Mit Gott in die Ferien

Mit Gott in die Ferien

Endlich — Ferien! Emp­fan­gen Sie und Ihre Lieben den Reis­esegen

Bevor wir uns auf den Weg machen, hal­ten wir inne und geben uns einen Reis­esegen. Schon Abschiedsworte wie «Gute Reise» oder «Komm gut wieder nach Hause» sind eine Form des Segens. Denn jed­er von uns darf andere seg­nen.

Und wenn wir jeman­dem Gutes wün­schen, kommt dies einem Segen schon sehr nahe. Das lateinis­che Wort für Segen – benedicere – bedeutet «Gutes sagen». Gott spricht uns Gutes zu – durch einen anderen Men­schen.


Mit Gott unter­wegs zu sein heisst nicht, dass alles glatt läuft. Reis­esegen bedeutet: Gott ist an eur­er Seite – was auch passiert.

Seine Wurzeln hat der Reis­esegen im Alten Tes­ta­ment. Sie erzählen von Nomaden­fam­i­lien, die frucht­bares Land sucht­en.


So ver­lassen Abra­ham und seine Frau Sara ihre Heimat und brechen auf, ohne das Ziel zu ken­nen. Gott sagt zu Abra­ham: «Ver­lass deine Heimat und geh in ein Land, das ich dir zeigen will.» Abra­ham hat ein Gottes Segen. Gott sagt: «Ich will dich seg­nen und du sollst ein Segen sein.» Segen bedeutet bei­des: selb­st behütet sein – und unter­wegs anderen zum Segen wer­den.


In unserem Pas­toral­raum wird in Lenzburg in den Gottes­di­en­sten vom Sam­stag, 11. Juli, 17.15 Uhr, und Son­ntag, 12. Juli, 9.30 Uhr, der Reis­esegen gespendet, in Seon am Sam­stag, 11. Juli, 19 Uhr und in Wildegg am Son­ntag, 12. Juli, 11 Uhr.

Text: Auszug aus domradio.de

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