Das Wandern ist des Pfadis Lust

Das Som­mer­lager der Piostufe

Die zehnköp­fige Equipe der Pios, mit ihren zwei Leit­ern, macht­en sich diesen Som­mer auf ins SoLa. Die ersten vier Tage hat­ten es in sich: Von der Got­thard-Passhöhe wan­derte die Truppe in vier Etap­pen bis zur Luk­manier-Passhöhe, rund sechs Stun­den pro Tag. Mit dabei waren neun Pfadis aus Schwe­den, die dieses Jahr ihr Lager in der Schweiz ver­bracht­en. Let­ztes Jahr war man bei ihnen in Schwe­den zu Besuch. Es fand ein kul­tureller Aus­tausch statt, welch­er für alle etwas ganz beson­deres war. Unter­wegs biwakierte die Gruppe im Freien, was für viele eher unge­wohnt war. Auf 2500 Meter Höhe gibt es schliesslich keinen Dor­fladen um die Ecke. Es hiess also: vor­bere­it­ete Mahlzeit­en aus­pack­en, Gaskocher an und loskochen. Nach vier Tagen Wan­dern tren­nten sich die Wege wieder, die Wan­der­er aus Ober­siggen­thal zogen weit­er nach Grep­pen bei Küss­nacht. Dort durften sie bei einem fre­undlichen Bauern ihren Lager­platz auf­stellen. Die Lage war traumhaft: Im Hin­ter­grund die Rigi, vorne der Vier­wald­stät­tersee und rund­herum eine wun­der­schöne Land­schaft. Dazu ein riesiger Plus­punkt: Der See war knapp zehn Gehminuten ent­fer­nt. So war die Gruppe fast jeden Tag im Wass­er, bei den som­mer­lichen Tem­per­a­turen ein echter Segen. Die Sonne blieb ihnen fast die ganzen zwei Wochen treu. Erst gegen Ende kamen die ersten grösseren Gewit­ter mit ordentlich Regen und lautem Don­ner. Nach zwei abwech­slungsre­ichen Wochen mit viel Wan­dern, Baden und gemein­samen Erleb­nis­sen ging das SoLa schliesslich zu Ende. Ein Lager, das hof­fentlich lange und gut in Erin­nerung bleiben wird.


Leonar­do Galassi/Pesto

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