Bibliodramatische Impulse für das seelsorgliche Gespräch
Das Bibliodrama-Modell der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge versteht sich als Instrument der Seelsorge. Der biblische Text hält Gottes Verheissungen und Versprechen lebendig. Sie sind der Erfahrungsraum, in dem sich Seelsorgende und Pastoranden begegnen.
In der Kirche ist das sogenannte „eucharistische Grundgesetz“ von Bedeutung. Es lautet: Nur, was auf den Tisch kommt, kann verwandelt werden. Auf die seelsorgliche Begleitung bezogen heisst das: Nur was offenbar wird und zur Sprache kommt, kann reifen, heilen und wachsen.
Seelsorgende sind aufgefordert, wertschätzend eigene Wahrnehmungen ins Wort bringen und hinzuhalten. Diese Haltung bringt Menschen in Kontakt zu sich selbst und zugleich in Bewegung.
Ziel
Bibliodrama als seelsorgliches Instrument kennenlernen
Einüben einer hilfreichen Begleit-Haltung
Schulung der eigenen emotionalen und spirituellen Präsenz
Geeignete Formulierungen und Worte für die eigene Wahrnehmung finden
Den biblischen Text als Repräsentanz Gottes sowie als Referenzrahmen seelsorglicher Begleitung fruchtbar machen.
Zielgruppe: Personen, die hauptamtlich oder nebenamtlich in der Seelsorge, Katechese und/oder kirchlichen Jugendarbeit tätig sind.
Hinweis: Dieser Kurs ist offen ausgeschrieben und zugleich Bestandteil der Ausbildung in Bibliodramaleitung 2027–2029, die vom TBI in Kooperation mit der Wislikofer Schule für Bibliodrama und Seelsorge durchgeführt wird.