Maria im Monat Mai

Während die Haupt­feste Wei­h­nacht­en und Ostern und auch die Son­ntage Jesus gewid­met sind, richt­en viele Christin­nen und Chris­ten im Monat Mai ihre Gebete zu Maria. Im Münch­n­er Dom wird Maria mit Kind dargestellt, denn ihre ganze Bedeu­tung liegt darin, dass Gott sie auser­wählt hat, Mut­ter Jesu zu wer­den. Damit hat sie dem Hei­land, Friedens­bringer und Ret­ter, das Tor zur Welt geöffnet. Maria ehren und verehren heisst, sie würdi­gen für ihre Bere­itschaft, den Sohn Gottes zu gebären und im Leben zu begleit­en: auf der Hochzeit zu Kanaan, bei ver­schiede­nen Mahlzeit­en und Heilun­gen, in Freud und Leid. Maria stand unter dem Kreuz und half mit, den ver­stor­be­nen Leich­nam zu sal­ben. Maria har­rte mit den Jüngern im Saal auf den Pfin­gst­geist. Wir ehren Maria mit Gebeten und Liedern, mit Wall­fahrten und Marien­festen, was aber alles im Hin­blick auf Jesus Chris­tus zu ver­ste­hen ist. Mit dem Konzil ist Maria stets im Zusam­men­hang mit dem ganzen Heilsereig­nis in Chris­tus zu sehen oder wie es die Jesuit­en sagen. Per Mari­am ad Jesum. – Durch Maria zu Jesus! Maria ist unsere Schwest­er; unsere Knoten­löserin, Prophetin und eine ganz ein­fache Frau, der sich Gott erbarmt hat.

Stephan Leim­gru­ber

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