Update Diakonieprojekt für Flüchtlinge
Das ökumenische Diakonieprojekt «Treff für Flüchtlinge und Migrant:innen» wurde vor über drei Jahren als Ukraine-Treff in Siglistorf initiiert, um für aus der Ukraine geflüchtete Menschen einen Ort zu schaffen, an dem sie ihre Erfahrungen teilen, sich vernetzen und sich informieren können. Mittlerweile gibt es die Treffs in mehreren Dörfern für alle schutzbedürftigen Menschen.
Integrationsanlässe
Freiwillige des Treffs für Flüchtlinge und Migrant:innen bieten weiterhin punktuell einen Sprechtreff an. Beliebte und inzwischen etablierte Anlässe sind das Sommerfest in Ehrendingen und das Winterfest im Pfarrsaal Schneisingen. Zudem werden kleine und ein grösserer Ausflug, Besuche oder Mitarbeit bei Dorfanlässen oder Spielenachmittage zusammen mit kunterbunt Integration Ehrendingen organisiert. Die Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Region schätzen jeweils den Austausch und das Beisammensein – ein wenig Normalität beim Warten auf den Entscheid.
Sozialpreis 2024
Im Oktober 2024 hat das Treff-Team den dritten Platz des Aargauer Sozialpreises gewonnen. Ein grosser Teil des Preisgeldes wurde in den letzten Monaten zur Unterstützung von Flüchtlingen oder Menschen mit kleinem Budget aus dem Zurzibiet eingesetzt.
Engagement der Abteilung «Kleiderbörse»
Besonders dringend wurden Sommerkleider nachgefragt, die z.T. günstig in den Kleiderbörsen zugekauft werden konnten. Socken, Sommerschuhe und Unterwäsche werden jeweils neu dazugekauft. Die Freiwilligen aus dem Team leisten dabei jeweils Grosses mit Organisieren, Sortieren und Verteilen der benötigten Ware.
Bildquelle: Nadine Gosteli
Spenden willkommen
Die Ausstattung der Schutzsuchenden mit dem Nötigsten und Nothilfe sind weiterhin die Ausgaben, für die der Treff für Flüchtlinge und Migrant:innen Geld benötigt. Daher sind wir weiterhin um jede finanzielle Unterstützung froh (Raiffeisenbank IBAN CH74 8080 8002 0482 0004 1 „Ukraine“).
Dank
Das Treff-Team besteht derzeit aus acht Personen aus den Pfarreien Schneisingen-Siglistorf und Niederwenigen, die sich um die Organisation, die Umsetzung und Durchführung der Kleiderbörse, der Integrationsanlässe, Netzwerkarbeit und Finanzen kümmern.
Ein grosser Dank gilt besonders den Freiwilligen, die sich für die Menschen am Rand mit ihren Möglichkeiten einsetzen.
Bettina Kustner, Co-Leiterin des Treffs

