Kräuterprozession zur Muttergottesfluh

Kräuterprozession zur Muttergottesfluh

Das Hochfest Mar­iä Auf­nahme in den Him­mel am 15. August ist seit vie­len Jahren ein beson­der­er Tag in unser­er Region. In Gem­pen führt die tra­di­tionelle Kräuter­prozes­sion zur Mut­ter­gottes­fluh, wo wir die Für­sprache der Gottes­mut­ter für den Schutz von Men­sch, Natur und unser­er ganzen Heimat erbit­ten.

Diese Form des Marien­brauch­tums hat in unser­er Gegend eine lange Tra­di­tion. So wird auch bei der Maria-Hilf-Kapelle in Hochwald und bei der Mut­ter­gotte­se­iche in Dor­nach die Gottes­mut­ter in beson­der­er Weise verehrt und um ihren Schutz angerufen.

Die Gemp­n­er Prozes­sion zeich­net sich durch ihre beson­dere Atmo­sphäre aus. Jahr für Jahr wird sie vom Flöte­nensem­ble Flautis­sime wun­der­schön musikalisch begleit­et. Die mit­ge­bracht­en Kräuter­büschel wer­den geseg­net – als Zeichen der Dankbarkeit für die Gaben der Schöp­fung und als Bitte um Gottes Segen für Haus und Hof. Ein weit­er­er schön­er Brauch ist das Aufhän­gen der liebevoll selb­st gebun­de­nen Kräuterkränze an den Wegkreuzen ent­lang der Prozes­sion­sroute. Sie erin­nern daran, dass Gottes Segen unsere Wege begleit­en und bewahren möge.

Her­zlich ein­ge­laden sind alle, diese tra­di­tion­sre­iche Feier mitzubege­hen und gemein­sam die Gottes­mut­ter um ihren Schutz für unsere Bevölkerung, unsere Felder und Wälder sowie für die ganze Schöp­fung zu bit­ten.

Wolf­gang Müller, Diakon

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