Weltflüchtlingstag 2025 «Beim Namen nennen»

Men­schen müssen ihre Heimat ver­lassen, weil dort Krieg herrscht, es gewalt­same Kon­flik­te gibt, sie ver­fol­gt wer­den oder sie all­ge­mein unter lebens­bedrohlichen Bedin­gun­gen leben. Die Zahl der Men­schen steigen jährlich an, die auf der Flucht nach Europa ums Leben kom­men. Über 60’000 seit 1993. Sie star­ben in see­un­tüchti­gen Booten auf dem Mit­telmeer, erstick­ten in Last­wa­gen, ver­hungerten in der Wüste. Am Flüchtlingswoch­enende 21./22. Juni möcht­en wir an alle Men­schen erin­nern, die oft namen­los gestor­ben sind und nir­gends beerdigt wur­den. Auch dieses Jahr sind Sie wieder her­zlich ein­ge­laden, die ver­stor­be­nen Men­schen zu würdi­gen. Ab sofort gibt es in der Kath. Kirche Brud­er Klaus einen Tisch, an dem die Namen der Ver­stor­be­nen und die Todesum­stände auf Stoff­streifen geschrieben wer­den kön­nen. Diese wer­den draussen vor der Kirche an eine Instal­la­tion befes­tigt. Mache mit, set­ze ein Zeichen!

Ursi­na Mazenauer, Sozialar­bei­t­erin FHNW

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