Alte Liebe
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Alte Liebe

Lore und Har­ry sind seit 40 Jahren ver­heiratet. Har­ry ist im Ruh­e­s­tand und per­fek­tion­iert seinen Garten, während Lore sich in ihren Job als Bib­lio­thekarin flüchtet. Es ist nicht so, dass sich die zwei nichts mehr zu sagen hät­ten, im Gegen­teil: Sie disku­tieren ständig und sind sich meis­tens uneins. Auch über die dritte Hochzeit ihrer Tochter Julia. Abwech­slungsweise besuchen die zwei Lores Mut­ter Hilde im Pflege­heim und ver­trauen der schw­er dementen Frau ihre Sor­gen an. Dabei wird klar, dass das keifende Paar dur­chaus liebevolle Gefüh­le füreinan­der hat. Nur schaf­fen sie es nicht, ihre Bedürftigkeit dem anderen nicht zum Vor­wurf zu machen.

Der Film nach der Roman­vor­lage von Elke Hei­den­re­ich und Bernd Schroed­er lebt von den Dialo­gen. Die Wortwech­sel mögen vie­len Langzeit­paaren ver­traut vorkom­men. Sie ver­an­schaulichen die Kom­plex­ität des Unter­fan­gens, wenn zwei Men­schen sich ihr Leben lang zuge­wandt bleiben wollen.

«Alte Liebe», Deutsch­land, 2026; Regie: Andreas Dresen; Beset­zung: Dag­mar Manzel, Joachim Król;
Kinos­tart: 15. Okto­ber

Eva Meienberg
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