Sommerferien – Ferienzeit
Wissen Sie schon, was Sie im Sommer machen? Fahren Sie in die Ferien, bleiben Sie zu Hause, machen sie ein paar Ausflüge? Der Sommer ist für die meisten von uns ein langer Moment, sich zurückzulehnen und auch mal die Beine auszustrecken.
Wir haben vom aktuellen Jahr bereits eine gute Strecke hinter uns und dennoch warten bis Jahresende noch eine Fülle von Aufgaben auf uns.
Die meisten wissen auch: je älter wir werden, desto schneller scheint die Zeit zu verfliegen. Auch das ein gutes Argument, einmal Pause zu machen und den Sommer zu geniessen.
Aber – wie ist das eigentlich mit Gott? Macht Gott auch mal Ferien?
Das erste Buch des Alten Testaments scheint uns einen Hinweis zu geben. Es fängt damit an, dass Gott die Welt erschafft, und zwar in sechs Tagen. Der Mensch – das Beste zum Schluss? – wird am sechsten Tage erschaffen und am siebten ruht sich Gott aus. Ist Gott müde geworden von seiner Schöpfertätigkeit? Nein, sicher nicht. Es ist vielmehr so, dass Gott den siebten Tag für den Menschen geschaffen hat. Der Mensch, also wir, darf sich einmal in der Woche ausruhen.
Ausruhen! Das ist aber nicht, weil Gott müde war, das ist, weil Gott wollte, dass wir Menschen ausruhen: Einmal in der Woche. Und vielleicht zwischendurch auch in den Sommerferien. Und macht Gott während dieser Zeit auch Ferien?
Gott macht natürlich niemals Pause, er muss sich auch nicht ausruhen: Das ist ja das Faszinierende an seiner Existenz: Egal wo wir sitzen oder stehen, Gott ist immer unter uns!
So beten wir auch im Psalm 139:
Ob ich sitze oder stehe, du weisst von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe
oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Noch liegt mir das Wort
nicht auf der Zunge – du, Herr, kennst es bereits.
Du umschliesst mich von allen Seiten und
legst deine Hand auf mich.
Gesegnete und erholsame Sommerferien!
Conny Imboden, Pfarrei Dreikönig

