Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt?

Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt?

31.08. — Präsen­ta­tion des Buch­es von Urs Eigen­mann in der Paulus Akademie

Im März wurde im Pfar­rblatt “Licht­blick” und auf der Web­seite des Pas­toral­raumes auf das in diesem Jahr erschienene Buch “Welch­er Gott für welche Gesellschaft und Welt? Das Konzil von Nizäa und die Zer­ris­senheit des Chris­ten­tums” hingewiesen. Ende August find­et nun dessen Vernissage in der Zürcher Paulus Akademie statt, zu der öffentlich ein­ge­laden wird. Sie find­et statt in Koop­er­a­tion mit dem Genossen­schaftsver­lag Edi­tion Exo­dus. Neben der Teil­nahme an dieser Ver­anstal­tung wird selb­stver­ständlich die lehrre­iche Lek­türe des Buch­es emp­fohlen, das ein Plä­doy­er für einen bib­lis­chen Glauben mit sein­er Option für die Armen und ein prophetisch-mes­sian­is­ches Chris­ten­tum ist.

“Der Sieg Kon­stan­tins über Max­en­tius” — Auss­chnitt aus dem Fresken­zyk­lus “Leg­ende vom Wahren Kreuz” von Piero del­la Francesca in der Basi­li­ka San Francesco, Arez­zo, 1452–1466 (Bild: Bernard Schlup — Edi­tion Exo­dus)

Ein­ladung der Paulus Akademie

Jede Rede von Gott ste­ht in Beziehung zu men­schlichen Vorstel­lun­gen über Gesellschaft und Welt. Im Rück­griff auf den Exo­dus-Gott und das Reich-Gottes-Zeug­nis Jesu arbeit­et Urs Eigen­mann die the­ol­o­gis­chen Grund­la­gen befreien­der Prax­is her­aus. Sein­er Mei­n­ung nach ste­ht das Konzil von Nizäa (325) im Wider­spruch dazu, denn dessen Rede von Gott recht­fer­tigt mit pla­tonis­ch­er Philoso­phie die beste­hen­den Ver­hält­nisse. Seit diesem Konzil müsse zwis­chen dem prophetisch-mes­sian­is­chen Chris­ten­tum und der impe­ri­al­dog­ma­tis­chen Chris­ten­heit unter­schieden wer­den. Diese bis heute andauernde Zer­ris­senheit kann, so der Autor, nur durch eine radikale Rückbesin­nung auf den nicht entstell­ten, bib­lisch-authen­tis­chen Glauben über­wun­den wer­den.

Eine Ver­anstal­tung in Koop­er­a­tion mit dem Genossen­schaftsver­lag Edi­tion Exo­dus (www.editionexodus.ch).

Gast: Urs Eigen­mann, 1946 in Bern geboren, Dr. the­ol., emer­i­tiert­er Pfar­rer und Lehrbeauf­tragter an der Uni­ver­sität Luzern

Moderation/Leitung: Erwin Koller, The­ologe und Pub­lizist– Odi­lo Noti, Präsi­dent Edi­tion Exo­dus – Csongor Koz­ma, Direk­tor Paulus Akademie

Zeit: Mon­tag, 31. August, 18.30 bis 20.00 Uhr — inkl. kleinem Imbiss

Ort: Paulus Akademie, Pfin­gst­wei­d­strasse 28, 8005 Zürich — Nähe Bahn­hof Hard­brücke

Anmel­dung: Bis Mittwoch, 26. August, über die Web­seite der Paulusakademie (Link auf der Web­seite der Pfar­rei)

Ein­tritt: frei, mit Umtrunk

Kollek­te: zur Deck­ung der Kosten, emp­fohlen: 15 CHF

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