Mit Gott in die Ferien:
Schuljahresabschlussfeier

Mit Gott in die Ferien: Schuljahresabschlussfeier

Eine Schar Gottes­di­en­st­be­sucherin­nen und ‑besuch­er trotzte am Son­ntag­mor­gen,

28. Juni, der grossen Hitze und ver­sam­melte sich im Mün­ster zu einem beson­deren Fam­i­lien­gottes­di­enst. Anlass waren der Schul­jahresab­schluss sowie die Ver­ab­schiedung von vier langjähri­gen Min­is­tran­tInnen.

Die Feier stand unter dem Leitgedanken «Urlaub mit Gott». Die zen­trale Botschaft lautete: Ferien bedeuten Erhol­ung, doch Gott bleibt auch unter­wegs gegen­wär­tig. Wo immer die Men­schen hin­reisen, sind sie im Gottes­di­enst nicht Gäste, son­dern Teil der feiern­den Gemein­schaft.

Anstelle ein­er klas­sis­chen Predigt wurde eine tief­sin­nige Geschichte von Leo N. Tol­stoi aufge­grif­f­en. Sie erzählt von einem Gasthaus, das allen offen­ste­ht, dessen Vor­räte jedoch durch Selb­st­be­zo­gen­heit, Mass­losigkeit und fehlende Rück­sicht zer­stört wer­den. Mit Blick auf die Som­mer­fe­rien erin­nerte die Geschichte daran, acht­sam mit der Umwelt, den Mit­men­schen und den eige­nen Bedürfnis­sen umzuge­hen.

Gestal­tet wurde der Gottes­di­enst von Gemein­delei­t­erin Cor­du­la Napier­aj. Musikalisch wurde die Feier von Organ­ist Daniel Zehn­der und der Ver­e­na-Band begleit­et, in der Kinder musizieren und so selb­st aktiv Teil der Liturgie wur­den. Weit­ere Kinder lasen die Für­bit­ten, kindgerechte Lieder mit lusti­gen Bewe­gun­gen prägten die Feier, und ein Papierkof­fer für zu Hause mit der Auf­schrift «Gott begeg­net uns über­all» machte das Feri­en­the­ma sicht­bar.

Ein beson­der­er Moment war der Dank an die vier Min­is­tran­tInnen, welche ihren langjähri­gen Dienst been­de­ten und von Gemein­delei­t­erin Cor­du­la Napier­ja mit per­sön­lichen Worten sowie einem Geschenk gewürdigt wur­den. Da derzeit kein Nach­wuchs nachrückt, wurde spür­bar, wie wertvoll dieses Engage­ment für die Kirchge­meinde ist.

Nach dem Gottes­di­enst lud die Apéro-Gruppe auf dem Mün­ster­platz zu kühlen Getränken und frischem Zopf ein. Ein gross­es Dankeschön galt den vier fleis­si­gen Helferin­nen, die der Hitze trotzten und im Schat­ten Raum für Begeg­nung und Gespräch schufen. Als Gedanke für die Ferien blieb: zur Ruhe kom­men, sich erholen – und Gott unter­wegs nicht vergessen.


Daniela Eris­mann – Lek­torin

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