Heiliger Josef

Heiliger Josef

- den Bräutigam der Gottes­mut­ter Maria feiern wir in der Heili­gen Messe am 19. März, 9 Uhr, mit Ehren­domherr Peter Schmid


Der heilige Josef war der Bräutigam der Gottes­mut­ter Maria und der Nährvater Jesu Christi. Er lebte zur Zeit König Herodes in Nazareth in Galiläa und stammte aus dem Haus Davids, also aus königlich­er Abstam­mung.

Im Neuen Tes­ta­ment (Matthäus 13,55) wird der Beruf von Josef, auf Griechisch als Ték­ton beze­ich­net. Dieser Begriff wird meist als Zim­mer­mann über­set­zt, bedeutet aber im antiken Kon­text umfassender einen Bauhandw­erk­er, Baumeis­ter oder Schrein­er, der mit Holz und Stein arbeit­ete. Er war ein ein­fach­er, handw­erk­lich begabter und rechtschaf­fen­er Mann.


Die Ver­lobung mit Maria

Josef war mit Maria ver­lobt, als sich ein aussergewöhn­lich­es Ereig­nis zutrug: Maria war durch das Wirken des Heili­gen Geistes schwanger gewor­den. Zunächst wusste Josef nichts von diesem göt­tlichen Geheim­nis. Da er ein gerechter und gütiger Mann war, wollte er Maria nicht blossstellen und beab­sichtigte, sich still von ihr zu tren­nen. Eines Nachts erschien ihm im Traum ein Engel und sprach zu ihm, er solle keine Angst haben und bei Maria bleiben.

Die Geburt Jesu

Wegen ein­er Volk­szäh­lung mussten Josef und Maria nach Beth­le­hem reisen. Dort wurde Jesus in einem Stall geboren, da sie keinen Platz in der Her­berge fan­den. Josef stand Maria bei und sorgte für sie und das neuge­borene Kind.

Bild: karmelitenkloster-stjoseph.de

Die Flucht nach Ägypten

Als König Herodes von der Geburt eines neuen «Königs der Juden» hörte, liess er alle Knaben in Beth­le­hem töten. Wieder erschien Josef im Traum ein Engel, der ihn warnte. Josef zögerte nicht und floh noch in der­sel­ben Nacht mit Maria und dem Kind nach Ägypten. Dort blieb die Heilige Fam­i­lie, bis die Gefahr vorüber war.


Das ver­bor­gene Leben in Nazareth

Nach dem Tod des Herodes kehrte Josef mit Maria und Jesus nach Nazareth zurück. Dort führte er ein stilles Leben als Handw­erk­er und Fam­i­lien­vater. Er lehrte Jesus sein Handw­erk und war ihm ein Vor­bild im Glauben, in Geduld und Treue.

Über Josefs Tod berichtet die Bibel nichts Genaues. Es wird angenom­men, dass er starb, bevor Jesus öffentlich zu wirken begann. Deshalb gilt er in der christlichen Tra­di­tion als Patron der Arbeit­er, der Fam­i­lien und der Ster­ben­den.

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