Wer Saatgut hat,
kann Zukunft säen!

Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen!

Eine Vielfalt an Saatgut ist entschei­dend für gesunde Ernährung, ökol­o­gis­che Land­wirtschaft und Ernährungssicher­heit. Lokale Sorten sind bess­er an Kli­ma, Böden und Krankheit­en angepasst und reduzieren den Ein­satz von Pes­tiziden. Diese Vielfalt ent­stand durch bäuer­liche Saatgut­sys­teme, in denen Samen weit­er­en­twick­elt, getauscht und vor Ort genutzt wer­den. Doch sie schwindet stark: Über 75 % der pflanzen­genetis­chen Vielfalt sind weltweit bere­its ver­loren gegan­gen, während wenige Konz­erne den glob­alen Saatgut­markt dominieren. Sorten­schutzge­set­ze sich­ern ihre Inter­essen und schränken tra­di­tionelle Prak­tiken ein. Ger­ade im Glob­alen Süden sich­ern jedoch lokale Saatgut­sys­teme die Ernährung. Das Recht auf eigenes Saatgut wird so zur Schlüs­sel­res­source.

Fas­te­nak­tion set­zt sich für die Vielfalt von Saatgut ein, um die Autonomie und somit die Ernährungssicher­heit unter anderen in den diesjähri­gen Pro­jek­tlän­dern Kenia (Wet­tin­gen) und Guatemala (Würen­los) zu sich­ern. Vie­len Dank für Ihren Beitrag.

There­sia Hlav­ka

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