und der sonntäglichen katholischen Leseordnung, die den täglichen Impulsen zugrunde lagen, so werden es in den angekündigten nächsten «Grossen ökumenischen Exerzitien im Alltag» 2028/29 Texte biblischer Frauengestalten und der jüdischen Mystikerin Etty Hillesum sein. Andrea-Maria Inauen
WEITERE BILDER UND INFORMATIONEN
z.B. zum Pastoralraumgottesdienst an Pfingsten finden Sie auf unserer Webseite unter News oder in der Fotogalerie.

