Vorsatz in den Ferien

In den Ferien fühlen sich viele von uns von der Last des All­t­ags befre­it und nehmen sich darum umso eifriger vor, nach den Ferien alles bess­er zu machen und die Work-Life-Bal­ance im Lot zu hal­ten. In der grossen Som­mer­hitze 2026 ist so ein Vor­satz vielle­icht sog­ar in ein­er kühlen Kirche gefasst wor­den. Tobias Haberl, der Ver­fass­er des Best­sellers «Unter Hei­den – Warum ich trotz­dem Christ bleibe», beschreibt in seinem 2025 Jahr erschiene­nen Buch einen mehrtägi­gen Aufen­thalt in einem Kloster und was er da an Gutem und Heil­samem erlebt hat. Gegen Schluss des Kapi­tels «Im Kloster» fragt Haberl einen Pater: «Wie schaffe ich es, meine Nähe zu Gott nicht wieder zu ver­lieren?» und der Pater antwortet ihm: «Halte die For­malien ein. Bete jeden Tag, geh son­ntags in die Kirche und ein­mal im Jahr zur Beichte.» «Das ist alles?», frage ich. «Eigentlich ja», sagt er. Das Wichtig­ste ist, dass du nie ver­gisst, dass sich Jesus für dich geopfert hat. Er hat sein Blut für dich hergegeben und möchte es nicht zurück, aber er will, dass du dir Mühe gib­st, mit ihm befre­un­det zu sein.»

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