Brugger Kirchenkonzerte: Wenn Bach auf Interstellar trifft

Brugger Kirchenkonzerte: Wenn Bach auf Interstellar trifft

Zwei Wel­ten, ein Instru­ment: Kristofer Kiesel lädt am Son­ntag, 6. Sep­tem­ber zu ein­er kos­mis­chen Orgel­reise. Ein aussergewöhn­lich­es Orgelkonz­ert bricht tra­di­tionelle Gren­zen auf und verbindet barocke Meis­ter­w­erke, mod­er­nen Min­i­mal­is­mus und pack­enden Jazz.

Die Orgel gilt als Köni­gin der Instru­mente. In diesem Konz­ert wird sie zusät­zlich zur Zeit­mas­chine und zum Raum­schiff. Das Pro­gramm verbindet unter den Leit­mo­tiv­en «Play Bach, Play Jazz» und «Cos­mic Spaces» schein­bare Gegen­sätze zu einem grossen, hyp­no­tis­chen Ganzen.


Das Konzept: Kon­tra­punkt trifft Impro­vi­sa­tion

Der erste Teil des Konz­erts wid­met sich dem Genie Johann Sebas­t­ian Bach. Auf die Orig­i­nal­w­erke – die mon­u­men­tale Toc­ca­ta in d‑Moll, die kun­stvolle Fuge in g‑Moll und die tänz­erische Badiner­ie – fol­gt jew­eils direkt eine mod­erne Jazzbear­beitung. Struk­tur trifft auf Frei­heit, barocke Strenge ver­schmilzt mit synkopiertem Groove.


Klang­land­schaften der Unendlichkeit

Im zweit­en Teil öffnet sich der Raum für die Unendlichkeit des Kos­mos. Die hyp­no­tis­chen Rep­e­ti­tio­nen von Philip Glass Mad Rush und die sakrale Stille von Arvo Pärts Annum per annum erzeu­gen eine fast schw­erelose Atmo­sphäre. Den epis­chen Höhep­unkt bildet die mon­u­men­tale Film­musik aus Hans Zim­mers Inter­stel­lar. Sie nutzt die Orgel als emo­tionalen Motor ein­er Reise durch Zeit und Raum.

Ein Konz­ert­er­leb­nis für Bach-Lieb­haber, Jazz-Fans und Kinobegeis­terte, das die Orgel in völ­lig neuem Licht erstrahlen lässt.

Son­ntag, 6. Sep­tem­ber 2026, 18 Uhr, Kirche St. Niko­laus Brugg. Ein­tritt frei. Kollek­te.

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