alles hat seinen Sinn

alles hat seinen Sinn

Vor einiger Zeit habe ich das Buch «der fün­fte Berg» von Paulo Coel­ho gele­sen. Das ganz Buch mit der Geschichte von Elia gefällt mir sehr gut. Dabei wer­den auch ver­schiedene Fra­gen zum «Sinn» aufgenom­men, so wie in einem Gespräch zwis­chen Elia und einem Priester: «Alles wird geschehen, wie der Herr gesagt hat. Es gibt Augen­blicke, in denen in unserem Leben Widrigkeit­en auf­tauchen, die wir nicht ver­hin­dern kön­nen. Doch alles hat seinen Grund.» — «und welchen?» — «das ist eine Frage, die wir erst beant­worten kön­nen, wenn wir die Schwierigkeit­en über­wun­den haben, wed­er vorher noch mit­ten­drin. Erst nachträglich begreifen wir, warum es die gegeben hat.»

Das soll nicht heis­sen, dass man sich ein­fach pas­siv seinem Schick­sal hingeben soll. So zitiere ich gerne eine andere Stelle: «Unglück ist keine Strafe, son­dern eine Her­aus­forderung!», was auch mit fol­gen­dem Zitat unter­strichen wird: «jed­er soll die Ver­ant­wor­tung für sein Leben in die eige­nen Hände nehmen.»

Manch­mal kann man kaum verkraften, was einem aufer­legt wird. Sei es eine schwere Krankheit, der Tod eines geliebten Men­schen, Kriege in der Welt und vieles mehr. Schwere Zeit­en lassen einem an Gott zweifeln.

Ich inter­pretiere die Aus­sagen im Buch so, dass uns Gott beis­te­ht, uns unter­stützt, Schwierigkeit­en zu ertra­gen und wenn wir aktiv wer­den, sog­ar um Lösun­gen zu find­en.

Text und Bild: Elis­a­beth Bor­er

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