Messe in g (Opus ultimum) von Johann Adolf Hasse, mit dem Klosterchor Wettingen

Messe in g (Opus ultimum) von Johann Adolf Hasse, mit dem Klosterchor Wettingen

Ohne Zweifel gehörte Johann Adolf Has­se am europäis­chen Musik­er­him­mel des 18. Jhs. zu den grossen Ster­nen. 1699 geb., Berge­dorf bei Ham­burg, 1783 gest., Venedig. Stu­di­en bei N. Por­po­ra und A. Scar­lat­ti in Neapel, Auf­führun­gen eigen­er Opern in Ital­ien, Bekannheit weit über die Gren­ze Ital­iens hin­aus. 1733–1763 Kapellmeis­ter am Hof der säch­sis­chen Kur­fürsten in Dres­den. 1773 nach Aufen­thalt in Wien zurück nach Venedig. Die Stel­lung in Dres­den, sein Wirken und das damit ver­bun­dene inter­nat. Rénom­mée führten dazu, dass sich selb­st J. Haydn und W. A. Mozart in den 1760/70er Jahren um ein Urteil des Kom­pon­is­ten bemüht­en. Der Hofkapelle in Dres­den war u.a. für die Begleitung der kath. Hof­gottes­di­en­ste zuständig, damit oblag Has­se auch die Kom­po­si­tion von Gottes­di­en­st­musik. Seine Ver­bun­den­heit mit dem Dres­d­ner Hof zeigte Has­se noch 20 Jahre nach sein­er Ent­las­sung, indem er die Mis­sa solem­nis in g der Dres­d­ner Hofkapelle zur Auf­führung über­gab. Ins­beson­dere das Glo­ria weist einen respek­tablen Umfang von knapp 30 Min. Dauer auf, die ganze Messe mehr als eine Stunde. Zur Zeit erlebt Johann Adolf Has­se zu recht wieder eine Art Renais­sance. Die Mis­sa in g ist als Erst­druck im Jahre 2014 erschienen. Es ist gut möglich, dass dieses Werk hierzu­lande damit erst­mals erklingt. Die Orch­ester­be­gleitung übern­immt «La Chapelle Anci­enne», die anspruchsvollen Solis­ten­par­tien wer­den von erfahre­nen Solis­ten wahrgenom­men. Leitung: Bern­hard Hangart­ner.

Aufführungen

Sa 4. Juni, 20 Uhr, Ref. Stadtkirche LenzburgSo 5. Juni, 17 Uhr, Kath. Kirche St. Anton Wet­tin­gen

Vorverkauf

www.klosterchor-wettingen.ch/vorverkauf. Tick­ets: Erwach­sene 40/30 Franken; Lehrlinge, Stu­den­ten 25 Franken; Kinder bis 16 Jahre gratis.
Silvia Maria Berger
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