Kleine Samen ausstreuen

Schon seit 193 Jahren wird der Eid­genös­sis­che Dank‑, Buss- und Bet­tag gesamtschweiz­erisch began­gen.  In Eiken feierten wir diesen am 20. Sep­tem­ber mit dem fes­tlichen Fam­i­lien­gottes­di­enst, zu dem tra­di­tionell viele in wun­der­schö­nen Tra­cht­en kamen.

Zu dieser beson­deren Feier schmück­te die Tra­cht­en­gruppe Eiken den Altar mit far­ben­fro­hen Kör­ben voller frisch geern­teter Früchte, Gemüse und selb­st­ge­back­en­em Brot. Diese erfreuten nicht nur die Augen der Mit­feiern­den, son­dern erin­nerten auch daran, wie reich uns dieses Jahr die Felder, Gärten und Bäume beschenk­ten. Sie erzählten von einem lan­gen Weg: Alles begin­nt klein – mit einem Samen. Damit daraus etwas Gross­es wach­sen kann, braucht es viele Schritte, viele helfende Hände, die Natur und Gott. Genau­so fängt das Gottes Reich an: mit kleinen Gesten, kleinen Samen, die wir in uns, in unseren Fam­i­lien, in unserem Seel­sorge­ver­band ausstreuen und dann wächst etwas Gross­es, Schönes, Stärk­endes.

Zur fes­tlichen Atmo­sphäre im Gottes­di­enst haben viele beige­tra­gen. Der Män­ner­chor Eiken führte uns mit seinen Stim­men musikalisch durch die Feier und war ein Genuss für die Ohren. Die Kinder der 4. und 5. Klasse bere­icherten den Gottes­di­enst mit ein­er Geschichte, ihren Gebeten und ihrer lebendi­gen Teil­nahme. Ein her­zlich­es Dankeschön allen Mitwirk­enden und Mit­feiern­den!

Im Anschluss ver­wöh­nte uns die Tra­cht­en­gruppe mit einem feinen haus­gemacht­en Apéro. Die Kinder­tra­cht­en­gruppe zeigte schöne Volk­stänze, bei denen auch einige Kinder und Erwach­sene mit­tanzten.

Dankbarkeit und Ver­bun­den­heit miteinan­der und mit Gott waren an diesem Tag spür­bar. Kleine Samen, die gewiss weit­erwach­sen wer­den. Doro­ta Jończak

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