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Quir
Der Dokumentarfilm erzählt von einem kleinen Laden in der Peripherie von Palermo, wo Gino und Massimo zu einer Anlaufstelle für queere Menschen geworden sind. Dort predigen sie von der Liebe zu sich und den anderen Menschen – aber vor allem Leben sie sie.
In der Peripherie von Palermo gibt es ein kleines, buntes Lederwarengeschäft. Gino Campanella und Massimo Milani betreiben den Laden und stellen die Taschen selbst her. Die zwei sind nicht nur Geschäftspartner, sondern auch ein Liebespaar – seit 42 Jahren. In Italien sind sie bekannt, weil sie sich für die Rechte anders sexueller Menschen engagierten und dies heute noch tun. Darum ist der bunte Laden auch ein Treffpunkt für Menschen, die irgendwie nicht der Norm entsprechen: Vivian, die sich in einer Transition befindet, Charly, der sich so sehr nach seiner illustren Vergangenheit in Hollywood sehnt, und Ernesto, der die Bühne verlassen hat, um seine sterbende Mutter zu pflegen. Aber auch Kritikerinnen und Skeptiker sind im Laden willkommen. Mit Geduld und Humor hören Massimo und Gino zu, und gemeinsam stehen sie ein für die Liebe zu sich selbst und zu anderen Menschen, egal welchen Geschlechts.
«Quir», Schweiz 2024, Regie: Nicola Bellucci; Besetzung: Gino Campanella, Massimo Milani, Ernesto Tomasini, Charly Abbadessa, Vivian Bellina
Kinostart: 8. Mai