Die Heilige AlphonsaIhr Wirken und das Fest der lebendigen Tradition in St. Anton

Die Heilige AlphonsaIhr Wirken und das Fest der lebendigen Tradition in St. Anton

Son­ntag, 30. August – 17.00 Uhr

Die Brücke zwis­chen der tiefen Spir­i­tu­al­ität des indis­chen Sub­kon­ti­nents und der mul­ti­kul­turellen katholis­chen Land­schaft der Schweiz schlägt sich auf beson­dere Weise im Basler St.-Johann-Quartier nieder. In der architek­tonisch bedeu­ten­den Anto­niuskirche, dem lan­desweit ersten sakralen reinen Sicht­be­ton­bau von Karl Moser, find­et die Syro-Mal­abarische Gemein­schaft der Schweiz eine spir­ituelle Heimat. Neb­st regelmäs­si­gen Gottes­di­en­sten ver­sam­meln sich hier Gläu­bige ver­schieden­ster Herkun­ft ein­mal im Jahr, um eine der faszinierend­sten Frauengestal­ten der mod­er­nen Kirchengeschichte zu ehren: die heilige Alphon­sa von der Unbe­fleck­ten Empfäng­nis.

Die heilige Alphon­sa (1910–1946) war eine indis­che Ordens­frau der Franziskan­er-Klaris­sen, die als Jugendliche ein­er arrang­ierten Ehe ent­ging, um ihrer Beru­fung zu fol­gen. Nach einem Leben voller schw­er­er chro­nis­ch­er Krankheit­en, die sie im Geiste der heili­gen Thérèse von Lisieux opferte, wurde sie 2008, zusam­men mit Maria Bernar­da Bütler aus Auw AG, von Papst Benedikt XVI. als erste gebür­tige Inderin heiligge­sprochen — ein Meilen­stein beson­ders für die tra­di­tion­sre­iche ostkirch­liche Syro-Mal­abarische Kirche.

Der Alphon­sa-Tag in der Basler Pfar­rei St. Anton verbindet die indis­chstäm­mige und die lokale Gemeinde zu einem far­ben­fro­hen Fest. Nach einem feier­lichen Gottes­di­enst im syro-mal­abarischen Rit­us wird die indis­che Kul­tur mit tra­di­tionellem Essen gefeiert, was die religiöse Inte­gra­tion fördert und die Basler Kirchen­land­schaft bere­ichert.

Foto­quelle: Wiki­me­dia Com­mons

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