Erdbeben in Venezuela

Erdbeben in Venezuela

Foto: © Rain­er Peña, EPA

Beson­ders betrof­fen sind die Haupt­stadt Cara­cas und die nördliche Küsten­re­gion – Gebi­ete, in denen die Men­schen bere­its mas­siv unter der anhal­tenden wirtschaftlichen Krise, Ernährungsknap­pheit und der Hyper­in­fla­tion lei­den. Zahlre­iche Gebäude sind eingestürzt und die öffentliche Infra­struk­tur wurde zer­stört. Das genaue Aus­mass der Schä­den sowie die Anzahl Todes­opfer und Ver­let­zte ist noch nicht zu bez­if­fern.

«Die Katas­tro­phe trifft auf eine schw­er gebeutelte Region; viele Men­schen leben schon vor dem Beben in extremer Armut, man­gel­nder Ernährung und hat­ten keinen ver­lässlichen Zugang zu medi­zinis­ch­er Ver­sorgung. Durch das ver­heerende Beben wird die Not nun noch ver­stärkt», sagt Rafael Fil­liger, Pro­gram­mdi­rek­tor Venezuela von Car­i­tas Schweiz.

Vor Ort koor­dinieren die lokale Car­i­tas und das inter­na­tionale Car­i­tas-Net­zw­erk die ersten Hil­f­s­mass­nah­men. Beson­ders drin­gend benötigt wer­den Trinkwass­er, Nahrungsmit­tel, medi­zinis­che Ver­sorgung und Notun­terkün­fte.

Car­i­tas Schweiz ruft zu Spenden für die Betrof­fe­nen des Erd­bebens in Venezuela auf.
In Leib­stadt wird am 12. Juli und in Schwader­loch am 19. Juli die Kollek­te dafür aufgenom­men.

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